Am 19.05.2010 erhielten wir Nachricht von Martina, die zum wiederholten Mal Urlaub in Bjerregard machte.
"Heute morgen kam ein Tigerkater, den ich aber unter den Bilder noch nicht gefunden habe. Allerdings ist er relativ zutraulich, mit Schinken wedeln half, er kam auch kurz mit ins Haus, krähte dort allerdings ziemlich rum. Ist also Kontakt gewohnt.
Vom Alter schätzen wir ihn auf 1-1,5 Jahre, sehr gepflegtes dichtes Fell."
Präziser hätten wir ihn auch mit aller dienstlichen Erfahrung nicht beschreiben können. :-)
Das Bild dazu hob auch den letzten Zweifel auf. Es war Feilx, dessen beide Schwester wir am letzten Tag im März kastriert hatten:
Felix geht es gut, nach Martinas Urlaub in Bjerregard noch viel besser.
Übrigens:
Martina hatte uns im Herbst 2008 schon eine Katzensichtung gemeldet. Die schwarz/weiße Katze, die seiner Zeit mehrfach gesehen wurde, konnten wir immer noch nicht ausfindig machen.
Vielen Dank Martina, dass Du uns so weiter geholfen hast!
private Tierschutzarbeit für verwilderte Hauskatzen in Ferienhausgebieten an der dänischen Nordseeküste
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Sonntag, 13. Juni 2010
Donnerstag, 13. Mai 2010
Birgit in Bjerregard
Es ist Zeit, den Urlaub unserer Freundin Birgit in Bjerregard und ihre vielen, lieben Mails zusammen zu fassen.
Dafür vorweg noch einen ganz, ganz herzlichen Dank. Mit jeder Zeile und vor allem den vielen Bildern haben wir uns den Bjerregardkatzen ein Stück näher gefühlt.
Unsere große Hoffnung war, dass die kastrierten Tiere unseres letzten Aufenthaltes wohl auf sind. Die Chancen standen gut, hatte Birgit ihr Ferienhaus ganz in der Nähe des Hauses, an dem wir kurz vor Urlaubsende Nora und Luna eingefangen und kastriert hatten. Beide mussten wir wegen dem Zeitdruck früh wieder aussetzen. Anders als sonst hatten sie also keine „Reha“ im Ferienhaus, sondern mussten gleich wieder raus.
Birgit sah sie jedoch am ersten Tag leider nicht. Keine Katze - das Gefühl kennen…
Aber bereits am nächsten Tag kamen gute Nachrichten. „Erst eins, dann zwei, dann…“
Nach und nach kamen Nora, Luna und Felix zum Haus und ließen sich die bereit gestellten Köstlichkeiten schmecken. Alle waren wohlauf, die beiden Mädels hatten also die Kastration gut überstanden. Hier ein „O-Ton“:
Aber ich habe Recht behalten; die beiden haben nach der dritten gesucht und gefunden.
Sie haben auch alle drei hier geschlafen, allerdings sind zwei gegen Morgen wieder los und die dritte (die eindeutige brauner ist) ist hier
geblieben, hat gerade ein Schälchen Milch getrunken und ist wieder ihrer Wege. Das schöne weiche Fell haben alle drei; ich kenne das von meiner
Gartenkatze. Für reine Freigänger hat die Natur ein anderes Fell vorgesehen, wie praktisch.
Sie haben auch alle drei hier geschlafen, allerdings sind zwei gegen Morgen wieder los und die dritte (die eindeutige brauner ist) ist hier
geblieben, hat gerade ein Schälchen Milch getrunken und ist wieder ihrer Wege. Das schöne weiche Fell haben alle drei; ich kenne das von meiner
Gartenkatze. Für reine Freigänger hat die Natur ein anderes Fell vorgesehen, wie praktisch.
Samstag, 27. März 2010
13. Tag - 26.03.2010, Abschied nehmen
Am Morgen fiel nach dem Aufstehen natürlich der erste Blick in die Gäste-Toilette: wie war es den Mädchen über Nacht wohl ergangen?
