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Freitag, 11. März 2016

7. Tag - doch nicht alles abgearbeitet.... grrrrr

Schon um 7 Uhr entließ ich den Kater Elias am Hotel Kommandoergaarden.
Er lief, sobald sich das Türchen der Box öffnete, einen echten 100 m-Katzen-Weltrekord…
Elias

Danach räumte ich im Ferienhaus einiges zusammen, sortierte viele Fotos und wusch alle Handtücher und Decken.

Am Nachmittag dann bei strahlendem Sonnenschein (also echtes Katzenwetter!) eine Runde Sönderstrand - natürlich mit der Hoffnung auf eine Katzensichtung.
Und die war mir auch vergönnt:
An einem der Häuser, an dem ich Kirsten in der Vergangenheit schon gesehen hatte und das bis zum heutigen Morgen auch belegt war, schaute ich auf Verdacht in die Mülltonne.
Treffer, leere Katzenfutter-Schälchen!
Also, vorsichtig eine Runde ums Haus. Und, tatsächlich:

Kirsten, kastriert im März 2013

Das Mädchen war sofort zutraulich.
Kam zum Fressen und zum Schmusen. Schnurrrrrrrrrrrrr.
Und da ich Würmer am Hintern entdeckte, bekam sie auch gleich eine Wurmtablette von mir.

@ Harry und Carmen: Entwurmen ist dann im April nicht mehr nötig…;-)

Im Anschluss gab es noch einen kurzen Kaffee mit Petra, der Futterhaus-Betreuerin in der Inselmitte.

Nachdem dann noch mehrere Paletten Katzenfutter am Hotel den Besitzer wechselten ;-)  fuhr ich zurück ins Ferienhaus und sichtete die Fotos der Wildcam von der heutigen Nacht auf meiner Terrasse.

Mich traf fast der Schlag:
Drei verschiedene Katzen waren an meinem aufgestellten Futternapf.

Zum einen das Tier, das ich schon in der ersten Nacht auf der Kamera hatte, dann aber nicht mehr, so dass ich dachte, es sei nur zufällig vorbeigekommen, weil es da auch nichts fraß.
Aufgrund der Größe kann man (zum Glück) relativ sicher von einem Kater ausgehen:



Das zweite Tier war in der Nacht davor schon da.
Hier konnte ich es als den kastrierten Kater Odin identifizieren:



Das eigentliche Problem jedoch scheint mir das dritte Tier zu sein, denn aufgrund der Größe und Körperform könnte es gut ein Katzenmädchen sein:



Verdammt! Immer in den letzten Nächten!!! Was für ein Ärger.

Was heisst das nun?
Doch wieder Römö im November?
OK, es hilft nichts. Ich kann es nicht ändern.
Blick nach vorn und nicht zurück! Das habe ich in den letzten Monaten gelernt.

So, aber nun will ich noch eine Frage beantworten, die mir gestern eine meiner treuen Leserinnen (übrigens die Namens-Patin für Meike in Sönderstrand) gestellt hat:
„Woran hast Du eigentlich die vier Katzen am Hotel Kommandoergaarden erkannt, dass Du sie mit Namen benennen und sicher identifizieren konntest? Die sehen sich doch so ähnlich.“

Gute Frage! Danke dafür.
Nun, das eine Foto, das ich hier online gestellt hatte, ist ja nur eines von dutzenden.
Auf den anderen sind die Tiger-Zeichnungen der Katzen bzw. auch die Tätowierungen sichtbar.
Und da ich hier auf Römö den Katern und Katzen schon zur Geschlechtsunterscheidung die Tätowierung anders machen ließ, war dies ebenfalls (neben der Fellzeichnung) ein Merkmal.
Hier ein gutes Beispiel:

genau hinsehen, das sind zwei Tiger: vordere Katze "O", hintere "I"

„O“ ist Katze,  „I“ ist Kater.

Alles klar?   ;-)

Jetzt geht es gleich ins Bett, morgen früh aufstehen und packen.
Und dann heisst es:  
Vejlby Klit, ich komme!
Ihr Katzen dort, ich freue mich auf Euch!
.... und ich bin sehr gespannt.

Montag, 23. November 2015

Römö, nun doch



Wie ursprünglich geplant, dann aber zwischenzeitlich abgesagt…
Nun sind wir doch diese Woche gemeinsam auf Römö.
Warum nicht auch mal versuchen, auf dieser Insel Urlaub zu machen und eine Auszeit vom beruflichen Stress zu nehmen. Sich den Wind um die Nase wehen lassen, die Nachbarinsel Sylt besuchen und nicht nur unter Hausterrassen und Büsche schauen und nach Katzen suchen.
Wie sich vermuten lässt, haben wir schon heute gegen die „guten Vorsätze“ verstoßen - sonst würden wir es ja hier nicht schreiben…

Auf jeden Fall sind wir gestern angekommen. Die Fahrt war OK, allerdings begann es hinter Hamburg kräftig zu schneien.
Nur ein kleines Ferienhaus in Havneby haben wir gebucht, keinen Platz für den Aufwachkäfig eingeplant.

