Mitte Oktober bekam ich eine Nachricht von Urlaubern aus Houstrup.
Sie fütterten an ihrem Haus seit ein paar Tagen eine Katze.
Da sie in den Ohren tätowiert war, fragte man bei mir nach, ob die Mieze "eine von unseren" sei.
Sofort erkannte ich, dass das nicht der Fall war. Aber natürlich wollte ich gern helfen.
Und zum Glück gibt es da ja inzwischen ein kleines (aber sehr feines und funktionierendes!!!) Netzwerk.
Nachdem Romi und Sandra die Tätowierung im Ohr auslesen konnten (gut, dass die Mieze so brav war), konnte ich mit dieser Information bei meiner Katzen-Freundin Bianca in Dänemark anfragen.
Und Bianca begann sofort zu telefonieren. Diverse Tierschutzvereine und Tierärzte - und schließlich stand es fest:
Die Katze war Monate zuvor an einen neuen Platz gekommen und dort entlaufen.
Die Besitzer, ein dänisches Ehepaar, hatte schon alle Hoffnung verloren, ihre Katze nochmal wiederzufinden.
Nun konnten sie sie wieder mit nach Hause nehmen! Perfektes Timing - noch vor dem Winter.
Vielen Dank an Romi und Sandra für Eure Hilfe - und natürlich an Bianca, die wieder einmal Unmögliches möglich gemacht hat!
Anke
private Tierschutzarbeit für verwilderte Hauskatzen in Ferienhausgebieten an der dänischen Nordseeküste
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Donnerstag, 10. November 2016
Dienstag, 20. September 2016
Erfolgreiche Suche - in vielfacher Hinsicht
Wenn ich nichts schreibe, wenn ich in Dänemark bin,
heisst das zumeist nicht, dass es nichts zu tun oder zu berichten gibt, sondern
eher, dass meine Tage 28 oder 30 Stunden haben könnten und auch diese
ausgefüllt wären…
Also wieder raus aus dem Auto
und die Falle nachgefüllt - inzwischen war es schon relativ kalt geworden und
die Kälte kroch nun auch ins Auto. Wie dumm, hatte ich mir nichts Warmes zum
Anziehen mitgenommen.
Die Besitzer informierte ich
natürlich sofort - und sie machten sich auch direkt nach Ende ihrer Arbeit auf den
Weg, um ihren Kater (der Zuhause kein Freigänger ist!) abzuholen.
Ja, ein Mädchen - und zwar
eines, das irgendwo noch Junge hat, denn die Zitzen sind sehr ausgeprägt und
frei geleckt. Daher ließ ich es auch nicht in Ruhe aus der Narkose erwachen,
sondern eine Aufwachspritze geben, um es noch am frühen Abend wieder zu seinen
Jungen zu entlassen.
Am Samstag fand ja der „Umzug“
von Nymindegab am südlichen Fjord-Ende 30 Kilometer weiter hoch in den Norden
in die Ferienhaussiedlung Klegod statt.
Nachdem wir uns eingerichtet
hatten, ging es noch zum Strand. Wunderschön, ein lauer Abend, fast wie im Sommer.
Auch am nächsten Tag ließen wir
es entspannt angehen, ein bisschen Bewegung beim Walken.
Auf dem Rückweg dann aber die
Blicke auf jede Terrasse und auch die Kontaktaufnahme mit den Urlaubern in der
Siedlung.
Keiner (!) sagte, dass er hier
schon Katzen gesehen habe.
Sollten die Tiere also
tatsächlich alle von dem an der Durchgangsstraße nach Norden gelegenen Hof
zuwandern?
Jedenfalls war die Suche
zwischen den Häusern so ganz ohne Ansatzpunkte eher eine Nadel im Heuhaufen -
zumal bei vielen Urlaubern sich den Katzen ja auch immer viele potentielle
Futterstellen eröffnen, so dass sie auf meine nicht angewiesen sind…
Neben meiner Absicht zur
Sichtung und gegebenenfalls Kastration (um diese Jahreszeit könnten die Tiere
ja auch hochtragend sein oder gar bereits Junge bekommen haben, die noch sehr klein
wären) der verwilderten Ferienhauskatzen hatte ich per Mail von deutschen
Urlaubern erfahren, dass ihnen ihre Katze (der Siam-Kater „Baby“) im Bereich
Houstrup entlaufen war.