Am Vorabend war es noch ziemlich laut gewesen in der Siedlung, das Militär hatte an seinem Übungsplatz wieder einmal geschossen, aber deutlich hörbar mit sehr großem Kaliber...
Das dröhnte bis zu uns - und mir taten die Kätzchen in dieser Umgebung nach der OP sehr leid. Aber sie saßen aufrecht in ihren Transportboxen und schauten mich an. Also frühstückten wir schnell und fuhren dann mit den beiden Boxen zu dem Haus in der Rauhesvej, wo wir sie eingefangen hatten - denn wie üblich wollten wir die Tiere dort aussetzen, wo wir sie eingefangen haben.
Zuerst lockten wir den Kater herbei, weil wir hofften, dass seine Anwesenheit eine beruhigende Wirkung auf die Mädchen haben könnte. Tatsächlich ließ er sich nicht lange bitten - und während er noch fraß, ließen wir erst Luna und dann Nora frei.
Ich war gespannt, wie gut sie laufen könnten nach der Nacht in der Box.
Aber es war unglaublich: Luna drückte mit dem Kopf so heftig gegen die Tür des Transportkastens, dass sie mir viel zu früh entkam und uns leider kein "Entlassungsfoto" gelang. Bei Nora konnten wir den Sprung in die Freiheit dafür wieder festhalten.
Beide flüchteten sofort unter die Terrasse ihres Ferienhauses - Felix hingegen blieb völlig unbeeindruckt an seinem Napf sitzen. So viel also zu meinem Plan...
Luna sahen wir dann nochmal kurz, aber dann mussten wir uns trennen, ohne dass wir uns noch einmal hätten verabschieden können - unsere Heimfahrt wartete.
Ein letztes Mal ging ich dann zu der Terrasse des Hauses in der Humlegardsvej, wo jede Nacht jemand zum Fressen gekommen war - aber auch bei meinem letzten Besuch dort, blieb mir ein Blick auf den Besucher verwehrt...
Zuverlässig hatte er jede Nacht die Schüssel geleert, wer auch immer es war.
Dann packten wir den Rest zusammen - wir hätten unser Auto vor Fahrtantritt nach Bjerregard und nun bei der Rückfahrt mal wiegen müssen.
Auch unser neues Futterhaus hatten wir bei Per's letztem Besuch mit zu ihm ans Haus genommen und es wettergeschützt aufgestellt.
So wird es nun einfacher, zumindest das Trockenfutter für die Miezen an Per's Haus so zu stellen, dass nicht auch ungebetene Besucher an dem Mal teilnehmen.
Zu oft waren dort freilaufende Hunde von Urlaubern und Igel (die Letzteren haben immer wieder ihre Parasiten dann auch an die Katzen weitergegeben) am gedeckten Tisch aufgetaucht.
Letztlich starteten wir um 10 Uhr unsere Heimreise.
Ein Zwischenstopp kurz vor der Grenze zu Deutschland bei Hanne (und ihren Katzen).
Sie lud uns ein auf einen Kaffee und Brote - und wir berichteten ihr von unseren diesjährigen Erlebnissen, die sie wiederum in ihrer Katzenzeitschrift verarbeiten wird und unser Projekt damit auch bei Katzenfreunden in Dänemark bekannt macht.
Dann die Weiterfahrt Richtung Hessen.
Irgendwo zwischen Hamburg und Hannover erreichte uns dann die angekündigte Schlechtwetterfront mit Hagel und Starkregen und zuvor auch noch ein dicker Stau vor'm Elbtunnel.
Trotzdem waren wir froh, um einen Tag verlängert und damit auch die letzten beiden entdeckten Mädchen, Nora und Luna, noch kastriert zu haben.
Und schließlich erreichte uns noch eine wunderbare Mail von den Urlaubern aus der Rauhesvej:
Sie hatten am späten Nachmittag sowohl Luna als auch Nora gesehen - sie tollten sogar schon wieder gemeinsam herum und fraßen - Nora war sogar schon den Tag über mit "ihrem Felix" am Haus unterwegs.