Dennoch führte der erste Spaziergang am gestrigen Nachmittag zu der Kompost-Futterstelle in Sönderstrand. Ist ja schließlich egal, wo man spazieren geht. 
Oh je, sie existiert zwar noch, war aber komplett leer. Das hatten wir so zuvor noch nicht gesehen. Aber gut, so füllten wir Futter in die Teller und stellten die Wildcam dazu.

Abends dann kein Katzenfangen, sondern gemütliches Auf-der-Couch-Sitzen…

Heute tagsüber ein schöner Spaziergang durch die Siedlung (ohne Katzensichtug).
Nur mit diesem Vierbeiner hier:


Aber der Nachmittag war einem Besuch am Futterhaus in der Inselmitte vorbehalten.
Keine Katze dort - zufällig trafen wir aber Karstines Sohn, der uns sagte, dass nach seiner Meinung nicht mehr als vier Katzen noch dort zum Fressen kämen.
Das wären tatsächlich sehr wenig. Von den dort kastrierten 14 Katzen wissen wir, dass vier verstorben sind und zwei weitere (junge Tiere) relativ kurz nach der Kastration verschwanden (vielleicht von jemandem mitgenommen, da sie nicht nur sehr hübsch, sondern auch zutraulich waren).
Aber was ist mit den restlichen Katzen? Zwar ist die Straße direkt neben dran, dennoch…
Also wird auch dort (hoffentlich) eine Wildcam weitere Informationen liefern.

Im Anschluss suchten wir das „Dog In“, ein Geschäft für Hunde, ebenfalls in Kongsmark, auf.
Wir hatten dort ein super-nettes Gespräch mit einer der Besitzerinnen.
Wir informierten sie über unsere Arbeit und sie versprach, interessierte Kundschaft auf uns hinzuweisen und uns bei Bedarf auch zu unterstützen.
Vielen Dank, Birgit!

Tja, und dann taten wir es doch:
Wir hatten ja noch diesen Hinweis auf einen Reiterhof hier auf der Insel.
Auf dem sollte es Katzen geben…
Also statteten wir dem Besitzer einen Besuch ab.
Sehr offen sagte er uns, dass er Katzen habe. Diese seien auch nicht kastriert.
Aber wenn wir das machen wollten, nur zu.
Er beschrieb uns, wo wir die Tiere finden könnten.
Und tatsächlich: beim Öffnen der Schiebetür des Stalls kamen uns die Miezen schon entgegen.
Zwei ausgewachsene Katzenmädchen und zwei Jungtiere (wir schätzen sie um die 12 Wochen, ein Kater und eine Katze).
Besonders die Kleinen (reine Tigerchen) sind total zutraulich und verschmust.



Der Besitzer füttert die Katzen morgens und abends. Einen trockenen Platz im Stall haben sie auch. Weiter kümmert er sich jedoch nicht. Es ist also wie auf vielen Höfen bei uns.

So werden wir morgen früh die beiden Mädchen in je einen Korb zu locken versuchen (oder mit sanfter Gewalt einpacken) und kastrieren lassen.
Die Kleinen sind dann erst im nächsten Frühjahr dran, da wäre es jetzt noch viel zu früh.

Ein Spaziergang in der Dämmerung brachte mir dann noch eine sehr erfreuliche Sichtung in Sönderstrand:
Kirsten

Sie saß auf der Fußmatte eines Ferienhauses in der Straße Strandskaden.
Wahrscheinlich war sie dort in der letzten Woche gefüttert worden und wollte sich deshalb nicht so recht von dem Haus trennen.
Alte Gewohnheiten der Ferienhauskatzen.
Die neuen Bewohner, die während meiner Anwesenheit nach Hause kamen, hatten sie jedenfalls noch gar nicht entdeckt!

So, nun aber erstmal den gemütlichen Abend genießen!
Draußen regnet es. Dunkel ist es schon lang.

Anke

Montag, 5. Oktober 2015

Vielfältige Nachrichten von Römö

Nun endlich wieder einmal (gesammelte) Informationen zu den Miezen auf der Insel Römö:

Im Juli machte Marianne mit ihrer Familie ein paar Tage Camping-Urlaub am Hotel Kommandoergarden.

Sie berichtete uns Erfreuliches:
Sie sah sieben Katzen im Innenhof des Hotels,
die augenscheinlich auf ihre abendliche Futtergabe warteten.