Es startete also vor drei
Wochen eine Suche, die insbesondere Sabine ganz erheblich unterstützte.
Tatsächlich wurde Baby immer
mal wieder gesehen, näherte sich den Menschen aber nie an, so dass man seiner
nicht habhaft wurde.
Sogar eine Falle lieh sich
Sabine bei der Tierklinik in Nörre Nebel. Auch sie brachte aber keinen Erfolg.
So schrieb ich ihr kurz vor
meiner Anreise, sie solle mir eine Chance zum Fangen von Baby lassen…;-)
Also nahm ich gleich am Sonntag
auch Kontakt zu den Urlaubern und derzeitigen Bewohnern des Hauses auf, aus dem
Baby entlaufen war.
Man stellte dort abends
regelmäßig eine Schale mit Futter heraus, welche am nächsten Morgen ebenso
regelmäßig leer war. Danke!
So entschloss ich mich am
Sonntagabend an diesem Haus und einem weiteren, an dem Baby gesehen worden war,
zwei Fallen aufzustellen. Dazu jeweils eine meiner Funkkameras zur direkten
Überwachung.
Kaum nach der Installation
wieder im Ferienhaus angekommen, bekam ich eine Nachricht auf mein Handy:
Oh nein, sicher würde diese
Katze gleich in die Falle gehen…
Also ließ ich Martina Zuhause
ins Bett gehen und fuhr selbst wieder zurück nach Houstrup.
… um dort festzustellen, dass
das Tier säuberlich bis zum Auslöser alles gefressen, die Wippe aber nicht
betreten hatte und damit nicht gefangen wurde.
Also bestückte ich die Falle
erneut und blieb im Auto sitzen.
Wieder kam die Mieze, wieder
fraß sie aber nur bis zum Auslöser vor und zog sich dann vorsichtig zurück.
Also wieder raus aus dem Auto
und die Falle nachgefüllt - inzwischen war es schon relativ kalt geworden und
die Kälte kroch nun auch ins Auto. Wie dumm, hatte ich mir nichts Warmes zum
Anziehen mitgenommen.
Lange geschah nichts.
Aber dann, um kurz nach 3 Uhr,
schlug die Falle zu.
Jawohl, nun hatte sie ihre
Vorsicht doch vergessen und war einen Schritt „zu weit“ hineingelaufen.
Gut für mich!
Schnell packte ich sie ins
Auto, stellte die Falle wieder scharf.
Aber bis um 06:30 Uhr passierte
nichts mehr, so dass ich beide Fallen abbaute und die gefangene Katze zur
Kastration bei der Tierklinik in Nörre Nebel abgab.
Dann fuhr ich selbst nach
durchwachter Nacht zum Frühstück zu Martina ins Ferienhaus.
Im Anschluss, da ich so gar
nicht müde war, entschlossen wir uns, das schöne Wetter für einen Gang „im
Suchmodus“ ;-) durch Houstrup zu nutzen.
Wir schauten also unter die
meisten Terrassen, auf und hinter fast jeden Holzstapel, unter Büsche, nichts.
Keine Spur des entlaufenen Katers und auch sonst keiner Katze.
Eine letzte Querstraße sollte
es noch sein, wir hatten schon ein Treffen am Auto zur Rückfahrt vereinbart.
Da schaute ich um ein Gebüsch -
und da saß er: Baby.
Er schaute mich an und sofort
sprach ich ihn an.
Anscheinend hatte er keine
Angst vor mir, er blieb sitzen und ich durfte mich ihm sogar annähern.
Ein wenig Futter in eine Schüssel,
der Kerl fauchte mich an, als ich ihm zu nahe kam, blieb aber sitzen.