Also hatten wohl auch diese beiden jungen Kätzchen - sie sind gerade mal ein Jahr alt - die OP gut überstanden.
Das freut uns sehr und wir hoffen, dass eine Bekannte, die in vier Wochen nach Bjerregard fahren wird und ein Haus ganz in der Nähe bezieht, vielleicht sogar genau diese drei sehen und füttern wird.
Sehr erfolgreich waren wir dieses Jahr und so werden wir in Kürze auch nochmal an dieser Stelle ein Resumee unserer bisherigen Tätigkeit in Bjerregard schreiben.
Bis dahin,
Anke
Am Vorabend war es noch ziemlich laut gewesen in der Siedlung, das Militär hatte an seinem Übungsplatz wieder einmal geschossen, aber deutlich hörbar mit sehr großem Kaliber...
Das dröhnte bis zu uns - und mir taten die Kätzchen in dieser Umgebung nach der OP sehr leid. Aber sie saßen aufrecht in ihren Transportboxen und schauten mich an. Also frühstückten wir schnell und fuhren dann mit den beiden Boxen zu dem Haus in der Rauhesvej, wo wir sie eingefangen hatten - denn wie üblich wollten wir die Tiere dort aussetzen, wo wir sie eingefangen haben.
Zuerst lockten wir den Kater herbei, weil wir hofften, dass seine Anwesenheit eine beruhigende Wirkung auf die Mädchen haben könnte. Tatsächlich ließ er sich nicht lange bitten - und während er noch fraß, ließen wir erst Luna und dann Nora frei.
Ich war gespannt, wie gut sie laufen könnten nach der Nacht in der Box.
Aber es war unglaublich: Luna drückte mit dem Kopf so heftig gegen die Tür des Transportkastens, dass sie mir viel zu früh entkam und uns leider kein "Entlassungsfoto" gelang. Bei Nora konnten wir den Sprung in die Freiheit dafür wieder festhalten.
Beide flüchteten sofort unter die Terrasse ihres Ferienhauses - Felix hingegen blieb völlig unbeeindruckt an seinem Napf sitzen. So viel also zu meinem Plan...
Luna sahen wir dann nochmal kurz, aber dann mussten wir uns trennen, ohne dass wir uns noch einmal hätten verabschieden können - unsere Heimfahrt wartete.
Ein letztes Mal ging ich dann zu der Terrasse des Hauses in der Humlegardsvej, wo jede Nacht jemand zum Fressen gekommen war - aber auch bei meinem letzten Besuch dort, blieb mir ein Blick auf den Besucher verwehrt...
Zuverlässig hatte er jede Nacht die Schüssel geleert, wer auch immer es war.
Dann packten wir den Rest zusammen - wir hätten unser Auto vor Fahrtantritt nach Bjerregard und nun bei der Rückfahrt mal wiegen müssen.
Auch unser neues Futterhaus hatten wir bei Per's letztem Besuch mit zu ihm ans Haus genommen und es wettergeschützt aufgestellt.
So wird es nun einfacher, zumindest das Trockenfutter für die Miezen an Per's Haus so zu stellen, dass nicht auch ungebetene Besucher an dem Mal teilnehmen.
Zu oft waren dort freilaufende Hunde von Urlaubern und Igel (die Letzteren haben immer wieder ihre Parasiten dann auch an die Katzen weitergegeben) am gedeckten Tisch aufgetaucht.
Letztlich starteten wir um 10 Uhr unsere Heimreise.
Ein Zwischenstopp kurz vor der Grenze zu Deutschland bei Hanne (und ihren Katzen).
Sie lud uns ein auf einen Kaffee und Brote - und wir berichteten ihr von unseren diesjährigen Erlebnissen, die sie wiederum in ihrer Katzenzeitschrift verarbeiten wird und unser Projekt damit auch bei Katzenfreunden in Dänemark bekannt macht.
