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Sonntag, 4. Mai 2014

Resumee #Bjerregard2014


Bjerregard besuchten wir dieses Jahr im Anschluss an die Woche auf Römö.
Wir hatten vor, vor allem im Ferienhausgebiet Hemmet Strand (auf der anderen Seite des Ringköbing Fjords) mit Kastrationen einen Anfang zu machen und natürlich nach „unseren“ bereits kastrierten Miezen in Bjerregard und Hegnet zu schauen.

In Hemmet gelang es uns eine Katze und zwei Kater einzufangen und kastrieren zu lassen.
In Bjerregard/Hegnet sahen wir von den 19 über die Jahre kastrierten Tiere folgende 14 Katzen wieder, hatten sie auf der Wildkamera (leider war das falsche Jahr eingestellt) bzw. bekamen sichere Rückmeldungen, dass es ihnen gut geht:

Jule – kastriert 2007
hier im März 2014

Lilly – kastriert 2008
hier im März 2014

Carrie - kastriert 2008
hier im März 2014

Jette – kastriert 2009
hier im März 2014

Fenja – kastriert 2010     zwar keine eigene Sichtung, aber sichere Meldung

Einar – kastriert 2010
hier im März 2014

Ole – kastriert 2010
hier im März 2014
Suse – kastriert 2010
hier im März 2014
Nora – kastriert 2010
hier im März 2014

Luna – kastriert 2010
hier im März 2014
Jannik – kastriert 2011
hier im März 2014
Uta – kastriert 2010     zwar keine eigene Sichtung, aber sichere Meldung

Kimi – kastriert 2012
hier im März 2014
Bamse – kastriert 2013
hier im März 2014

Besonders freut uns natürlich, dass alle diese Katzen gesund aussehen und inzwischen entweder von dänischen Bewohnern der Siedlung versorgt werden oder unsere Futterstelle kennen und nutzen!
Ein toller Erfolg, der anspornt.

Anke

Donnerstag, 27. März 2014

13. Tag - #Bjerregard2014



Die Nacht war für mich sehr durch Nachdenken geprägt.
Am Abend hatten wir Lily nämlich nicht mehr in den Aufwachkäfig gepackt, da sie bereits in ihrer kleinen Transportbox alles andere als still hielt.
Sollten wir sie also wirklich noch zwei Tage behalten?

Lily
Am Morgen, als es dämmerte, hörten wir durch zwei Räume, dass auch das Mädchen offensichtlich wach geworden war und nicht in ihrer Box bleiben wollte. Gut, dass so eine Transportbox ausbruchssicher ist. Jedenfalls war sie offensichtlich mehr als bereit in die Freiheit entlassen zu werden.
So packten wir sie ins Auto. In Hemmt waren nicht nur beide Fallen leer, sondern auch die davor platzierten Trockenfutter-Stückchen nicht angerührt.
Die Fallen und Fangaktion hatten in der Katzenpopulation wohl doch viel Unruhe gestiftet. Nun, so sind unsere Kastrationsaktionen für dieses Jahr abgeschlossen.

Lily wurde sehr entspannt in die Freiheit entlassen, sie blieb im Gebüsch sogar nochmal sitzen und drehte sich zu uns um, bevor sie sich davon machte.

Alles Gute, kleine Lily! Eine Hoffnung haben wir noch, Dich vielleicht nochmal wiederzusehen, nämlich auf der Wildkamera, die wir noch bis morgen Nachmittag dort stehen lassen. Das wäre schon sehr beruhigend.

Auf dem Rückweg holten wir die Wildkamera aus der Arvidvej und fanden bei einer Durchsicht unsere Vermutung bestätigt: Suse und Einar geht es gut, sie sind Hegnet treu geblieben.

In der Mittagszeit wurden dann Fallen, Umsetzkäfige und Transportkörbe gründlich gesäubert und für die Heimfahrt am Samstag bereitgestellt.
Danach noch eine Runde über die Futterstelle (Bamse erhielt bei seinem dichten Fell ein Spot-on gegen Flöhe) und (wie jeden Tag bisher) ging es auch an dem Haus vorbei, an dem unsere erste kastrierte Katze (im Jahr 2007) Jule versorgt wird. Bis jetzt hatten wir sie aber nicht gesehen, nur gestern hatte ich eine Futterschüssel auf der Terrasse entdeckt.

