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Freitag, 5. Juni 2015

Katzensichtungen im Frühjahr - Teil 2, Bjerregard Süd

Auch aus Hegnet erreichten uns in diesem Jahr schon viele Meldungen über bekannte Fellnasen.
Über jede einzelne freuen wir uns sehr!


Die 2010 kastrierte Suse hat ihren festen Platz bei einer Dänin in der Arvidvej gefunden.





Sie bekommt hier nicht nur Futter,
sondern hat auch einen trockenen und sicheren Schlafplatz.







Und diese Dänin ist es auch, die uns berichtete, dass auch Fenja (die schon alte Siam-Mix-Katze) wohlauf ist und sich in der ganzen Siedlung herumtreibt - obwohl auch sie gelegentlich an die Futterstelle zum Fressen kommt.


Von zwei Urlaubern bekamen wir dann noch schöne Fotos von Uta geschickt:

Über Sichtungen dieses 2012 kastrierten Mädchens freuen wir uns immer ganz besonders, ist sie doch die Tochter von Fenja und die Schwester der bei uns lebenden Ronja (und sieht dieser ähnlich, wie ein Ei dem anderen).






Nachzutragen bleibt noch aus Bjerregard Nord, dass auch Jannik und Jette weiterhin bei einer Dänin gut versorgt - und inzwischen sogar geimpft! - sind.
Gerade für Jette ist dieser sichere Platz von besonderer Bedeutung, da die Tierärzte herausgefunden haben, dass sie tatsächlich taub ist.

Vielen Dank für ihren Einsatz an Karin - und für die Fotos an Jette, Martina und Sabrina!

Anke

Die Meldungen von Römö und der östlichen Seite des Ringköbing Fjords folgen.

Sonntag, 4. Mai 2014

Resumee #Bjerregard2014


Bjerregard besuchten wir dieses Jahr im Anschluss an die Woche auf Römö.
Wir hatten vor, vor allem im Ferienhausgebiet Hemmet Strand (auf der anderen Seite des Ringköbing Fjords) mit Kastrationen einen Anfang zu machen und natürlich nach „unseren“ bereits kastrierten Miezen in Bjerregard und Hegnet zu schauen.

In Hemmet gelang es uns eine Katze und zwei Kater einzufangen und kastrieren zu lassen.
In Bjerregard/Hegnet sahen wir von den 19 über die Jahre kastrierten Tiere folgende 14 Katzen wieder, hatten sie auf der Wildkamera (leider war das falsche Jahr eingestellt) bzw. bekamen sichere Rückmeldungen, dass es ihnen gut geht:

Jule – kastriert 2007
hier im März 2014

Lilly – kastriert 2008
hier im März 2014

Carrie - kastriert 2008
hier im März 2014

Jette – kastriert 2009
hier im März 2014

Fenja – kastriert 2010     zwar keine eigene Sichtung, aber sichere Meldung

Einar – kastriert 2010
hier im März 2014

Ole – kastriert 2010
hier im März 2014
Suse – kastriert 2010
hier im März 2014
Nora – kastriert 2010
hier im März 2014

Luna – kastriert 2010
hier im März 2014
Jannik – kastriert 2011
hier im März 2014
Uta – kastriert 2010     zwar keine eigene Sichtung, aber sichere Meldung

Kimi – kastriert 2012
hier im März 2014
Bamse – kastriert 2013
hier im März 2014

Besonders freut uns natürlich, dass alle diese Katzen gesund aussehen und inzwischen entweder von dänischen Bewohnern der Siedlung versorgt werden oder unsere Futterstelle kennen und nutzen!
Ein toller Erfolg, der anspornt.

Anke

Freitag, 28. März 2014

14. Tag - #Bjerregard2014


Fenja, 2010

Am Morgen fuhr ich mit dem Fahrrad nach Hegnet. Zu gern wollte ich ja noch - vor unserer morgigen Abreise - wissen, ob Fenja und Uta den Winter gut überstanden haben.
Doch auch nach einer Stunde durch die Siedlung hatte ich noch keine Spur entdeckt.
Zufällig sah ich zwei deutsche Urlauber und fragte sie nach Katzen. Ja, gerade vorhin hätten sie ein Tier gesehen, ein helles, fast weißes mit ein bisschen braun.
Wow, das konnte nur Fenja sein!

So schaute ich dann auch noch bei den Dänen vorbei, die Uta nun schon zwei Winter versorgt hatten. Leider waren sie nicht Zuhause - eine Entwurmungspille hinterließ ich aber doch mit einer Nachricht und Grüßen von uns.
Und dann hatte ich Glück und traf die Dänin, die mit ihren Dackeln in der Siedlung lebt.
Sie berichtete mir, dass sie Fenja im Winter zwei Monate nicht gesehen habe - und vor kurzem sei sie wieder aufgetaucht. Sie füttere sie nun regelmäßig an ihrem Haus und wolle ihr auch einen Unterschlupf bauen. Auch dort hinterließ ich eine Tablette.
Ach ja, und da sie Kontakt zu dem anderen dänischen Ehepaar hat, konnte sie bestätigen, dass es auch Uta gut geht.
Das sind doch wirklich erfreuliche Neuigkeiten!