Wenn er kein Interesse an
Futter hätte, hatte ich keinen Plan B, um ihn zu fangen.
Doch zum Glück fraß er, nachdem
Martina und ich uns hinter einen Sichtschutz gestellt und so gar keine Notiz
von ihm nahmen. Zumindest taten wir so…
In der Zeit holte ich die Falle
aus dem Auto.
Ich ging leise sprechend auf
Baby zu, durfte sogar die Falle einen Meter vor ihm abstellen.
Zu seiner Futterschüssel wagte
er sich 10 cm in die Falle, jetzt wurde ich mutig, konnte ihn streicheln!
OK, der entscheidende Schritt.
Falle scharf, und zurück hinter
die Sichtschutzwand, dennoch beruhigend und ermutigend auf den Kater
eingesprochen.
Und keine zwei Minuten später
war der Ausreißer eingefangen.
Was für eine Freude.
![]() |
| der entlaufene "Baby" |
Zwischenzeitlich war natürlich
auch die Mieze vom Morgen kastriert.
Diese wirkte dann auch wirklich
prima.
Die kleine hübsche Frida
startete wie eine Kanonenkugel aus ihrem Transportkorb, so dass ich sie nur
noch von hinten sah…;-)
Am Abend fasste ich mir dann
noch ein Herz und ging zu dem Hof in der Siedlung, in der ich dieses Mal
wohnte.
Bereits am Vortag hatte ich bei
einem Versuch der Kontaktaufnahme zwar keinen Menschen, dafür aber viele Katzen
angetroffen:
Und das Gespräch hätte kaum
besser laufen können:
Man kümmert sich dort um die
Tiere, füttert sie, stellt ihnen einen Raum für die schlechten Tage des Jahres
(der sogar beheizt werden kann) zur Verfügung, entfloht und entwurmt sie
gelegentlich.
Nur die Kastration sei eben sehr
teuer, daher gehe man hier einen anderen Weg…
Aber sehr gerne dürfte ich die
Tiere kastrieren!
Also verabredete ich mich für
den kommenden Morgen, um die Katzen, die sich sämtlich anfassen lassen,
einzupacken.
Aber hierzu berichte ich morgen weiter.
Anke
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Bitte um Mithilfe: Kater in Bjerregard entlaufen
Wieder einmal ist während eines Urlaubsaufenthalts in Dänemark eine Katze entlaufen.
Da dies in Bjerregard, genauer in Hegnet im P-Chr-Dahls-Vej, passierte, wollen wir zwei Fotos des Tieres und die Informationen dazu hier veröffentlichen.
Vielleicht können wir helfen, dass "Lukas" den Winter nicht als Ferienhauskatze verbringen muss, zumal er Freigang Zuhause nur auf dem Balkon gewohnt ist.
Bei Lukuas handelt es sich um einen Burma-Kater mit schokoladen-braunem Fell und gelben Augen.
Weggelaufen ist er Ende November.
Hier zwei Fotos von Lukas:
Lukas ist nach Angaben seines Besitzers Fremden gegenüber zwar etwas scheu, bleibt bei leiser Ansprache jedoch sitzen, man kann auf ihn zu gehen und ihn hochnehmen.
Vor Kindern hat er aber Angst.
Sollten unsere Leser Informationen zu Lukas' Aufenthalt haben, bitte meldet Euch bei uns. Wir geben sie dann unmittelbar weiter.
Am besten wäre es, das Tier mit ins eigene Ferienhaus zu nehmen, wenn man seiner habhaft werden kann. Eine Abholung wird dann schnellstmöglich organisiert.
Und nochmal der wichtige Hinweis:
Die in Hegnet lebende Siam-Katze Fenja könnte durchaus auf den ersten Blick mit Lukas verwechselt werden - vielleicht auch nur dehalb, weil beide eben von der Fellfärbung keine "normalen" Haus- und Hof-Katzen sind.
Also bitte: genau hinschauen!
