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Sonntag, 21. August 2016

Katzensichtungen und Reparaturarbeiten...;-)

Ein paar Meldungen über Katzensichtungen erreichten mich über den Sommer.
Die meisten davon waren erfreulicherweise wiederum bereits bekannte und damit kastrierte Fellnasen.

So z.B. Mimi (auch Pussi genannt) in Bork Havn:
Mimi, markant sind die rötliche Färbung und der weiße Zeh

Mimi wurde von meiner Freundin Sabine entdeckt und nach Rücksprache mit den in diesem Haus  wohnenden Urlaubern stellte sich heraus, dass sich wohl noch zwei weitere Katzen am Ferienhaus (Straße Sydmarken) eingefunden hatten. Eine könnte wohl auch ein von mir bereits im November 2015 gefangener Kater gewesen sein.

Über eine Kontaktaufahme dieser Urlauber mit mir (ein Eintrag i.S. Katzen wurde von Euch - wie ich hörte - im Gästebuch hinterlassen, vielen Dank dafür!) würde ich mich sehr freuen!


Dann war da noch eine tolle Meldung aus Vejlby Klit:

Thea

Die im März kastrierte Thea erschien dort bei Urlaubern, die bereits bei der Ankunft meinen Flyer bei ihrem Ferienhausvermieter gefunden hatten.
Thea ließ sich von Andrea und Martin nicht nur füttern, sondern auch gern schmusen.
Ja, so hatten auch Elly und ich sie im März kennengelernt!

Na, und dann ist da noch eine wunderbare Nachricht aus Bjerregard, genauer gesagt Hegnet:

Fenja, wer sonst!

Fenja war bei Sven und Familie zu Gast und erhielt über deren Urlaubszeit regelmäßig Frühstück und Abendessen!
Und Sven kam sogar nahe genug heran, Fenjas Tätowierung in den Ohren erkennen zu können.
Nicht, dass es doch plötzlich eine zweite Siam-Katze in Hegnet gäbe ;-)

Hinzu kam - ebenfalls in der Arvidvej - allerdings noch ein ganz scheuer Geselle, der beim Anblick eines Menschen sofort die Flucht ergriff:
bisher unbekannt und nicht tätowiert

Sven meint, dass es ein bisschen nach Katerkopf aussieht, aber sicher kann man sich da ja nie sein.
Sollte ich also tatsächlich doch wieder in Bjerregard fangen müssen, um Katzennachwuchs zu verhindern?
"Back to the roots", sozusagen?
@ Sabrina und Marcel:  Ob das "Euer Mr. Shadow" ist?  Dann könntet Ihr Eure September-Woche vielleicht in Hegnet verbringen...;-)


Und dann möchte ich mich auf diesem Weg nochmal ganz besonders bei Sabine und ihrem Freund Olaf bedanken.
Sabine betreut nun schon seit über eineinhalb Jahren das in Hemmet Strand aufgestellte Futterhaus. Nachdem wir dort ja diverse "Mitfresser" hatten und deshalb auch den Eingang schon verkleinert haben, haben wir uns sehr über den Anblick geärgert, der sich Sabine im Januar dieses Jahres bot:
Wer das wohl wahr? Eindeutige Spuren waren leider nicht zu sehen...

Zuerst "nur provisorisch" (aber dennoch absolut zweckdienlich) repariert von Sabine, erstrahlt das Haus nun in neuem Glanz:


Nachdem nun auch der Eingangsbereich weiter angepasst wurde und sowohl Fuchs als auch Schakal ausgesperrt bleiben, reicht die Füllung der Trockenfutter-Behälter aktuell für drei Wochen.
Perfekt!

Dank an alle Helfer, die anpacken, an die Urlauber, die füttern und mir ihre Katzensichtungen melden und an die (Katzen-)Freunde, die noch so viel mehr für mich tun!

Anke

Freitag, 18. Juli 2014

Katzensichtung: #Suse im Arvidvej

Schon Ende April hatten Urlauber auf der Terrasse ihres Ferienhauses im Arvidvej Besuch von einer Katze.
Sie blieb den ganzen Tag um das Haus herum und setzte sich abends auf die Terrasse vor die Tür.
Hineinkommen wollte sie nicht - wie fast alle Bjerregardkatzen..;-)
Aber beschmusen ließ sich die kleine Hübsche.
Suse
Sogar die Ohrtätowierung ist zu erkennen.
Vielen Dank an Lena und ihre Familie für die Nachricht und die Versorgung Suses mit Futter und Wasser!