Um die Mittagszeit machte ich mich nochmal auf die Suche nach Lilly und Ole im hinteren Bereich des Bjerregardvejs, aber leider wurde ich nicht fündig…:-(

Da mir das Haus der dänischen Familie, an der (wahrscheinlich) Luna versorgt wird, bekannt ist, führte mich meine Fahrrad-Runde schließlich auch noch dorthin. Und bei schönem Wetter blieb ich auch ein bisschen dort. Und das Warten lohnte sich, plötzlich war sie da:

Scheu, aber ein Foto war möglich. Und der bräunliche Farbstich des Fells und die Zeichnung:
Ja, es ist Luna! Die erste Sichtung seit 2010. Erst im letzten November hatte der Hausbesitzer mit uns Kontakt aufgenommen und berichtet, dass er eine tätowierte Katze versorgt.
Es freut uns sehr, dass es auch Luna gut geht und sie so einen tollen Platz hat!
In den Jahren zwischen 2010 und 2013 waren wir bei zwei Sichtungen zwar von Luna ausgegangen, inzwischen wissen wir es aber besser: diese beiden Meldungen aus dem Bjerregardsvej waren Ole, der sich nach seiner Kastration von Hegnet nach Bjerregard aufgemacht hatte und hier inzwischen sesshaft ist.

Dann waren wir heute noch in Hemmet Strand und holten die dort noch zurückgelassene Wildkamera. Leider war Lily noch nicht darauf zu sehen - aber zwei Tiere hatten die Futterstelle nach der ganzen Unruhe schon wieder angenommen. Eines war ein schwarz-weißes, das immer wieder um die Fallen geschlichen, aber nie hineingegangen war. Das andere ist eine rote langhaarige Katze. Bei beiden sind uns die Geschlechter nicht bekannt.

Nun sitzen wir an unserem letzten Abend dieses Aufenthalts im Ferienhaus.
Viele nette Menschen haben wir in diesem Urlaub kennengelernt oder wiedergesehen, vielen sind die Sommerhauskatzen nicht (mehr) egal - und das ist das Beste, was passieren konnte.
Tausend Dank dafür!

Wenn wir dazu beigetragen haben, so ist das der schönste Lohn für unsere Arbeit. Von Zuhause werden wir diesen Dänemark-Aufenthalt nochmal Revue passieren lassen: 20 Katzen haben wir kastrieren lassen, zehn Kater und zehn Katzen - und vor allem haben wir hier fast alle bisher kastrierten Tiere wiedergesehen, auch darüber werden wir mit Fotos berichten.

Anke






Sonntag, 8. Juli 2012

Uta im Arvidvej gesichtet - es geht ihr gut!

Arvidvej
Kurz und knapp war die Meldung, die wir Ende Juni aus Bjerregard erhielten:

Hallo, 
folgende Katze hält sich regelmäßig über mehrere Stunden in der abgelaufener Kalenderwoche im Hinterhof des o.g. Ferienhauses auf. Ich denke, daß die Katze frei laufend ist.

Schon bei den ersten Bildern war klar, wer da im Arvidvej regelmäßig zum Fressen kam. 
Und es war für uns eine riesengroße Erleichterung!
 
Schließlich hatten wir die kleine Uta nach ihrer Kastration und dem Aussetzen am Haus im März diesen Jahres nicht mehr gesehen. 

Das, was uns jetzt aber berichtet wurde, lässt keinen Zweifel, dass sie nichts anderes gemacht hat, als die Zeit davor - mit Ausnahme Nachwuchs zu bekommen! :-)

Vielen lieben Dank an Nadine,
alles Gute kleine Uta!

Thomas
Uta, Juni 2012

Mittwoch, 21. März 2012

11. Tag – 21.03.2012 - und eine Rechnung


Einar
Heute durften wir ausschlafen. Aber gleich um 8:00 Uhr fuhr ich nach Hegnet. An der Arvidvej erwartete mich bereits Einar, er hatte sich auf einer der beiden Terrassen des Hauses in die aufgehende Sonne gelegt und wartete wohl auf das Frühstück, das er natürlich auch bekam!

In der Rebekkavej war das Futter leider wieder von den Möwen geholt worden. Wo nur ist unsere arme, kleine Uta? Keiner hat sie seit Montag, seit wir sie nach der OP herausgelassen haben, mehr gesehen.
Ein Aufruf an alle unsere Leser: Wer in diesem Jahr in Hegnet eine zierliche silbergraue Katze sieht, bitte, wenn möglich, unbedingt fotografieren und uns eine Mail schicken! Sie ist die einzige in dieser Färbung, daher gibt es auch bei Fotos aus größerer Entfernung keine Verwechslungsgefahr.