Dann die Weiterfahrt Richtung Hessen.
Irgendwo zwischen Hamburg und Hannover erreichte uns dann die angekündigte Schlechtwetterfront mit Hagel und Starkregen und zuvor auch noch ein dicker Stau vor'm Elbtunnel.
Trotzdem waren wir froh, um einen Tag verlängert und damit auch die letzten beiden entdeckten Mädchen, Nora und Luna, noch kastriert zu haben.
Und schließlich erreichte uns noch eine wunderbare Mail von den Urlaubern aus der Rauhesvej:
Sie hatten am späten Nachmittag sowohl Luna als auch Nora gesehen - sie tollten sogar schon wieder gemeinsam herum und fraßen - Nora war sogar schon den Tag über mit "ihrem Felix" am Haus unterwegs.
Also hatten wohl auch diese beiden jungen Kätzchen - sie sind gerade mal ein Jahr alt - die OP gut überstanden.
Das freut uns sehr und wir hoffen, dass eine Bekannte, die in vier Wochen nach Bjerregard fahren wird und ein Haus ganz in der Nähe bezieht, vielleicht sogar genau diese drei sehen und füttern wird.
Sehr erfolgreich waren wir dieses Jahr und so werden wir in Kürze auch nochmal an dieser Stelle ein Resumee unserer bisherigen Tätigkeit in Bjerregard schreiben.
Bis dahin,
Anke
Donnerstag, 25. März 2010
nochmal 12. Tag - letzter in Bjerregard
Ein wunderschöner Tag ist vorüber, es war sonnig und am Nachmittag 18 Grad!
Wir konnten noch einmal auf der Terrasse die Meerluft genießen, denn wir mussten ja auf den Anruf aus der Tierklinik warten.
Und ich wurde immer nervöser.
Irgendwann hielt ich's nicht mehr aus und wir fuhren gen Nörre Nebel.
Als wir um kurz nach 16 Uhr da waren, sagte man uns, dass die Katzen fertig zur Abholung seien, ja,
zwei Mädchen !!!!
Wir hatten also tatsächlich richtig gelegen dieses Mal, und die Mädchen haben es uns leicht gemacht.
Ich bin sehr froh, dass wir uns die Mühe noch einmal gemacht haben, auch wenn es dann morgen vor der Heimfahrt mehr Streß gibt, wenn wir die Miezen noch herauslassen müssen.
Als wir sie abholten, waren sie jedenfalls noch sehr benommen.
Also ließen wir sie im Auto, bis es dunkel wurde.
Einen letzten Spaziergang machten wir noch - noch einmal vorbei an dem Haus der Rauhesvej, an dem wir die Mädchen gefangen hatten.
Felix lag dort auf der Terrasse in der Sonne.
Er bekam natürlich noch einen Beutel Feuchtfutter und zum Schmusen war er auch wieder aufgelegt.
Danach überkam ihn - deutlich sichtbar - die pure Lebensfreude an diesem schönen Tag: einen der Holzpflöcke benutzte er als Kratzbaum, wickelte sich förmlich darum herum.
Ich hoffe, er passt gut auf sich auf und findet immer nette Menschen, die er um seine Pfote wickeln kann...;-)
In Hegnet sahen wir dann zum Abschied noch unseren Pummel - auch hier ließen wir bei den Urlaubern im Nachbarhaus, die uns unterstützt hatten, noch einige Dosen Feuchtfutter.
Als es dann dunkel war, holten wir die beiden Katzen ins Haus und stellten sie in die warme Gäste-Toilette, wo sie die Nacht in ihren Boxen verbringen sollten.
Auch in der Tierklinik hielt man diese Lösung für eine Nacht für die geeignetere, auch wenn es mir schwer fällt, sie in den Körben sitzen zu lassen.
Anke
Wir konnten noch einmal auf der Terrasse die Meerluft genießen, denn wir mussten ja auf den Anruf aus der Tierklinik warten.
