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Samstag, 30. November 2013

Letzter Tag, #Bjerregard2013

Diesen Eintrag machen wir (leider) schon wieder aus Deutschland.
Wie schnell ist diese Woche vergangen...

Gestern am Nachmittag hatte ich mich vor Maries Aufwachkäfig gesetzt und leise mit ihr gesprochen. Und mit ein paar kleinen Stückchen Gouda konnte ich ihr sogar die Schmerztablette geben.
Danach ging es nochmal zu Karin, der Versorgerin von Jannik und Jette, die ich auch (dem strömenden Regen sei "Dank") beide zu Gesicht bekam. Dort ließen wir zwei große Säcke Trockenfutter und ein Spot-on gegen Ohrmilben für Jannik.

Abends waren wir eingeladen bei zwei Mitarbeitern der Tierklinik.
Wir haben lange gesessen und uns wunderbar unterhalten. Natürlich waren auch Katzen ein Thema.
Man wolle uns von dort gern weiter unterstützen und unsere Arbeit auch gegenüber den dänischen Tierschutzvereinen verteidigen - denn dort sehe man unsere Arbeit nicht gern. Diese Erfahrung hatten wir ja auch bereits gemacht.

Zuvor füllten wir nochmals in Hemmet Strand den Futterautomat auf.
Die Klärung, ob er bis zum Frühjahr dort bleiben darf, steht allerdings noch aus.
Als wir spät am Abend nach Hause kamen, hatte Marie wieder ihr Futter gefressen, die Katzentoilette für ihr kleines und großes Geschäft benutzt - und bekam natürlich gleich noch eine Portion Feuchtfutter für die Nacht...

Heute am Morgen klingelte dann der Wecker um 5 Uhr.
Erst bekam Ole sein letztes Frühstück von uns, dann wurde Marie, der es bereits wieder richtig gut ging, zurückgebracht in den Rauhesvej. Dort wartete schon der "aufdringliche" Micky und wohnte der Entlassung von Marie sehr neugierig bei.
Nach Frühstück, packen, bestücken der Futterstelle bei Per dann der Abschied von Ole (irgendwie schaute er uns auf eine ganz besondere Weise hinterher...:-( - und im Anschluss die Schlüsselabgabe beim Ferienhausvermieter. Zu guter Letzt nochmal in die Arvidvej. Das letzte Futter dort lassen. Auch da ließ sich sogar noch ein Tigerchen sehen.
Bleibt das Resümee:
Einen Kater und eine Katze kastriert,
eine entlaufene Katze eingefangen und an ihre Menschen zurückgegeben,
einen bereits kastrierten Kater als Neuzugang in Bjerregard kennengelernt.

Daneben viele bekannte Schnäuzlein wiedergesehen und ein kleines getigertes Kätzchen (Nachwuchs von Marie?) im Vorbeihuschen entdeckt, was für uns heisst, dass wir im März 2014 Bjerregard wieder eine Woche widmen werden.
Auch neue menschliche Kontakte haben wir geknüpft, viele Leser gehabt und viele Unterstützer.
Herzlichen Dank dafür!
Thomas & Anke

Samstag, 16. März 2013

7. Tag – leider „nur“ ein Kater

Diese Nacht haben wir nur kurze Zeit schlafen können, denn unser Gast Konni hielt uns wach. Sie miaute fast ohne Unterlass, immer, wenn wir gerade eingeschlafen waren, so dass wir hofften, sie würde irgendwann heiser ;-)  und  wir standen am Morgen wirklich müde auf.


Beide aufgestellte Fallen in Sönderstrand waren geschlossen, aber niemand darin.
Wahrscheinlich hatte eine der Katzen von außen so lange an der Wippe „herumgepfotelt“, bis sich die Klappe schloss…
Mir hängt mein Missgeschick von gestern noch immer sehr nach. Diese Katze wird ganz sicher nicht mehr in eine Falle gehen in diesem Jahr.
Nun, da wir morgen ohnehin niemanden zum Tierarzt fahren können (Sonntag), wurden die Fallen offen festgestellt und stehen mit ein bisschen Futter darin, um das Vertrauen zurückzugewinnen...