Anke

Donnerstag, 27. März 2014

13. Tag - #Bjerregard2014



Die Nacht war für mich sehr durch Nachdenken geprägt.
Am Abend hatten wir Lily nämlich nicht mehr in den Aufwachkäfig gepackt, da sie bereits in ihrer kleinen Transportbox alles andere als still hielt.
Sollten wir sie also wirklich noch zwei Tage behalten?

Lily
Am Morgen, als es dämmerte, hörten wir durch zwei Räume, dass auch das Mädchen offensichtlich wach geworden war und nicht in ihrer Box bleiben wollte. Gut, dass so eine Transportbox ausbruchssicher ist. Jedenfalls war sie offensichtlich mehr als bereit in die Freiheit entlassen zu werden.
So packten wir sie ins Auto. In Hemmt waren nicht nur beide Fallen leer, sondern auch die davor platzierten Trockenfutter-Stückchen nicht angerührt.
Die Fallen und Fangaktion hatten in der Katzenpopulation wohl doch viel Unruhe gestiftet. Nun, so sind unsere Kastrationsaktionen für dieses Jahr abgeschlossen.

Lily wurde sehr entspannt in die Freiheit entlassen, sie blieb im Gebüsch sogar nochmal sitzen und drehte sich zu uns um, bevor sie sich davon machte.

Alles Gute, kleine Lily! Eine Hoffnung haben wir noch, Dich vielleicht nochmal wiederzusehen, nämlich auf der Wildkamera, die wir noch bis morgen Nachmittag dort stehen lassen. Das wäre schon sehr beruhigend.

Auf dem Rückweg holten wir die Wildkamera aus der Arvidvej und fanden bei einer Durchsicht unsere Vermutung bestätigt: Suse und Einar geht es gut, sie sind Hegnet treu geblieben.

In der Mittagszeit wurden dann Fallen, Umsetzkäfige und Transportkörbe gründlich gesäubert und für die Heimfahrt am Samstag bereitgestellt.
Danach noch eine Runde über die Futterstelle (Bamse erhielt bei seinem dichten Fell ein Spot-on gegen Flöhe) und (wie jeden Tag bisher) ging es auch an dem Haus vorbei, an dem unsere erste kastrierte Katze (im Jahr 2007) Jule versorgt wird. Bis jetzt hatten wir sie aber nicht gesehen, nur gestern hatte ich eine Futterschüssel auf der Terrasse entdeckt.

Und heute: Ja! Sie saß tatsächlich dort, die kleine Jule.
Jule, erste kastrierte Bjerregardkatze
Unser erstes „Bjerregarder Erfolgsmodell“. Ein bisschen scheuer ist sie geworden, aber ihre charakteristischen Kerben auf der Nase und die Zeichnung sprechen für sich. Es ist Jule.
Ach, ist das schön.

Anke

Mittwoch, 26. März 2014

12. Tag - #Bjerregard2014



Am Morgen blieben wir zuerst einmal ohne Frühstück.
Es ging daran, die „stinkenden Kater“ (Mats und Jasper genannt) wieder in die Freiheit zu entlassen. Wir fuhren also nach Hemmet Strand.
Zuerst dort der Blick um die Ecke - in Erwartung einer geschlossenen Falle, wahrscheinlich aber mit einem Igel besetzt…;-(
Aber nein, es saß etwas Anderes darin: eine schwarz-weiße Katze. Eben jene, die uns im letzten Herbst von den Hemmet-Urlaubern Sibylle und Uwe gemeldet worden war und die die Beiden ziemlich sicher als Mädchen identifiziert hatten.
Schnell wurde die kleine Lily (so haben sie Sibylle und Uwe genannt, so dass wir jetzt eine Lilly in Bjerregard und eine Lily in Hemmet Strand haben) ins Auto gebracht.

Dann holten wir die beiden Kater. Beide waren entspannt, wollten zuerst gar nicht aus dem Korb heraus - dann liefen sie aber doch zurück in ihr Revier.
Mats
Die Fallen wurden neu bestückt und bleiben über Tag stehen - vorweg nehmen kann ich aber schon, dass wir leider keinen Fang mehr zu verzeichnen hatten heute.
Lily wurde also in der Tierklinik abgegeben. 4,2 kg wiegt sie.
Lily
Den Vormittag vertrieben wir uns dann mit Lesen und Bilder sortieren. Das Wetter war schlecht.
Am Mittag machte ich mich nochmal auf eine Runde durch Bjerregard. Alle befragten Urlauber antworteten unisono „Katzen haben wir hier nicht gesehen.“
Eigentlich ist das gut so, denn die kastrierten haben ihre Futterstellen - und Kleine gibt es eben nicht mehr hier, somit auch nicht so viele Katzen, wie noch vor Jahren, als jeder Urlauber in Bjerregard von Katzen zu berichten wusste.
Leider fehlen mir bislang nur die im letzten November kastrierten Micky und Marie!