Lukas ist dunkler gefärbt und seine Augen sind gelb - die von Fenja leuchtend blau.
Und Fenja ist auch viel scheuer und würde eine Annäherung wohl eher nicht dulden!
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Anke
Da dies in Bjerregard, genauer in Hegnet im P-Chr-Dahls-Vej, passierte, wollen wir zwei Fotos des Tieres und die Informationen dazu hier veröffentlichen.
Vielleicht können wir helfen, dass "Lukas" den Winter nicht als Ferienhauskatze verbringen muss, zumal er Freigang Zuhause nur auf dem Balkon gewohnt ist.
Bei Lukuas handelt es sich um einen Burma-Kater mit schokoladen-braunem Fell und gelben Augen.
Weggelaufen ist er Ende November.
Hier zwei Fotos von Lukas:
| entlaufener Lukas |
Vor Kindern hat er aber Angst.
Sollten unsere Leser Informationen zu Lukas' Aufenthalt haben, bitte meldet Euch bei uns. Wir geben sie dann unmittelbar weiter.
Am besten wäre es, das Tier mit ins eigene Ferienhaus zu nehmen, wenn man seiner habhaft werden kann. Eine Abholung wird dann schnellstmöglich organisiert.
Und nochmal der wichtige Hinweis:
Die in Hegnet lebende Siam-Katze Fenja könnte durchaus auf den ersten Blick mit Lukas verwechselt werden - vielleicht auch nur dehalb, weil beide eben von der Fellfärbung keine "normalen" Haus- und Hof-Katzen sind.
Also bitte: genau hinschauen!
Lukas ist dunkler gefärbt und seine Augen sind gelb - die von Fenja leuchtend blau.
Und Fenja ist auch viel scheuer und würde eine Annäherung wohl eher nicht dulden!
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Anke
Mittwoch, 26. November 2014
5. Tag - spannende Geschichten
Wie schon gewohnt, ging der erste Weg am Morgen zum Hotel Kommandörgarden.
Dort entließen wir zuerst zwei der Mädchen, die gestern
beim Tierarzt waren:
Rossi, die hübsche rötlich gezeichnete und die kleine
Mia, die nochmals in Narkose gelegt, aber bereits im März kastriert
worden war.
Und der Kater Henrik durfte auch nach draußen, denn auch
er war wach genug, die Pupillenreaktion normal.
| Henrik |
| Rossi (links) und Mia |
So konnten wir sie sogar beide noch nach ihrer Entlassung
füttern.
Das haben wir selten.
Danach kam die kleine Kämpferin Freya an die Reihe.
Sie zeigte uns, wie es in den meisten Fällen
ist: Sie rannte geradezu in die Freiheit.
Und dies, da wir sie hier ja auch eingefangen hatten,
direkt auf unserer Terrasse.
| Freya |
Nach Füttern am neuen Futterhaus in der Inselmitte fuhren
wir zum Tierarzt - leider ja heute nur mit einer Katze, von der wir sogar
vermuteten, dass es sich um einen Kater handelt.
Schon eine Stunde nach der Abgabe konnten wir ihn wieder
abholen. Es war ein Kater, den wir Hauke nennen.
Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir nach
Sönderstrand, um nochmal nach der aufgestellten Wildkamera zu schauen, die an
dem umgebauten Bio-Komposter steht, an dem wir im März auch bereits Meike (2013
kastriert) wieder entdeckt hatten und froh waren, dass sie nun eine feste Futterstelle hatte.
Die Hausbesitzer waren gerade da. Wir hatten sie noch
nicht persönlich kennengelernt, lediglich Flyer mit einem Hinweis auf die
dänische Seite unserer Homepage hinterlassen.
Also stellte ich mich kurz vor. Der ältere Herr war begeistert
von unserer Arbeit.
Und er berichtete, dass er gerne die Katzen füttere - und
er freue sich, dass er nun sogar ein hübsches Kätzchen habe, das er sogar
streicheln könne.