Also nur mit dem einen Fangerfolg des gestrigen Tages zur Tierärztin, der arme Kerl hatte allerdings über Nacht in seinen Korb gesch… , so dass die Fahrt für alle sehr unangenehm war.
Und dann begann es auch noch kräftig zu schneien.
Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass es ein Kater ist. Ein wenig enttäuschend - umso schlimmer, dass mir die Mieze gestern entflohen ist. Denn die Beiden waren ja augenscheinlich ein Paar.

Beim Heimkommen begrüßte uns Konni miauend. Was sonst?
Und dann fraß sie eine große Portion Feuchtfutter. Danach war sie still und wir konnten bei weiterhin starkem Schneefall einen Mittagsschlaf machen und unseren entgangenen Schlaf nachholen...
Danach gab’s nochmal Futter und ein bisschen Katzenmilch für Konni, dann reichlich Schmuseeinheiten, die sie sehr genoss und dann nahm ich sie (schweren Herzens) hoch und setzte sie in einen Korb, um sie nach Sönderstrand zurückzubringen.
In eine ungewisse Zukunft - aber zumindest nicht mehr mit Sorgen um eigenen Nachwuchs…

Der Kater muss leider noch eine Nacht bei uns bleiben, denn seine Pupillen sind noch nicht wieder im Normalzustand.

Das Aussetzen von Konni wurde dann von vielen Zuschauern begleitet: die Familie, die ab heute in dem Haus des deutschen Paares wohnen. Auch Deutsche.
Wir trafen sie, als wir mit Konni ankamen und sie sagten uns zu, die Miezen am Haus weiter zu füttern. Danke sehr!
So hinterließen wir gern ein gutes Kilo Trockenfutter. Natürlich ohne den Hinweis auf die Bereitstellung von Wasser zu vergessen, denn das brauchen die Miezen auch.

Da über Tag ja wiederum Schnee gefallen war, waren wir auf die Spuren an der festen Futterstelle gespannt, aber dort war die Enttäuschung sehr groß: nur Vogelspuren, aber davon jede Menge, um nicht zu sagen mehrere Dutzend.
Nein, diese Teller füllten wir heute nicht neu, zuerst wollen wir morgen im Schnee schauen, ob überhaupt Katzen hierher kommen.

Zu guter Letzt schauten wir nochmal nach den offen gelassenen Fallen: Katzenspuren waren dort einige - aber wer?

Nun, für den morgigen Tag planen wir am späten Vormittag einen Gang durch Sönderstrand.
Wir werden mal wieder den Urlaubern „auf die Nerven gehen“. Denn wir haben nur noch ein paar Tage und wir hoffen, dass wir vielleicht morgen erzählt bekommen, dass der eine oder andere Urlauber bei seiner heutigen Ankunft hier eine Katze auf seiner Terrasse vorfand…

Uns fehlen noch immer völlig die im Dezember von einer Urlauberin fotografierten großen getigerten Katzen mit viel weiß. Wo die nur gefüttert werden oder was aus ihnen geworden ist?

Anke

Sonntag, 13. Februar 2011

Neuanschaffung Aufwachkäfig

Aufwachkäfig aufgeklappt
Eine Neuanschaffung gibt es zu vermelden:


Diese klappbaren Käfige, eigentlich als transportable Hundeboxen konstruiert, werden unsere neuen Aufwachkäfige. Darin können wir die Tiere nach der anstrengenden Kastration aufwachen, noch einen Tag ausruhen lassen und sie darin sogar füttern. Ohne stressige Einfangaktion können wir sie danach wieder zu ihren angestammten Plätzen bringen und aussetzen.

Mal schauen, wie sie sich bewähren.


Anke konnte die provisorische Einrichtung mit Katzenklo und Fressnapf natürlich nicht lassen...


Übrigens:
Die Anschaffung wurde von uns, nicht von den Spenden, finanziert. Die bleiben ganz für die Kastrationen der Tiere reserviert.