Das Futterhaus war sauber und Trockenfutter darin vorhanden. Auch eine Schale mit frischem Wasser stand davor.


Perfekt setzte sich dann auch noch eine der Katzen für den Fototermin neben dem Futterhaus in Szene:


Hoffen wir, dass die Fütterung weiter so regelmäßig und  insbesondere konsequent im / am Futterhaus betrieben wird.
Schön war nämlich auch, dass Marianne uns schrieb, dass sie keine (!) Katze an dem großen Müllplatz entdeckte. Dies war im Herbst 2012 noch anders!
Wirklich super, finden wir. Die Tiere scheinen die Futterstelle angenommen zu haben und dort auch gefüttert zu werden.

Auch aus dem Hotel selbst erreichte uns dann Ende Juli eine weitere - traurige - Nachricht:

Eine der Mitarbeiterinnen fand auf der angrenzenden Straße eine überfahrene Katze.

Sie schaute sich das Tier genauer an und entdeckte eine Tätowierung im Ohr.
Anhand dieser und der Fellzeichnung wussten wir, dass es Torge war, der ein Opfer des Straßenverkehrs geworden war.
Traurig!
Aber dennoch waren wir natürlich froh, dass man mit uns Kontakt aufgenommen und nachgefragt hatte.


Im September dann noch zwei Mitteilungen:
Eine davon aus Sönderstrand.
Hier war es Kirsten, die sich, selbstbewusst, wie sie ist, ein Ferienhaus mit Urlaubern aussuchte, die etwas für Katzen übrig haben.
Der Bericht von Angela und Kay liest sich so nett, dass ich ihn hier gern im O-Ton veröffentlichen möchte:

"..... Wir waren 10 Tage dort und hatten in den letzten 7 Tagen nette Gesellschaft von Katze Kirsten. Unser Sommerhaus liegt am Sonderstrand, Strandskaden.
Kann es wirklich Kirsten gewesen sein?  Sie ist sehr verschmust, ihr Fell ist gepflegt, und sie sieht richtig pummelig aus, wir dachten erst, dass sie trächtig ist?!?
Wir haben sie gefüttert und zum Dank erhielten wir jeden Morgen eine dicke, tote Maus zum Frühstück!"

Ja, und aufgrund des angehängten Fotos ist jeder Zweifel, dass es sich nicht um Kirsten handeln könnte, ausgeräumt:
Kirsten
Sie versteht es wirklich, es sich richtig gut gehen zu lassen.
Soll sie nur, die kalte und entbehrungsreiche Jahreszeit kommt früh genug.


Zu guter Letzt dann noch eine Begegnung von Stephanie in der Mitte der Insel:

Eine sehr schlanke rote Katze lief ihr in Kongsmark zu.
Die Kleine war sehr hungrig und folgte ihr bis ans Ferienhaus.
Jedoch hatte sie ein Halsband mit Glöckchen und bei einem weiteren Spaziergang verschwand die Mieze wieder in der Nähe von dort, wo sie aufgetaucht war.

Womöglich also nur ein etwas längerer Streifzug eines Freigängers - wobei auch andere Urlauber Stephanie bestätigten, dass die Katze dort herumstreunt.
Als vermisst gemeldet ist auf Römö jedenfalls keine rote Katze...


Auch heute sagen wir herzlichen Dank an alle, die uns ihre Sichtungen melden und sich um die Katzen kümmern!

Anke

Donnerstag, 18. Juni 2015

Katzensichtungen im Frühjahr -Teil 3, Römö

Kurz nachdem wir selbst unseren Dänemark-Aufenthalt im März beendet hatten, erreichte uns eine Meldung von Römö:

Es war Kirsten, die sich da bei Urlaubern am Haus eingefunden hatte - und wie uns berichtet wurde, bereits das dritte Jahr in Folge.
Kirsten, unverwechselbar

Und: Kirsten sei zusammen mit einer weiteren Katze erschienen, berichtet uns Claudia.
Leider gibt es von dieser kein Foto, so dass man hier nur spekulieren kann, ob sich es sich vielleicht um ihren "Partner" Moritz handelte.

Zum Glück war Kirsten bei guter Gesundheit, sie ist wohlgenährt und hat gepflegtes Fell  :-)

Im April war es wiederum Kirsten, die bei Katzenfreunden in Sönderstrand Station machte - und das regelmäßig über drei Wochen hinweg.


Dank Harry und Carmen gab es auch ein Spot-on gegen Flöhe und Zecken und eine Entwurmung on top! So ist das Mädchen wieder rundum versorgt worden, inklusive Streicheleinheiten.

