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Dienstag, 29. September 2015

Zeit für Fotos aus Bjerregard - und eine traurige Nachricht

In den letzten Monaten bekamen wir etliche Meldungen aus Bjerregard Nord und Süd, dass viele "unserer" Katzen bei Urlaubern zu Gast waren, die Abwechslung des Futters außerhalb der Futterstelle anscheinend genossen und wohlauf sind.
Den größten Anteil hatte dabei mal wieder Lilly.

An einem Haus in der Bjerregardsvej erschien bei Urlauberin Anika erst sie und ließ sich verwöhnen:


Einige Tage später kam auch Ole dazu, so dass das "dream-team" wieder komplett war...;-)

Ole vorn, Lilly hinten
Eine weitere Urlauberin, Jutta, berichtete uns, dass sie Lilly nur kurz sah, sich aber sehr freute, da sie eben diese Katze auch bereits im Juni 2014 entdeckt und ins Herz geschlossen hatte.
Damals entstand dieses hübsche Foto:

Lilly


Und wieder war es Lilly, die jetzt im September bei Sylvia und Familie vorstellig und mit der Beschreibung "sah nicht unterernährt aus" sicher sehr zutreffend beschrieben wurde :-)))


Aber auch Mails und Facebook-Nachrichten von Urlaubern andere Katzen betreffend erreichten uns - jedoch zum Glück alles Fellnasen, die wir bereits kennen und die kastriert und (zumindest mit Futter) versorgt sind:


So waren es Carrie, Kimi und Bamse, die an unserer festen Futterstelle von Freunden gesehen wurden:

Bamse   

Kimi

Am Haus einer Dänin zudem die dort nun schon seit ein paar Jahren wie "angenagelt" verweilenden Jannik und Jette, denn auch die wollen ihren Platz sicherlich um keinen Preis mehr aufgeben.

Jannik

Jette
An einem weiteren Ferienhaus ist es Luna,die einen festen Platz gefunden hat:

Luna

Aus dem südlichen Bjerregard (also Hegnet) hatte ich über Facebook schon berichtet, dass auch Fenja wieder aufgetaucht ist, nachdem sie sich lange Zeit nicht hatte sehen lassen und wir nicht wussten, ob es das alte Mädchen noch gibt.

Fenja
Auch die zufriedene Suse, die ebenfalls gut versorgt wird und ihren sicheren Platz am Haus einer Dänin ebenfalls nicht für längere Zeit verlässt, ist immer ein Foto wert:

Suse

Tausend Dank an alle, die uns Fotos schicken und den Katzen ihr Leben ein wenig leichter machen.

Soweit zu den guten Nachrichten.

Sehr traurig machte uns eine Information, die wir im Mai bekamen:
Die Tierärztin unseres Vertrauens, Karen Enevoldsen, aus der Tierklinik in Nörre Nebel ist leider (im Alter von nur 57 Jahren) im April verstorben.
Karen war es, die uns unsere erste Katze in Bjerregard (Jule) im Jahr 2007 kastrierte.
Danach lagen viele "unter ihrem Skalpell".
Sie stand uns mit gutem Rat zur Seite und verteidigte uns mit unserem Projekt gegen die "Katzenschutzorganisation" Kattens vaern, die nie etwas von unserer Sache hielt und die Katzen lieber einschläfern lassen wollte...
Karen, wir vermissen Dich sehr!

Anke

Mittwoch, 3. Juni 2015

Katzensichtungen im Frühjahr - Teil 1, Bjerregard Nord

Endlich mal wieder Neues aus Dänemark für unsere Leser und Unterstützer.
Viele Sichtungsmeldungen erreichten uns schon in diesem Jahr. Über jede Einzelne haben wir uns sehr gefreut.
Es wird Zeit, sie hier mal allen Interessierten zur Kenntnis zu geben.

Bereits im Februar schrieb uns ein Urlauberpaar, dass sie in der Rauhesvej eine Katze zu Gast hatten, die hungrig und verschmust (und zum Glück auch tätowiert) war.