Und ich wurde immer nervöser.
Irgendwann hielt ich's nicht mehr aus und wir fuhren gen Nörre Nebel.
Als wir um kurz nach 16 Uhr da waren, sagte man uns, dass die Katzen fertig zur Abholung seien, ja,
zwei Mädchen !!!!
Wir hatten also tatsächlich richtig gelegen dieses Mal, und die Mädchen haben es uns leicht gemacht.
Ich bin sehr froh, dass wir uns die Mühe noch einmal gemacht haben, auch wenn es dann morgen vor der Heimfahrt mehr Streß gibt, wenn wir die Miezen noch herauslassen müssen.
Als wir sie abholten, waren sie jedenfalls noch sehr benommen.
Also ließen wir sie im Auto, bis es dunkel wurde.
Einen letzten Spaziergang machten wir noch - noch einmal vorbei an dem Haus der Rauhesvej, an dem wir die Mädchen gefangen hatten.
Felix lag dort auf der Terrasse in der Sonne.
Er bekam natürlich noch einen Beutel Feuchtfutter und zum Schmusen war er auch wieder aufgelegt.
Danach überkam ihn - deutlich sichtbar - die pure Lebensfreude an diesem schönen Tag: einen der Holzpflöcke benutzte er als Kratzbaum, wickelte sich förmlich darum herum.
Ich hoffe, er passt gut auf sich auf und findet immer nette Menschen, die er um seine Pfote wickeln kann...;-)
In Hegnet sahen wir dann zum Abschied noch unseren Pummel - auch hier ließen wir bei den Urlaubern im Nachbarhaus, die uns unterstützt hatten, noch einige Dosen Feuchtfutter.
Als es dann dunkel war, holten wir die beiden Katzen ins Haus und stellten sie in die warme Gäste-Toilette, wo sie die Nacht in ihren Boxen verbringen sollten.
Auch in der Tierklinik hielt man diese Lösung für eine Nacht für die geeignetere, auch wenn es mir schwer fällt, sie in den Körben sitzen zu lassen.
Anke
12. Tag - 25.03.2010
Es ist erst 10:40 Uhr, trotzdem gibt es etwas zu berichten.
Gestern Abend noch haben wir uns entschieden zu versuchen, das Katzenmädchen einzufangen.
Und so wurde der Wecker ganz früh gestellt, da wir nicht wissen, an welchem Haus die Tiger schlafen und ob sie vielleicht auch schon früh gefüttert werden - dem mussten wir auf jeden Fall zuvorkommen.
Zudem hatten uns die Urlauber an dem Haus in der Rauhesvej erzählt, dass es bei ihnen insgesamt drei Tiger sind...
Das Eine war ein Kater, der Schmuser,
das Zweite ein Mädchen, etwas zurückhaltender und in der Färbung auch grau-schwarz, aber weniger schwarze Zeichnung.
Tja, und das Dritte hatte ich am gestrigen Abend nicht gesehen, hatte also keine Ahnung, wer oder was es sein könnte.
Also war ich um 07:30 Uhr an dem besagten Ferienhaus.
Kaum hatte ich meinen Rucksack abgestellt, schon kam der kleine Kater zu mir zum Köpfchen geben.
Wir haben sehr ausgiebig geschmust und ich bat ihn, sein Mädchen zu rufen, denn ich hätte leckeres Frühstück...;-)
Aber zuerst kam sonst niemand. Also bekam er einen Beutel Feuchtfutter, den er gierig verschlang.
Bei all der Schmuserei wurde immer wieder deutlich, dass dies 100%ig ein Kater ist, also wurde er Felix genannt, zumal er mit seinem weichen Fell und seiner Färbung mich sehr an einen Kater erinnert, den ich kannte.
Und dann lugte auf einmal unter der Terrasse ein zweiter Katzenkopf hervor.
Lange blieb die Katze dort sitzen, offensichtlich deutlich ängstlicher als Felix.
Dann aber siegte der Hunger.