Kurz nach 14 Uhr meldete sich dann ein Mitarbeiter der Tierklinik. Die Katze sei zur Abholung bereit.
Tatsächlich saß Lily schon aufrecht in ihrem Korb, allerdings noch mit riesigen Pupillen.
Außerdem erfuhren wir, dass das Mädchen beginnend tragend war - sechs kleine Kätzchen hätte sie in ein paar Wochen geboren!
Lily wurde bei uns also zuerst dunkel und warm gestellt - heute Abend zieht sie um in den Aufwachkäfig, wo wir sie vermutlich bis Freitag beobachten und möglichst auch füttern wollen, da es natürlich bei der OP nicht mit einem kleinen Schnitt abging.

Am Nachmittag dann eine Tasse Kaffee und interessante Gespräche mit unserem Futterstellenbetreuer Per, danach fuhren wir zur vorletzten Fallenkontrolle nach Hemmet Strand. Leider waren dieses Mal beide leer. Und auf der Wildkamera war den ganzen Tag über auch nur ein Tier zu sehen. Ebenfalls schwarz-weiß, jeden Tag war diese Katze schon da, aber sie streckt lediglich den Hals in die Falle und futtert die direkt am Eingang liegenden Trockenfutter-Bröckchen.
 So haben wir morgen früh die letzte Chance auf einen Fang…

Zuhause kam Nora zum Abendessen auf unsere Terrasse - am Nachmittag hatte ich bereits eine Wurmtablette für das Mädchen bei dem sie versorgenden dänischen Ehepaar abgegeben. Der Herr erzählte mit Freuden, wie lieb Nora sei, wieviel Mäuse sie mitbringe und dass sie gerade auf der Couch schlafe.
Die kleine Nora hat es wirklich gut getroffen!

Ach ja, es gibt auch von dem Haus in der Arvidvej in Hegnet, in dem die Besitzer die Katzen füttern, und wir jetzt für zwei Tage eine Wildkamera aufgestellt hatten, noch etwas zu berichten: Außer zwei getigerten Katzen (wahrscheinlich Suse und Einar) fressen dort auch zwei Marder. Tja, auch solche Mitesser bleiben nicht aus.

Anke

Montag, 10. März 2014

Endlich wieder eine Katzensichtung - #Suse in Hegnet

Neues Jahr, neues Glück. Endlich eine Sichtungsmeldung.
Im Februar wurde Suse in der Arvidvej entdeckt.
Sie scheint den Winter gut überstanden zu haben.
Suse
Das freut uns sehr.
Bald sehen wir sie hoffentlich auch selbst gesund wieder.

Danke an Elske und Andreas für die Nachricht.

Sonntag, 5. Januar 2014

Endlich wieder eine #Fenja-Sichtung


Dank Annika und Olli haben wir ein verspätetes "Weihnachtsgeschenk" für alle Fenja-Freunde:


Mitte Dezember fand sie sich zum regelmäßigen Fressen an ihrem Ferienhaus ein und blieb dort auch sehr standorttreu.
Ihr Fell sieht gut aus, sagen die beiden Katzenkenner und auch der Appetit war kräftig.
Neben Fenja ließ sich kurz noch eine Tigerkatze sehen - wer auch immer das war...

Wir hoffen, dass die Miezen weiterhin freundliche Dosenöffner finden in diesem Winter!

Samstag, 30. November 2013

Letzter Tag, #Bjerregard2013

Diesen Eintrag machen wir (leider) schon wieder aus Deutschland.
Wie schnell ist diese Woche vergangen...

Gestern am Nachmittag hatte ich mich vor Maries Aufwachkäfig gesetzt und leise mit ihr gesprochen. Und mit ein paar kleinen Stückchen Gouda konnte ich ihr sogar die Schmerztablette geben.
Danach ging es nochmal zu Karin, der Versorgerin von Jannik und Jette, die ich auch (dem strömenden Regen sei "Dank") beide zu Gesicht bekam. Dort ließen wir zwei große Säcke Trockenfutter und ein Spot-on gegen Ohrmilben für Jannik.