Und heute: Ja! Sie saß tatsächlich dort, die kleine Jule.
Jule, erste kastrierte Bjerregardkatze
Unser erstes „Bjerregarder Erfolgsmodell“. Ein bisschen scheuer ist sie geworden, aber ihre charakteristischen Kerben auf der Nase und die Zeichnung sprechen für sich. Es ist Jule.
Ach, ist das schön.

Anke

Freitag, 29. November 2013

7. Tag, #Bjerregard2013

Der erste Blick natürlich zu Marie in den Aufwachkäfig. Immerhin hatte sie gefressen und eine kleine Schale Katzenmilch geleert.
Der zweite Gang zur Terrasse: Ole saß natürlich schon vor der Tür und wollte hinein: also auch ihm 100 Gramm Feuchtfutter gegeben, allerdings musste er dann nochmal raus, denn wir wollten ja auch nach Draußen. Zweimal war er schneller als ich und kam zurück ins Haus, bevor ich die Tür schließen konnte.
Aber dann gelang es doch.

Thomas ging Brötchen holen und ich fuhr mit dem Fahrrad nach Hegnet. Die Futterstelle füllen und die Wildkamera holen.

Micky
Auf dem Rückweg begrüßte mich in der Rauhesvej schon Micky. Ach, war der verschmust! Traurig, dass er niemanden hat, der ihn regelmäßig streichelt. Ich nutzte dann also die Gelegenheit ihm quasi mit dem Frühstück auch die Wurmtablette zu verabreichen.

Dann noch bei Per das Trockenfutter aufgefüllt - und nach Hause.
Dort erwarteten mich Thomas und Ole im Wohnzimmer - letzterer hatte sich schon wieder auf der Couch niedergelassen.

Dann noch vor dem Frühstück Sichtung der Wildkamera.
Aha, zwei getigerte Katzen schlugen sich den Bauch dort voll. Sehr gut genährt sehen sie beide aus.
Ich vermute, es sind Suse und Einar.
Arvidvej
Arvidvej

Ole
Nach dem Frühstück begann es zu regnen - stark und ohne Pause.
So blieben wir Zuhause, was wiederum Ole sehr genoss, der dann auch auf der Couch bleiben dufte - unterbrochen nur von mehreren Futtergaben.



Und bei der kleinen Marie schaute ich dann auch ein paar Mal hinein.

Sie war gar nicht so ängstlich, ließ sich sogar vorsichtig streicheln und fraß ein kleines bisschen, aber leider nicht genug, um ihr das Schmerzmittel mit zu verabreichen..:-(
Marie

Anke

Dienstag, 26. November 2013

4. Tag, #Bjerregard2013

Ich hatte ja ein schlechtes Gewissen, den dicken Bamse die ganze Nacht in dem Korb zu lassen. Aber es war wohl doch ganz genau die richtige Entscheidung. Denn als wir ihn am Morgen vor dem Brötchen holen aus der beheizten Abstellkammer holten, war der Herr gut ausgeschlafen. Und er hatte weder in den Korb gepinkelt, noch sein großes Geschäft hinein gemacht - was für ein braver Kater.
Beim Anheben des Handtuchs zur Abdeckung kam auch nur ein leises „Miau“ und keine Ausbruchsversuche. Als wir dann an der Futterstelle die Tür des Korbes öffneten, ging er ganz gemächlich hinaus (Bamse-mäßig eben…;-)  … und dann aber ab in die Büsche, er musste doch mal dringend. Dann gab es an der Futterstelle noch extra Frühstück für ihn und danach im Ferienhaus für uns.

Bamse

Thomas schlug dann vor, dass wir uns aufteilen sollten. Er fuhr also nach Hemmet Strand, ich wollte durch die Siedlung laufen. Thomas stellte in Hemmet Strand am Futterautomat fest, dass zwar gefressen worden war, aber nur sehr wenig - und warum auch immer hatte die Wildkamera das Tier nicht aufgenommen.
Also leider dort keine neuen Erkenntnisse.