Luna

Anhand der Fotos konnten wir sie als die 2010 kastrierte Luna identifizieren.
Mit einer von Sabine (unserer "Futterverwalterin" in Nymindegab) gestifteten Milbemax-Wurmtablette konnte Luna auch entwurmt werden.
Lilly (links) und Ole (rechts)
Am Ende des Urlaubs kam das Mädchen dann sogar von sich aus zum Schmusen, was den Abschied von ihr den Katzenliebhabern nicht gerade erleichterte...


Kurze Zeit später erhielten wir unabhängig voneinander zwei "Doppelpack-Meldungen" aus dem Bjerregardsvej.

Hier hatten sich nacheinander zwei Katzen bei Urlaubern am Haus eingefunden, die uns auch bestens bekannt sind: Ole und Lilly.
nochmal Lilly und Ole


Der freche Ole machte sogar Rundgänge durch das Ferienhaus und quittierte Streicheleinheiten und (wenn erlaubt) einen Platz auf der Couch wie immer mit dankbar lautem Schnurren.

Lilly hingegen ist das Fressen zumeist wichtiger, und ins Haus will das bereits 2008 kastrierte Katzenmädchen ohnehin nicht.





Und schließlich ganz aktuell gibt es wieder Nachrichten von Ole, der dem Bjerregardsvej treu zu bleiben scheint.
Ole, durchnässt vom Regen

Mal hier mal da, nistete er sich in zwei aufeinander folgenden Wochen bei zwei Urlauberfamilien dort ein, wo er zu fressen bekam und man ihn beschmuste.

... und in Erwartung der (doch hoffentlich folgenden ;-) Sreicheleinheiten

Vielen Dank an Kathrin und Frank, Oli und Ela, Frank und Nicole, Anna und Carsten und Susanne und Sven, die hinschauten, die Katzen versorgten und uns dann auch noch eine Rückmeldung gaben!

Anke

...weitere Sichtungsmeldungen folgen in Kürze.

Montag, 6. Oktober 2014

... immer wieder #Lilly im Bjerregardsvej ;-)

Lilly im Mai
Gleich vier Meldungen haben wir von Lilly seit Mai diesen Jahres bekommen.

Immer ist sie an unterschiedlichen Häusern im Bereich des Bjerregardsvej
zu Gast.

Lilly im Juli



Lilly im September



















Es scheint ihr gut zu gehen.

Sie ist deutlich zutraulicher als früher - was es nach unserer Erfahrung leichter macht, das Herz der Urlauber zu erweichen.

Da das Mädchen aber auch unsere Futterstelle kennt, muss man sich nicht um sie sorgen.
Zum Glück.

Lilly im September




2008 ist Lilly von uns gefangen, in der Tierklinik in
Nörre Nebel kastriert und an der Futterstelle wieder ausgesetzt worden.
Wieviele Junge sie sonst seitdem wohl bekommen hätte?





Vielen Dank an alle Mitteiler (, die ihre Fotos sicher wiedererkennen)!

Anke

Sonntag, 4. Mai 2014

Resumee #Bjerregard2014


Bjerregard besuchten wir dieses Jahr im Anschluss an die Woche auf Römö.
Wir hatten vor, vor allem im Ferienhausgebiet Hemmet Strand (auf der anderen Seite des Ringköbing Fjords) mit Kastrationen einen Anfang zu machen und natürlich nach „unseren“ bereits kastrierten Miezen in Bjerregard und Hegnet zu schauen.