Er tue das gern und er wünschte uns für unsere Arbeit
alles Gute.
Gerne dürften wir die Kamera bei ihm stehen lassen.
Später bei der Auswertung der Fotos sahen wir tatsächlich
eine alte Bekannte - was uns riesig freute!
| Meike |
Danach durfte auch die gestern kastrierte dünne Annika am
Hotel wieder in ihre Büsche flüchten, wozu sie keine zweite Aufforderung
benötigte.
| Annika |
Für den Abend hatten wir uns eine (wahrscheinlich letzte
für diesen Urlaub) Fangaktion vorgenommen.
Zu diesem Zweck hatten wir uns Leberwurst, Geflügelwurst
und Thunfisch besorgt.
Denn bereits gestern merkte man den Katzen an, dass die
Angst vor der Falle stärker war, als die Lust auf das, was darin lag.
Da mussten wir schließlich gegensteuern…
| besondere Fangmethoden |
Und so waren wir auch erfolgreich.
Bei 3 Grad Außentemperatur fingen wir nach
zweieinhalbstündiger Wartezeit immerhin zwei Katzen ein, die wir noch nicht
kastriert haben.
Nun sind es nach unseren Beobachtungen noch zwei Tiere,
die wir noch nicht gefangen haben.
Eine von ihnen ist sehr auffällig weiß-schwarz gefleckt,
sie erkennen wir auch im kommenden März und können sie zu den anderen
auseinanderhalten!
Das andere ist sicher ein Kater. Der macht uns also
zumindest in Sachen Nachwuchs keine Probleme.
Schließlich hatten wir noch ein gutes Gespräch mit der
Hotelbesitzerin Therese.
Wir haben gemeinsam einen Platz für ein
Futterhaus gefunden.
Dieses befindet sich relativ wettergeschützt von dem Müllplatz entfernt und wird dann als neue Futterstelle dienen.
So müssen die Tiere nicht mehr zwischen den Scherben und
Zigarettenkippen auf dem Boden fressen.
Wir sind sehr froh darüber.
Therese war zudem erstaunt, wieviele Tiere wir nun
bereits bei ihr kastrieren konnten.
Zusammen mit den Katzen aus dem März sind es nun allein
am Hotel 9 Katzenmädchen und 5 Kater!
Mal sehen, welches Geschlecht morgen noch dazu kommt.
Eine letzte spannende Aktion muss ich nun zum Abschluss
des Tages ebenfalls berichten:
Im Mai war einem Urlauber sein Siam-Kater Aramis auf Römö
entlaufen.
Der Besitzer hatte zwar Hinweise auf das Tier erhalten,
hatte ihn aber bis jetzt nicht zurückbekommen.
Nachdem er auf unser Projekt aufmerksam geworden war,
hatte er uns angeschrieben.
Und wir hatten natürlich bei unseren Gesprächen mit den
Hotel-Mitarbeitern in den letzten Tagen auch den Siam-Kater angesprochen.
Und heute nun berichtete uns eine Mitarbeiterin, dass sie
den Kater bereits über den Sommer immer wieder am Pferdestall des Hotels
gesehen habe.
Aufgrund meines Hinweises habe sie ihn nun im Gästebad
eingesperrt.
So gingen wir gemeinsam nach dort.
Und tatsächlich: Da saß Aramis!
Wir nahmen ihn sofort an uns und brachten ihn in unser
Ferienhaus.
| der im Mai entlaufene Aramis heute in unserem Ferienhaus |
Sein von mir informierter Besitzer ist sehr froh - morgen wird der Kater abgeholt und nach Hause zurückgebracht.
Übrigens sieht Aramis sehr gut genährt und gesund aus.
Er hat sich die Monate perfekt durchgeschlagen. Es
scheint ihm nicht schlecht ergangen zu sein.
Schön, dass er den kalten Winter nun nicht mehr hier auf
der Insel verbringen muss. ;-)
So versöhnt uns dieser Tag mit dem gestrigen, ja doch ein bisschen traurigen.