Aber ich war erfolgreich hier in Bjerregard:
Gegen 11 Uhr hatte ich mich auf das Fahrrad gesetzt und bin mal wieder die Straßen abgefahren:
Bjerregardsvej Richtung Strand, Julianevej zurück, ein Blick in die Dortheasvej, hinein in die Rauhesvej. Und…

Links an einem Haus eine schwarze Katze! Sie blieb sitzen, ich bremste hart ab. Noch einen Moment blieb sie sitzen, dann lief sie langsam hinter das Haus. Ich schnell das Fahrrad abgestellt, langsam hinterher, doch schon war sie weg. Also auf’s Fahrrad, in die Humlegardsvej hinein und geschaut, ob sie dort herauskommt - da sah ich auch Nora, aber die interessierte mich im Moment so gar nicht. Weg war die schwarze Katze.
Doch ich entdeckte einen Urlauber, der am Nachbarhaus in der Rauhesvej gerade auf der Terrasse rauchte.
Natürlich fragte ich ihn, ob er schon Katzen gesehen habe in seinem Urlaub. „Ja, ja“, bekam ich zur Antwort, „eine schwarze. Die ist öfter hier.“ Also wollte ich Futter auf die hintere Terrasse des Hauses stellen, an dem ich die Schwarze zuerst sah - das Haus ist derzeit unbewohnt. Da rief der Urlauber mir zu: „Sie sitzt hier vorn.“ Ich also langsam wieder zur Vorderseite des Hauses, mit einer gefüllten Futterschüssel.
Und was sah ich da: Nein, keine schwarze Katze, sondern einen wunderhübschen flauschigen dunklen Tiger!
Ein äußerst „aufdringliches“ Exemplar, das mir fast in die Schüssel sprang und Köpfchen gab. Ich konnte kaum die Schüssel abstellen, da hatte sie schon ihre Schnauze darin. Gierig schlang das Mädchen (eine Geschlechtsbestimmung war gut möglich) die Portion hinunter. Eine kleine Menge wollte ich ihr also noch zukommen lassen, drehte mich um und…

Da saß eine zweite Katze - und wieder nicht die schwarze, sondern auch ein dunkler Tiger mit weißen Füßen und einer weißen Brust. Ebenso hungrig - und wohl auch ein Mädchen, allerdings nicht anfassbar.

Tja, und schließlich tauchte dann auch das schwarze Kätzchen auf. Deutlich die Scheueste von den Dreien.

Wow, drei unbekannte Katzen auf einen Schlag. Das hätte ich nun so gar nicht erwartet. Dann ist klar, was morgen bei uns Ziel des Tages ist!!!

Weiter ging es dann trotzdem nach Hegnet.
Dort sprach ich in der Siedlungsmitte eine Dänin an, die dort mit ihren Dackeln wohnt. Sie erkannte mich wieder von den Jahren zuvor und berichtete mir, dass sie Fenja füttert, wenn es sich ergibt und die Möwen nicht schneller sind.

Und an der Futterstelle im Arvidvej waren alle Näpfe geleert. Und nach dem Befüllen dauerte es auch keine zwanzig Minuten (als ich auf dem Rückweg nochmal schaute), da saß schon jemand auf der Brüstung der Terrasse dieses Hauses. Einar oder Suse wohl wahrscheinlich - aber näher ließ die Mieze mich nicht heran, so dass ich sie nicht identifizieren konnte. Zufrieden fuhr ich ins Ferienhaus zurück. Inzwischen hatte es auch zu regnen begonnen.

Abends nochmal schnell die drei in der Rauhesvej gefüttert, damit sie morgen hoffentlich ebenso zuverlässig sind und sich einfangen lassen. Bei der sehr zutraulichen Katze schaute ich auch in die Ohren: keine Tätowierung. Und einen Chip hat sie auch nicht (denn auch unser Chip-Lesegerät konnte ich einsetzen).
Also sind es wohl drei neue verwilderte (ausgesetzte?) in der Siedlung…


Daumen drücken, bitte!

Anke

Montag, 28. Oktober 2013

Sichtung im August in #Hegnet - Suse oder Einar

Von Ina und Hans-Jürgen bekamen wir im August ein Foto aus Hegnet.
Eine Tätowierung im Ohr des Tieres kann man auf einem anderen Bild erahnen. So wird es entweder Suse oder Einar sein, der ihnen da vor die Linse lief, aber so scheu blieb, dass keine bessere Aufnahme gelang.


Danke für Eure Unterstützung.

Mittwoch, 21. März 2012

11. Tag – 21.03.2012 - und eine Rechnung


Einar
Heute durften wir ausschlafen. Aber gleich um 8:00 Uhr fuhr ich nach Hegnet. An der Arvidvej erwartete mich bereits Einar, er hatte sich auf einer der beiden Terrassen des Hauses in die aufgehende Sonne gelegt und wartete wohl auf das Frühstück, das er natürlich auch bekam!