In Hemmet gelang es uns eine Katze und zwei Kater einzufangen und kastrieren zu lassen.
In Bjerregard/Hegnet sahen wir von den 19 über die Jahre kastrierten Tiere folgende 14 Katzen wieder, hatten sie auf der Wildkamera (leider war das falsche Jahr eingestellt) bzw. bekamen sichere Rückmeldungen, dass es ihnen gut geht:

Jule – kastriert 2007
hier im März 2014

Lilly – kastriert 2008
hier im März 2014

Carrie - kastriert 2008
hier im März 2014

Jette – kastriert 2009
hier im März 2014

Fenja – kastriert 2010     zwar keine eigene Sichtung, aber sichere Meldung

Einar – kastriert 2010
hier im März 2014

Ole – kastriert 2010
hier im März 2014
Suse – kastriert 2010
hier im März 2014
Nora – kastriert 2010
hier im März 2014

Luna – kastriert 2010
hier im März 2014
Jannik – kastriert 2011
hier im März 2014
Uta – kastriert 2010     zwar keine eigene Sichtung, aber sichere Meldung

Kimi – kastriert 2012
hier im März 2014
Bamse – kastriert 2013
hier im März 2014

Besonders freut uns natürlich, dass alle diese Katzen gesund aussehen und inzwischen entweder von dänischen Bewohnern der Siedlung versorgt werden oder unsere Futterstelle kennen und nutzen!
Ein toller Erfolg, der anspornt.

Anke

Montag, 24. März 2014

10. Tag #Bjerregard2014


Bamse relaxt

Der Napf auf unserer Terrasse war am Morgen geleert, von wem? Nun, eine Vermutung ergab sich mit einer Sichtung am Nachmittag - aber davon später mehr.
Nach dem Frühstück machte ich mich bei strahlendem Sonnenschein auf zu unserer Futterstelle, um dort mal wieder Großputz zu machen. Futterhaus und Winterkartons wurden gesäubert und die alten Kiefernnadeln am Fressplatz entfernt.

Zwei Zuschauer hatte ich dabei: den total entspannten Bamse und den relativ unaufgeregten Kimi.

Kurz vor’m Gehen tauschte ich noch die Speicherkarte der Wildkamera, die im Ferienhaus natürlich gleich durchgeschaut wurde:
Die Jahreszahl ist falsch, richtig ist 2014

Selbstverständlich Bamse und Kimi, aber auch Carrie, Lilly und Ole. Schön.

Nachmittags schauten wir an einem weiteren Platz in der Bjerregardsvej vorbei, wo sich seit ein paar Jahren eine mit „x“ tätowierte Katze an einem Ferienhaus zuhause fühlt und dort auch wirklich gut von einer dänischen Familie versorgt wird.
Tatsächlich bekamen wir das Tigerchen zu Gesicht - aber für den Foto war es doch zu schnell.
Meine große Hoffnung (und aufgrund der von den Hausbesitzern übersandten Fotos tatsächlich auch durchaus möglich oder gar wahrscheinlich) ist, dass es sich bei der Mieze um Luna handelt.
Sie wurde im März 2010 kastriert und wir hatten sie seither nicht wiedergesehen. Und das bereitete uns Sorge, da sonst ja alle Katzen in der Siedlung wiedergesehen wurden.
Allerdings passt die Zeichnung und da sie eben gut betreut wird, hat sie keinen Grund zu unserer Futterstelle zu kommen oder sich bei Urlaubern durchzufuttern.
Wir versuchen in unserem Urlaub hier noch Gewissheit zu bekommen.

Nora, kastriert 2010
Im Rahmen unseres Spaziergangs füllten wir dann in Hegnet nochmal die Schüssel und gingen wieder nach Hause.
Plötzlich saß ein Tigerchen auf unserer Terrasse.
Wie schön, Nora kam uns besuchen. Nun, ihr Zuhause ist nicht weit weg. Und sie ließ sich sogar von mir streicheln die hübsche Kleine.

Nach dem Abendessen fuhren wir nach Hemmet Strand.
Hier wurden für zwei Stunden die Fallen scharf gemacht und natürlich gleich im Auto die Fotos der Wildkamera der letzten 28 Stunden angesehen:
Drei verschiedene Katzen scheinen dort gewesen zu sein. Alle schwarz-weiß. 
Und Lily, auf die uns im letzten Herbst deutsche Urlauber aufmerksam machten, war auch dabei.
Aber was das Fangen betraf, kam es anders: In unsere Falle ging ein riesiger Kater, übrigens der, den wir im letzten November dort auf der Wildkamera hatten.
Er verbringt die Nacht bei uns im Abstellraum des Ferienhauses. Die Fallen ließen wir scharf und deckten sie halb ab.
Wir werden sie kontrollieren, wenn wir den Kater in die Tierklinik bringen.

