Montag, 19. März 2012

9. Tag – 19.03.2012


Uta
Um 5 Uhr den Wecker gestellt und nochmal bei Uta reingeschaut, nachdem sie gestern Abend wieder eine Portion Katzenmilch verdrückt hatte. Auch die Sichtung der „Big Brother“-Aufnahmen in ihrem Käfig sprachen dafür, dass sie wieder munter ist. Das Feuchtfutter hat sie zwar nicht angerührt, dafür aber die vier Stückchen Leckerlie mit ihren Schmerztabletten. Und da ich ihr gestern Abend versprochen hatte, dass die „Knast-Zeit“ heute vorbei sei, verluden wir also nach dem Frühstück den Käfig und fuhren nach Hegnet.
Alle zur Verdunklung genutzten Handtücher und Bettlaken hochgeklappt, einen Moment gewartet und schon raus aus dem Korb und ab in die Dünen. Thomas blieb nur ein ganz schnelles Foto:

Uta zurück an ihrem Haus, kastriert und gesund

Nun haben wir dort die Wildkamera aufgestellt, um zu sehen, ob sie zum Fressen wieder an das Haus kommt (und natürlich, ob es ihr gut geht).

Auf der Rückfahrt hielten wir kurz am Haus eines deutschen Ehepaares, das den Winter über in Hegnet verbrachte und seit einigen Wochen Fenja füttert. Tatsächlich sahen wir sie in der Sonne liegen - sie meckerte uns an, weil wir sie bei ihrem Schönheitsschlaf störten…;-)
Fenja, 19.03.2012
An dieser Stelle muss der Webmaster einmal (nicht ganz ernst gemeint) bemerken, dass ich sie nicht gestört habe und sie mich auch nicht angemeckert hat! Thomas, der Webmaster, ;-)

Lilli, meckert auch...
Am Nachmittag dann hatten wir ja vor, noch einen der unkastrierten Kater bzw. Paul zur Tierklinik zu fahren. Natürlich kamen aber nur Gismo und Lilli - die anderen ließen sich nicht blicken.

So ging ich zu Jannik und Jette und habe mich sehr nett mit der dänischen Dame unterhalten. Sie wiederum war sehr erfreut, dass wir uns um die Bissverletzung von Jannik kümmern wollten und so musste eben er kurzentschlossen nochmal nach Nörre Nebel heute…

Er ließ sich - zwar unwillig, aber ohne bösartige Gegenwehr - in den Katzenkorb schieben und zwei Stunden später holten wir ihn wieder ab.
Die linke Wange musste geöffnet und gespült werden. Ein Depot-Antibiotikum soll die restlichen Keime vernichten. Ursache war wohl ein Katzenbiss - die durch die Zähne verursachten Löcher gut zu erkennen. Da natürlich aber auch er in Narkose behandelt werden musste, haben wir wieder einen Patient heute Nacht - der aber in seinem Korb im Auto schlafen wird.

Für morgen ist die Vorbereitung bereits im Gange: die (unscharfe) Falle steht vor dem Haus der dänischen Dame; Jette bekommt darin bereits ihr Abendessen serviert. Und morgen früh werde ich mein Glück versuchen.

Anke

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