In der Rebekkavej war das Futter leider wieder von den Möwen geholt worden. Wo nur ist unsere arme, kleine Uta? Keiner hat sie seit Montag, seit wir sie nach der OP herausgelassen haben, mehr gesehen.
Ein Aufruf an alle unsere Leser: Wer in diesem Jahr in Hegnet eine zierliche silbergraue Katze sieht, bitte, wenn möglich, unbedingt fotografieren und uns eine Mail schicken! Sie ist die einzige in dieser Färbung, daher gibt es auch bei Fotos aus größerer Entfernung keine Verwechslungsgefahr.

Am Nachmittag wollten wir nochmal eine Fangaktion zwecks Kastration und Behandlung von Paul bzw. dem schwarz-weißen Kater versuchen.
Als wir bei Per ankamen, berichtete dieser, dass Paul gerade weggegangen war. Und kurz nachdem wir nach knapp zwei Stunden Wartezeit wieder dort weg waren, kamen sogar beide Kater. Es ist einfach unglaublich - so, als ahnten sie es…
Eigentlich hatten wir vor, morgen den letzten schönen Urlaubs-Sonnentag hier zu genießen und nicht auf Katzen zu warten bzw. nochmals nach Nörre Nebel zu fahren, aber wahrscheinlich werden wir es nochmal versuchen.

Tja, sonst gibt es nichts zu berichten vom heutigen Tage.
Am späten Nachmittag tourte ich mit dem Fahrrad zwei Stunden durch Bjerregard. Keine Katzen (leider auch weder Ole noch Luna, die uns hier in der Siedlung fehlen) und auch keine Urlauber, die Katzen gesehen haben.

Also hatte ich Zeit wieder einmal zu rechnen:
Nimmt man alle von uns hier kastrierten Katzen und rechnet für jede weibliche Mieze in jedem Jahr nur drei Junge ein (ohne Kinder und Kindeskinder), so kommen wir auf 87 nicht geborene Katzen. Und ich habe dabei tatsächlich nur die Katzen gerechnet, die nun auch noch hier sind (also in diesem Jahr noch von uns gesichtet wurden bzw. die Jahre, in denen wir sie sahen), also die Jungen tatsächlich auch hier geboren hätten. Diese Zahl von 87 Katzen ist also das absolute Minimum.
Wenn von den drei geborenen Jungen dann nur eines ein Katzenmädchen gewesen wäre, wären bei wiederum je drei Jungen nochmal weitere 141 Nachkommen entstanden. Und auch hier habe ich noch mit wenig Mädchen unter den geborenen Tieren gerechnet.

Anke

Dienstag, 20. März 2012

10. Tag – 20.03.2012


Mitten in der Nacht meinte ich ein Kruscheln aus dem Auto zu hören, das direkt neben unserem Schlafzimmerfenster geparkt ist, also stand ich auf und ging im Schlafanzug nach draußen: Ich leuchtete dem armen Jannik ins Gesicht, der ganz brav in seinem Korb saß und sein Schicksal für diese Nacht wohl hinnahm. Also wieder ins Bett, denn um 7:00 Uhr klingelte der Wecker.

Schnell in die Bjerregardsvej ans Haus der dänischen Dame: Futter in die Falle und scharf gemacht. Aber Jette schien sich zu erinnern und fraß lediglich das Anlock-Futter aus der Schale vor der Falle und das erste in der Mitte - weiter in Richtung des Auslösers ging sie nicht. Also rief ich Thomas an, dieser kam mit unserem selbst gebauten „Fernauslöser“. Wir befestigten einen Haken am Auslöser und von dieser ging ein Faden weg, den ich, versteckt hinter einer Wand, in der Hand hielt. So musste Jette nicht bis zum Auslöser hinein - da sie klein genug ist, konnte man die Falle betätigen, wenn man sicher wusste, wo sie sich befand. Deshalb setzte Thomas sich ins Auto, beobachtete die doch eigentlich hungrige Jette und gab mit dann ein Zeichen. Ein kurzer Zug meinerseits an dem Faden - und klapp, Jette saß in der Falle.

Jannik nach Tierarztbesuch
So konnten wir Jannik entlassen. Er war so brav, ließ sich sogar nochmal von mir streicheln, als die Tür seines Korbes schon offen war… Und ich nutzte die Gelegenheit und drückte die Bissstelle (die, jetzt konnte ich es erkennen, durch einen Schnitt  mit 1 cm und 0,5 cm Länge geöffnet worden war) nochmal aus. Ein großer Batzen Eiter kam mir entgegen - je mehr herauskommt, desto besser.