Anke

Sonntag, 24. November 2013

2. Tag, #Bjerregard2013

Lilly
Die Tage sind schon wirklich sehr kurz, jetzt Ende November.
Während Thomas beim Kaufmann Brötchen holte, hatte ich Besuch an unserem Ferienhaus: Lilly (2008 wurde sie von uns kastriert). Die kleine Dicke hatte Appetit, bekam also gleich einen halben Beutel Feuchtfutter, der jedoch leider direkt wieder ausgekotzt wurde. Da die erbrochene Menge deutlich mehr war, als das zuvor gefressene, nehme ich an, dass sie zuvor an unserer Futterstelle war. Nun ja…



Bamse
Morgens nach dem Frühstück sind wir zu Per gefahren, um die an der Futterstelle aufgestellte Wildkamera auszuwerten:
Es waren die alten Bekannten, die dort zu sehen waren: Der dicke graue Kater, den Per „Bamse“ genannt hat (das bedeutet Teddybär) und der morgen kastriert werden soll. Dann Kimi, der offensichtlich auch nicht mehr weit weggeht von „seinem“ Haus und Carrie, unser 2008 kastriertes Mädchen.

Am späten Vormittag fuhren wir mit unserer Freundin Sabine nach Hemmet Strand, um nach der im September von einem Urlauberpärchen entdeckten Lily (auch sie heisst so) zu schauen, die damals hochträchtig schien. Ein Futterautomat wurde damals aufgestellt, der so programmiert war, dass er täglich Futter auswarf.
Leider gibt es von dort keine guten Nachrichten:
Bei der Kontrolle stellte Sabine schon am letzten Freitag fest, dass das Futter überlief, also wohl keiner mehr dort fraß. Heute bot sich uns dasselbe Bild.
Wir machen uns Gedanken, denn eigentlich war es nicht nur Lily, die dort immer mal auftauchte.
Was also könnte passiert sein, dass der Platz gar nicht mehr aufgesucht wird?
Wir haben den Automat also ausgeschaltet, nur etwas Trockenfutter in die Schale gelegt und die Kamera aufgestellt. Morgen wissen wir mehr.

Am Nachmittag dann machte ich mit dem Fahrrad eine große Runde durch Bjerregard und Hegnet.
Leider gab es in Hegnet keine Katzensichtungen - auch Fenjas Versorger (ein deutsches Ehepaar, das zwei Winter hier verbracht und Fenja gefüttert hatte) sind leider diesen Winter nicht hier.
Also muss Fenja sich ihr Futter erbetteln.
Jedoch befand sich an einem Haus in der Arvidvej, das wir ebenfalls schon über Jahre als Futterplatz kennen, eine Schüssel, die zwar leer, aber wohl noch vor kurzem Trockenfutter beinhaltete. Natürlich füllte ich sie auf. Ein paar Menschen denken hier doch an die Miezen, die ganz in ihrer Nähe leben. Schön.

Nora
Und auf dem Heimweg sah ich dann noch die kleine Nora (2010 kastriert).
Sie wird fest von einem dänischen Paar versorgt, das hier wohnt.
Trotzdem fraß sie einen Beutel Feuchtfutter mit großem Appetit und ließ sich dabei auch gut fotografieren.


Dann ging’s nach Hause. Da war es auch schon fast dunkel und vor allem kalt, nur noch 3 Grad.
Trotzdem war es ein schöner, teils sonniger, Tag.
Wunderbar, vor allem für Ende November.

Morgen nun wollen wir Bamse fangen und zum Kastrieren bringen.

Hoffen wir, es wird so einfach, wie wir denken, da er ja doch sehr zutraulich ist…;-)

Anke