Und als sie zu mir kam, wurde sofort klar, dass es nicht die Begleitung von gestern war, es war deutlich brauner gefärbt.
Egal, trotzdem sagte ich Thomas Bescheid, dass er mit der kompletten Ausrüstung zu mir kommen möge.
Bis dahin hielt ich die Beiden "bei Laune".
Zu viel fressen dürfen die Tiere nicht vor der Narkose, aber ein bißchen Katzenmilch würde sie hoffentlich davon abhalten, ihrer Wege zu gehen.
Zudem müsste ich sicher auch zum Locken in die Falle noch ein wenig Futter geben.
Dann kam Thomas und wir stellten die Falle auf.
Und plötzlich erschien auch noch die dritte getigerte Mieze, das Mädchen von gestern.
Nun wurde es schwierig.
Denn Felix war so aufdringlich, überall der Erste, wenn Futter auch nur zu riechen war!
Wie sollte ich das Mädchen in die Falle bekommen ohne Felix???
Da ja alle Drei nicht sehr ängstlich waren, hockte ich mich direkt neben die Falle - etwas, das ich bei Fenja nie hätte tun können.
Aber hier, bei drei Katzen, die um die Falle herumschlichen, konnte ich mich nicht auf die normale Auslöse-Methode verlassen.
Aber auch über die Handauslösung ging es nicht.
Felix war einfach immer mit drinnen - ein unglaublicher Kater.
Nun gut, dann griff ich zum letzten Mittel:
Ich nahm also Felix auf den Arm und setzte ihn von Hand in unseren Transportkorb.
Den Deckel zu und ab ins Auto, vorübergehend.
Denn wenn er anfinge zu randalieren, würden die anderen Beiden kein Vertrauen mehr fassen.
Nachdem er im Auto war, konnte ich mich um die beiden anderen Tiger kümmern.
Es schaut ganz so aus, als seien es beide Mädchen.
Das wäre ja tatsächlich noch ein Volltreffer am letzten Tag.
Auch wenn nur eines ein Weibchen wäre, nun wollten wir zur Sicherheit beide einfangen.
Mit Futter dann waren sie beide drauf und dran in die Falle zu gehen.
Dann kam ein großer Lastwagen - nun, und jeder kann sich vorstellen, was passierte: ab ins Gebüsch.
Aber es dauerte nicht lange, der Hunger war größer.
Wieder das Erste in die Falle, es saß schon ganz vorn - nun nur nicht nervös werden.
Dann auch das zweite Tier - ich ließ den Metallbolzen los. Klapp!
Beide sind drin.
Schnell ins Auto mit ihnen, und Felix schnell aus seiner "Haft" entlassen.
In der Tierklinik war man überrascht, uns nochmal zu sehen.
Die Tierärzte seien derzeit alle im Außendienst, hieß es.
Aber man werde eine der Tierärztinnen in der Freizeit anrufen. Wow.
Und Karen sagte sofort zu, in die Klinik zu kommen.
Nun sitzen wir hier und warten auf den Anruf: Kater/Katze oder Katze/Katze ?
Anke
Gestern Abend noch haben wir uns entschieden zu versuchen, das Katzenmädchen einzufangen.
Und so wurde der Wecker ganz früh gestellt, da wir nicht wissen, an welchem Haus die Tiger schlafen und ob sie vielleicht auch schon früh gefüttert werden - dem mussten wir auf jeden Fall zuvorkommen.
Zudem hatten uns die Urlauber an dem Haus in der Rauhesvej erzählt, dass es bei ihnen insgesamt drei Tiger sind...
Das Eine war ein Kater, der Schmuser,
das Zweite ein Mädchen, etwas zurückhaltender und in der Färbung auch grau-schwarz, aber weniger schwarze Zeichnung.
Tja, und das Dritte hatte ich am gestrigen Abend nicht gesehen, hatte also keine Ahnung, wer oder was es sein könnte.
Also war ich um 07:30 Uhr an dem besagten Ferienhaus.