Mit Jette dann ab in die Tierklinik.
Danach gefrühstückt und dann schnell zu Pers Haus. Eineinhalb Stunden Wartezeit - wieder ohne Ergebnis. Nur Gismo und dieses Mal Carrie ließen sich sehen - wobei man Gismo auch hätte übersehen können, so gut getarnt, wie er im Strandhafer lag:
Gismo

Danach holten wir Jette ab und sie wiederum blieb bis zum Abend in unserer Obhut und wurde dann wieder an „ihrem“ Haus herausgelassen.

Am Nachmittag schaute ich schnell nochmal bei Jannik vorbei und traf die dänische Dame. Wieder hatten wir ein sehr schönes Gespräch. Sie kümmert sich inzwischen unglaublich um beide Katzen - sogar Wurmpillen gibt sie ihnen und Leckerlie. Nur leider, so erzählt sie, geht Jannik nicht wirklich freundlich mit „seiner Lebensgefährtin“ um. :-(    
Wahrscheinlich hat sogar er ihr den Biss am Schwanz verpasst, unter der sie nun so litt und der in der Tierklinik ebenfalls geöffnet und gespült wurde. Nun, so sind Katzen manchmal.
Außerdem berichtete sie mir, dass an ihrem Haus über den Winter zwei andere Katzen erschienen waren, Jannik duldete sie jedoch nicht, so dass sie sich wieder entfernten. Beide waren jedoch tätowiert und eine ließ sich auch streicheln und hatte ganz weiches Fell!
Einar

Am späten Nachmittag gingen wir nochmal nach Hegnet. In der Arvidvej saß bereits Einar an unserer vorübergehenden Futterstelle und auch nur er erschien auf der Wildkamera.

Im Rebekkavej jedoch konnten wir leider bisher Uta nicht mehr entdecken. Hoffentlich hat sie - jetzt nach ihrer frischen OP - eine andere Futterstelle gefunden. Sie hat es doch gerade im Moment so dringend nötig.

Anke

Sonntag, 18. März 2012

8. Tag – 18.03.2012


Nichts gefressen hat die kleine Uta über die Nacht - und geschlafen hat sie in ihrer Toilette…
Also war unsere Stimmung dem Wetter entsprechend: schlecht.

Am Vormittag ging’s auf dem Weg zu Pers Haus bei Jannik und Jette vorbei, beide saßen wie üblich vor dem Haus. Jannik konnte ich dieses Mal sehr ausgiebig streicheln und fühlte dabei neben der sichtbaren Ohrverletzung auf derselben Kopfseite einen riesigen verkapselten Abzess, fast in Tischtennisballgröße. Das wird man aufschneiden müssen, also bleibt auch ihm eine erneute Narkose in der Tierklinik nicht erspart. Bei Jette mache ich mir mehr Gedanken, wie wir sie eingefangen bekommen, da sie so scheu und ängstlich ist.
Die letzten Tage werden wir also noch viel Arbeit haben.

Bei Per saß im strömenden Regen Gismo unter dem Vordach und freute sich sichtlich und hörbar, dass ich kam. Schnell ein wenig geschmust und dann 150 Gramm Feuchtfutter - mmh.
Nachmittags blieben wir Zuhause, es regnete weiter. Sabine kam zu Besuch, wir hatten sie vor zwei Jahren über ihren damals entlaufenen Kater „Kater“ kennengelernt, der sich nach ihrem Umzug entschlossen hatte, ebenfalls an unserer Futterstelle zu bleiben. Er ist ein echter Draußen-Kater, da er Sabine ursprünglich ebenfalls zugelaufen war, von ihr kastriert wurde und über Sommer immer mit ihr in einem kleinen Ferienhaus wohnte.
Abends hatte der Regen dann aufgehört und wir liefen nach Hegnet - im Gehen konnten wir gerade noch hören, dass Uta zumindest ihre frisch hingestellte Katzenmilch schleckte. Hoffentlich frisst sie über Nacht, dann können wir sie mit gutem Gewissen entlassen morgen früh.

In Hegnet füllten wir die Futternäpfe in der Arvidvej und tauschten die Speicherkarte der Wildkamera. Und auf dem Rückweg, aufgrund der Dämmerung kaum mehr zu erkennen, entdeckten wir noch einen Tiger - anscheinend derselbe, der auch an der vorübergehenden Futterstelle (mit Wild-Kamera) frisst.

Gerade eben ergab der Vergleich mit unseren Fotos aus 2010: es ist Einar!

Einar, 17.03.2012
Anke