Anke
Donnerstag, 28. November 2013
6. Tag, #Bjerregard2013
Die Nacht war für uns
ruhig - trotzdem haben wir beide schlecht geschlafen, denn es war stürmisch,
sehr stürmisch. Um 06:30 Uhr
aufgestanden, schnelles Frühstück, Kira hatte nichts gefressen, sich aber inzwischen
in den Transportkorb zurückgezogen - dann ins Auto zur Fallenkontrolle.
Beide glaubten wir
nicht an einen Erfolg.
| Micky wird entlassen |
Aber auch Micky
wollten wir entlassen. Also hinein ins Auto
mit ihm und in die Rauhesvej. Zuerst schaute ich ums
Eck zu unserer scharf gestellten Falle, über die wir halb ein Bettlaken gedeckt
hatten, falls doch eine Katze darin über Nacht ausharren müsste.
Als erstes erkannte
ich, dass die Klappe geschlossen war. Ja, bestimmt der Wind,
sagte ich mir.
Aber nein, da saß das
kleine schwarze Kätzchen. Es hatte in der Falle sogar noch die Schüssel mit
Feuchtfutter geleert. Schön.
Zuerst wurde schnell
Micky entlassen. Der lief aber
natürlich nicht gleich weg, sondern wollte erst noch schmusen - und fressen. Ja, gern, Micky...
Dann setzten wir das
kleine schwarze Kätzchen von der Falle in den Umsetzkäfig und fuhren mit ihr
nach Nörre Nebel. Ganz ruhig war sie dabei. 6,9 kg abzüglich 3,5
kg für den Umsetzkäfig.
Dann machten wir uns
auf nach Hemmet Strand.
Dort war die Falle wie
befürchtet zwar geschlossen, aber wohl durch den Wind - denn das Futter war
noch drin und keine Katze dabei. Schade. So bauten wir die
Wildkamera ab, füllten den Futterautomat auf, stellten ihn ein und ließen auch
eine große Schüssel mit Wasser am Ferienhaus. Vielleicht schafft es unsere
Bekannte, Sibylle, den Ferienhausvermieter von einer Dauer-Futterstelle für den
Winter zu überzeugen.
![]() |
| Hemmet Strand |
Betreuen würde sie
Sabine, das ist schon geklärt: Genial, danke Sabine!
Die Überraschung kam
dann aber bei der Auswertung der Kamera-Aufzeichnung von Hemmet Strand:
Offensichtlich vier
verschiedene Katzen waren in der Nacht dort. Drei schwarz-weiße und
ein großes weißes Tier mit getigerten Flecken.
Dann ging es ins
Ferienhaus zurück.
Dort wartete auf der
Terrasse schon Ole auf uns, der sich in den letzten zwei Tagen zur echten „Hauskatze“
entwickelt hat und unbedingt hinein wollte.
Dann kam der Anruf aus
der Tierklinik:
Das schwarze Kätzchen
ist ein Mädchen, mindestens einmal hatte sie schon Junge - und bis jetzt war
sie auch nicht kastriert. Also doch noch ein
echter Erfolg! Wunderbar.
Nach diesem Ergebnis
machte ich mich auf zu unserer festen Futterstelle hier.
Dort war großes
Saubermachen angesagt: Alles abgebaut, ausgekehrt, das Futterhaus desinfiziert
und ausgeputzt. Die Decken für die Winterhäuser wurden gewaschen, im Wind
getrocknet und dann wieder ausgelegt.
Natürlich schaute
Bamse bei alledem genau zu. Und schließlich kam
auch noch Kimi.
Später holte Thomas
das schwarze Mädchen von der Tierklinik ab, Marie haben wir sie genannt.
Marie haben wir nun
gerade mit ihrem geöffneten Transportkorb in den Aufwachkäfig gesetzt.
Hoffen wir, dass sie
die Zeit bis zur morgigen Entlassung am Abend gut übersteht - und vielleicht
sogar frisst.