Kaum hatte ich meinen Rucksack abgestellt, schon kam der kleine Kater zu mir zum Köpfchen geben.
Wir haben sehr ausgiebig geschmust und ich bat ihn, sein Mädchen zu rufen, denn ich hätte leckeres Frühstück...;-)
Aber zuerst kam sonst niemand. Also bekam er einen Beutel Feuchtfutter, den er gierig verschlang.
Bei all der Schmuserei wurde immer wieder deutlich, dass dies 100%ig ein Kater ist, also wurde er Felix genannt, zumal er mit seinem weichen Fell und seiner Färbung mich sehr an einen Kater erinnert, den ich kannte.
Und dann lugte auf einmal unter der Terrasse ein zweiter Katzenkopf hervor.
Lange blieb die Katze dort sitzen, offensichtlich deutlich ängstlicher als Felix.
Dann aber siegte der Hunger.
Und als sie zu mir kam, wurde sofort klar, dass es nicht die Begleitung von gestern war, es war deutlich brauner gefärbt.
Egal, trotzdem sagte ich Thomas Bescheid, dass er mit der kompletten Ausrüstung zu mir kommen möge.
Bis dahin hielt ich die Beiden "bei Laune".
Zu viel fressen dürfen die Tiere nicht vor der Narkose, aber ein bißchen Katzenmilch würde sie hoffentlich davon abhalten, ihrer Wege zu gehen.
Zudem müsste ich sicher auch zum Locken in die Falle noch ein wenig Futter geben.
Dann kam Thomas und wir stellten die Falle auf.
Und plötzlich erschien auch noch die dritte getigerte Mieze, das Mädchen von gestern.
Nun wurde es schwierig.
Denn Felix war so aufdringlich, überall der Erste, wenn Futter auch nur zu riechen war!
Wie sollte ich das Mädchen in die Falle bekommen ohne Felix???
Da ja alle Drei nicht sehr ängstlich waren, hockte ich mich direkt neben die Falle - etwas, das ich bei Fenja nie hätte tun können.
Aber hier, bei drei Katzen, die um die Falle herumschlichen, konnte ich mich nicht auf die normale Auslöse-Methode verlassen.
Aber auch über die Handauslösung ging es nicht.
Felix war einfach immer mit drinnen - ein unglaublicher Kater.
Nun gut, dann griff ich zum letzten Mittel:
Ich nahm also Felix auf den Arm und setzte ihn von Hand in unseren Transportkorb.
Den Deckel zu und ab ins Auto, vorübergehend.
Denn wenn er anfinge zu randalieren, würden die anderen Beiden kein Vertrauen mehr fassen.
Nachdem er im Auto war, konnte ich mich um die beiden anderen Tiger kümmern.
Es schaut ganz so aus, als seien es beide Mädchen.
Das wäre ja tatsächlich noch ein Volltreffer am letzten Tag.
Auch wenn nur eines ein Weibchen wäre, nun wollten wir zur Sicherheit beide einfangen.
Mit Futter dann waren sie beide drauf und dran in die Falle zu gehen.
Dann kam ein großer Lastwagen - nun, und jeder kann sich vorstellen, was passierte: ab ins Gebüsch.
Aber es dauerte nicht lange, der Hunger war größer.
Wieder das Erste in die Falle, es saß schon ganz vorn - nun nur nicht nervös werden.
Dann auch das zweite Tier - ich ließ den Metallbolzen los. Klapp!
Beide sind drin.
Schnell ins Auto mit ihnen, und Felix schnell aus seiner "Haft" entlassen.
In der Tierklinik war man überrascht, uns nochmal zu sehen.
Die Tierärzte seien derzeit alle im Außendienst, hieß es.
Aber man werde eine der Tierärztinnen in der Freizeit anrufen. Wow.
Und Karen sagte sofort zu, in die Klinik zu kommen.
Nun sitzen wir hier und warten auf den Anruf: Kater/Katze oder Katze/Katze ?
Anke
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