Am Nachmittag wollten wir nochmal eine Fangaktion zwecks Kastration und Behandlung von Paul bzw. dem schwarz-weißen Kater versuchen.
Als wir bei Per ankamen, berichtete dieser, dass Paul gerade weggegangen war. Und kurz nachdem wir nach knapp zwei Stunden Wartezeit wieder dort weg waren, kamen sogar beide Kater. Es ist einfach unglaublich - so, als ahnten sie es…
Eigentlich hatten wir vor, morgen den letzten schönen Urlaubs-Sonnentag hier zu genießen und nicht auf Katzen zu warten bzw. nochmals nach Nörre Nebel zu fahren, aber wahrscheinlich werden wir es nochmal versuchen.

Tja, sonst gibt es nichts zu berichten vom heutigen Tage.
Am späten Nachmittag tourte ich mit dem Fahrrad zwei Stunden durch Bjerregard. Keine Katzen (leider auch weder Ole noch Luna, die uns hier in der Siedlung fehlen) und auch keine Urlauber, die Katzen gesehen haben.

Also hatte ich Zeit wieder einmal zu rechnen:
Nimmt man alle von uns hier kastrierten Katzen und rechnet für jede weibliche Mieze in jedem Jahr nur drei Junge ein (ohne Kinder und Kindeskinder), so kommen wir auf 87 nicht geborene Katzen. Und ich habe dabei tatsächlich nur die Katzen gerechnet, die nun auch noch hier sind (also in diesem Jahr noch von uns gesichtet wurden bzw. die Jahre, in denen wir sie sahen), also die Jungen tatsächlich auch hier geboren hätten. Diese Zahl von 87 Katzen ist also das absolute Minimum.
Wenn von den drei geborenen Jungen dann nur eines ein Katzenmädchen gewesen wäre, wären bei wiederum je drei Jungen nochmal weitere 141 Nachkommen entstanden. Und auch hier habe ich noch mit wenig Mädchen unter den geborenen Tieren gerechnet.

Anke

Montag, 19. März 2012

9. Tag – 19.03.2012


Uta
Um 5 Uhr den Wecker gestellt und nochmal bei Uta reingeschaut, nachdem sie gestern Abend wieder eine Portion Katzenmilch verdrückt hatte. Auch die Sichtung der „Big Brother“-Aufnahmen in ihrem Käfig sprachen dafür, dass sie wieder munter ist. Das Feuchtfutter hat sie zwar nicht angerührt, dafür aber die vier Stückchen Leckerlie mit ihren Schmerztabletten. Und da ich ihr gestern Abend versprochen hatte, dass die „Knast-Zeit“ heute vorbei sei, verluden wir also nach dem Frühstück den Käfig und fuhren nach Hegnet.
Alle zur Verdunklung genutzten Handtücher und Bettlaken hochgeklappt, einen Moment gewartet und schon raus aus dem Korb und ab in die Dünen. Thomas blieb nur ein ganz schnelles Foto:

Uta zurück an ihrem Haus, kastriert und gesund

Nun haben wir dort die Wildkamera aufgestellt, um zu sehen, ob sie zum Fressen wieder an das Haus kommt (und natürlich, ob es ihr gut geht).

Auf der Rückfahrt hielten wir kurz am Haus eines deutschen Ehepaares, das den Winter über in Hegnet verbrachte und seit einigen Wochen Fenja füttert. Tatsächlich sahen wir sie in der Sonne liegen - sie meckerte uns an, weil wir sie bei ihrem Schönheitsschlaf störten…;-)
Fenja, 19.03.2012
An dieser Stelle muss der Webmaster einmal (nicht ganz ernst gemeint) bemerken, dass ich sie nicht gestört habe und sie mich auch nicht angemeckert hat! Thomas, der Webmaster, ;-)

Lilli, meckert auch...
Am Nachmittag dann hatten wir ja vor, noch einen der unkastrierten Kater bzw. Paul zur Tierklinik zu fahren. Natürlich kamen aber nur Gismo und Lilli - die anderen ließen sich nicht blicken.

So ging ich zu Jannik und Jette und habe mich sehr nett mit der dänischen Dame unterhalten. Sie wiederum war sehr erfreut, dass wir uns um die Bissverletzung von Jannik kümmern wollten und so musste eben er kurzentschlossen nochmal nach Nörre Nebel heute…

Er ließ sich - zwar unwillig, aber ohne bösartige Gegenwehr - in den Katzenkorb schieben und zwei Stunden später holten wir ihn wieder ab.
Die linke Wange musste geöffnet und gespült werden. Ein Depot-Antibiotikum soll die restlichen Keime vernichten. Ursache war wohl ein Katzenbiss - die durch die Zähne verursachten Löcher gut zu erkennen. Da natürlich aber auch er in Narkose behandelt werden musste, haben wir wieder einen Patient heute Nacht - der aber in seinem Korb im Auto schlafen wird.

Für morgen ist die Vorbereitung bereits im Gange: die (unscharfe) Falle steht vor dem Haus der dänischen Dame; Jette bekommt darin bereits ihr Abendessen serviert. Und morgen früh werde ich mein Glück versuchen.

Anke