Bisher waren ja nur
die Römö-Katzen da so unproblematisch. Hier in Bjerregard waren die gefangenen
Miezen ja eher abweisend - obwohl gerade durch die in Dänemark durchgeführten
Total-OPs (hier werden trotz ausgeschlossener Trächtigkeit nicht nur die
Eierstöcke entfernt, sondern die gesamte Gebärmutter) eine Nahrungsaufnahme mit
den mitgelieferten Schmerztabletten so wichtig wäre…
Eins müssen wir ja
noch erzählen:
| Kira |
Die entlaufene Kira
ist inzwischen wieder bei ihren Besitzern.
Sie holten sie vorhin
hier bei uns ab. Und das Wiedersehen war unglaublich: Kira kam auf Ansprache von
Susanne (ihrer Besitzerin) gleich aus ihrem Korb, in dem sie den ganzen Tag
gesessen hatte, ohne ihr Futter anzurühren.
Ja sogar ein Leckerlie
nahm sie gleich an. Diese Katze hat ihre Besitzer eindeutig wiedererkannt - und
in all der Entspannung ließ sie sich dann sogar auch von mir streicheln.
Eine wirklich tolle
Geschichte.
Susanne und Tim, wir
wünschen Euch weiterhin viel Spaß mit Eurer Kira!
Schön, dass wir helfen
konnten.
Anke
Dienstag, 13. Dezember 2011
Entlaufene Katze Kenia in Bjerregard nach 48 h wieder gefunden!
Um 15.33 Uhr erreichte uns die Mail, auf die (wahrscheinlich nicht nur) wir gewartet hatten:
48 Stunden kaum Schlaf, hundertmal die Häuser in der Umgebung
abgesucht und nun endlich haben wir unter einem
Haus völlig verängstigt gefunden!
Wir sind so froh! Das war wirklich das schönste Weihnachtsgeschenk!
Wir möchten euch ganz, ganz doll danken für eure Hilfe danken!
Alles Gute!
Kenia, Annika und KristofMontag, 12. Dezember 2011
Aktuell: Katze entlaufen - Bjerregard, Arvidvej
Heute kam diese Mail aus Bjerregard und wir möchten der Bitte um Veröffentlichung gerne nachkommen. Wer Hinweise auf "Kenia" hat, bitte umgehend melden!
Hallo Anke und Thomas,
![]() |
| Kenia |
ich würde mich freuen, wenn Ihr helfen könntet:wir haben gestern Nacht kurz vor unserer Abreise aus dem
Arvidvej (Nr. 244) in Bjerregard beim Reinigen ein Fenster versehentlich offen stehen lassen, so dass unsere Kenia beim neugierigen Blick aus dem Fenster herausstürzte. Die nächtliche Suchaktion verlief nicht erfolgreich – ich stolperte im Dunkeln noch über sie, dann verschwand sie in die Nacht.
Wir haben nun die Bitte, ob Ihr unsere Suche vielleicht auf
Eurer Seite posten könntet – wir haben schon viele lokale
Unterstützer gefunden und wären über weitere Hilfe natürlich
hocherfreut.
Kenia ist ca. 50 cm lang, hat weiches langes dichtes Fell,
die Farbe des Felles ähnelt einer grau getigerten Hauskatze,
allerdings ist ihr Fell länger und der Schwanz ist buschig.
Sie ist sehr scheu, Umgang mit Menschen aber gewohnt
und ist eine reine Hauskatze. Kenia hat eine lädierte Vorderkralle
und grüne Augen, ihr Chip sitzt unterm Fell auf der linken
Halsseite und hat die Nr. 276097202098113. Kenia ist auch
bei www.tasso.net gemeldet – eine Suchmeldung ist hier auch
schon geschaltet ( unter Suchmeldungen>Ausland).
Über Eure Rückmeldung wären
wir sehr sehr dankbar.
Liebe Grüße aus Bjerregard
und noch einmal vielen Dank,
Annika & Kristof
Dieses Suchplakat wurde bei den Ferienhausvermietern angebracht:
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