Und am letzten Tag, kurz vor der Abreise gab es dann noch eine Katzensichtung bei den Beiden am Haus.
Ein Tier, das uns wohl noch nicht bekannt ist, ein stattlicher Tiger soll es sein mit hohem "Perser"-Anteil.
Leider war er ebenso schnell weg, wie er gekommen war, ein Foto war daher nicht möglich.


Anfang Mai dann kam noch eine weitere Meldung dazu, die uns ebenfalls sehr freute.

Meike
Meike war es, die sich in Sönderstrand in das Herz von Conny und Werner schlich und von ihnen über die Urlaubszeit gut gefüttert und auch beschmust wurde.
Und Meike genoss es sehr!

Vielen Dank an alle Unterstützer für Eure Meldungen!

Anke

Donnerstag, 12. März 2015

6. Tag - noch ein Kater


Am gestrigen Abend hatten wir nach unserer Rückkehr vom Hotel noch die Falle auf unserer Terrasse scharf gemacht und mit Geflügelwurst-Stückchen belegt.
Außerdem ließen wir unsere Schlafzimmer-Terrassentür einen Spalt offen. Bei -2 Grad froren wir, aber um 01:50 Uhr hörte ich ein „Klapp“.
Also sprang ich auf, mit der Taschenlampe schnell zu einer weiteren Terrassentür, vor der die Falle stand: da saß das Tigerchen und tobte in der Falle.
Thomas war auch wach inzwischen und gemeinsam setzten wir den Kater in den Umsetzkorb und stellten ihn für den Rest der Nacht warm.

Als um 06:45 Uhr wieder der Wecker klingelte, war die Nachtruhe deutlich zu kurz.
Aber wir fuhren dennoch direkt nach Sönderstrand und entließen den roten Kater Leo

Leo bei seiner Freilassung

und den kleinen Tiger Sixty am Hotel

Sixty läuft wieder in die Freiheit...

Danach die Fahrt zum Tierarzt, wo wir erfuhren, dass wir auf unserer Terrasse wiederum einen Kater gefangen hatten!

Odin

Odin soll er heißen, da er ja offensichtlich zu Freya gehört.

Nachmittags das alltägliche Reinigen von Fallen und Umsetzkörben, auch das geht inzwischen routiniert…;-)
Dann - nochmals bei strahlendem Sonnenschein - ein Spaziergang durch Sönderstrand.
Und da sahen wir endlich auch eine bekannte Fellnase live, Kirsten!

Kirsten in Sönderstrand

Sie ließ sich von mir gern anfassen und streicheln. Und natürlich bekam sie auch eine Portion Feuchtfutter.

Auf dem Rückweg fast wieder am Hotel Kommandoergarden angekommen, entdeckten wir auch Grete, die sich inzwischen etwas abseits vom eigentlichen Hotel an einem kleinen Mitarbeiter-Haus einquartiert hat.
Leider sieht Grete gar nicht gut aus.
Ihr Fell ist struppig, sie ist dünn (obwohl sie viel frisst, wie uns ein junger Mitarbeiter versichert) und hinkt hinten links.
Morgen werden wir sie mitnehmen zum Tierarzt.

Für den heutigen Abend ist ein letzter Fangversuch am Hotel/Campingplatz geplant.
Es müssten dort noch mindestens drei Katzen sein, die wir bislang nicht kastriert haben:
Die schwarz-weiße „Kuh-Katze“, das langhaarige helle Tier (wir kennen es nur von der nächtlichen Überwachung per Wildkamera) und eine Katze, die aussieht wie Mia (schwarz mit weißem Unterfell).
Wir hoffen so sehr, dass wir erfolgreich sind.
Wir werden Leberwurst mitnehmen, Thunfisch, Geflügelwurst und auch ein bisschen Baldrian.
Um 19 Uhr wollen wir los - und da wir bis 22 Uhr sitzen wollen, schließe ich den Bericht des heutigen Tages ab, damit ich nicht wieder so spät bin.
Außerdem brauche ich ja wieder ganz viele Daumen-Drücker!!

Am morgigen Tag können wir Resumee ziehen - wobei wir schon jetzt sagen können, dass wir in Lakolk nicht so weit gekommen sind, wie wir wollten.

Andernorts haben wir wieder Katzen fangen können. Dass es nun eben Kater waren, das konnten wir uns nicht aussuchen.
Und es waren wieder vier echte Ferienhauskatzen dabei.

Auch die Quote der nach früherer Kastration wieder gesichteten Tiere lässt sich sehen.
Somit bleibt das gute Gefühl, dass man mit den Kastrationsaktionen tatsächlich Nachwuchs verhindert, da die Katzenmädchen über den Winter gekommen sind und bereits schon wieder oder zumindest bald rollig geworden wären.

Anke