Abends waren wir eingeladen bei zwei Mitarbeitern der Tierklinik.
Wir haben lange gesessen und uns wunderbar unterhalten. Natürlich waren auch Katzen ein Thema.
Man wolle uns von dort gern weiter unterstützen und unsere Arbeit auch gegenüber den dänischen Tierschutzvereinen verteidigen - denn dort sehe man unsere Arbeit nicht gern. Diese Erfahrung hatten wir ja auch bereits gemacht.

Zuvor füllten wir nochmals in Hemmet Strand den Futterautomat auf.
Die Klärung, ob er bis zum Frühjahr dort bleiben darf, steht allerdings noch aus.
Als wir spät am Abend nach Hause kamen, hatte Marie wieder ihr Futter gefressen, die Katzentoilette für ihr kleines und großes Geschäft benutzt - und bekam natürlich gleich noch eine Portion Feuchtfutter für die Nacht...

Heute am Morgen klingelte dann der Wecker um 5 Uhr.
Erst bekam Ole sein letztes Frühstück von uns, dann wurde Marie, der es bereits wieder richtig gut ging, zurückgebracht in den Rauhesvej. Dort wartete schon der "aufdringliche" Micky und wohnte der Entlassung von Marie sehr neugierig bei.
Nach Frühstück, packen, bestücken der Futterstelle bei Per dann der Abschied von Ole (irgendwie schaute er uns auf eine ganz besondere Weise hinterher...:-( - und im Anschluss die Schlüsselabgabe beim Ferienhausvermieter. Zu guter Letzt nochmal in die Arvidvej. Das letzte Futter dort lassen. Auch da ließ sich sogar noch ein Tigerchen sehen.
Bleibt das Resümee:
Einen Kater und eine Katze kastriert,
eine entlaufene Katze eingefangen und an ihre Menschen zurückgegeben,
einen bereits kastrierten Kater als Neuzugang in Bjerregard kennengelernt.

Daneben viele bekannte Schnäuzlein wiedergesehen und ein kleines getigertes Kätzchen (Nachwuchs von Marie?) im Vorbeihuschen entdeckt, was für uns heisst, dass wir im März 2014 Bjerregard wieder eine Woche widmen werden.
Auch neue menschliche Kontakte haben wir geknüpft, viele Leser gehabt und viele Unterstützer.
Herzlichen Dank dafür!
Thomas & Anke

Freitag, 29. November 2013

7. Tag, #Bjerregard2013

Der erste Blick natürlich zu Marie in den Aufwachkäfig. Immerhin hatte sie gefressen und eine kleine Schale Katzenmilch geleert.
Der zweite Gang zur Terrasse: Ole saß natürlich schon vor der Tür und wollte hinein: also auch ihm 100 Gramm Feuchtfutter gegeben, allerdings musste er dann nochmal raus, denn wir wollten ja auch nach Draußen. Zweimal war er schneller als ich und kam zurück ins Haus, bevor ich die Tür schließen konnte.
Aber dann gelang es doch.

Thomas ging Brötchen holen und ich fuhr mit dem Fahrrad nach Hegnet. Die Futterstelle füllen und die Wildkamera holen.

Micky
Auf dem Rückweg begrüßte mich in der Rauhesvej schon Micky. Ach, war der verschmust! Traurig, dass er niemanden hat, der ihn regelmäßig streichelt. Ich nutzte dann also die Gelegenheit ihm quasi mit dem Frühstück auch die Wurmtablette zu verabreichen.

Dann noch bei Per das Trockenfutter aufgefüllt - und nach Hause.
Dort erwarteten mich Thomas und Ole im Wohnzimmer - letzterer hatte sich schon wieder auf der Couch niedergelassen.

Dann noch vor dem Frühstück Sichtung der Wildkamera.
Aha, zwei getigerte Katzen schlugen sich den Bauch dort voll. Sehr gut genährt sehen sie beide aus.
Ich vermute, es sind Suse und Einar.
Arvidvej
Arvidvej

Ole
Nach dem Frühstück begann es zu regnen - stark und ohne Pause.
So blieben wir Zuhause, was wiederum Ole sehr genoss, der dann auch auf der Couch bleiben dufte - unterbrochen nur von mehreren Futtergaben.



Und bei der kleinen Marie schaute ich dann auch ein paar Mal hinein.

Sie war gar nicht so ängstlich, ließ sich sogar vorsichtig streicheln und fraß ein kleines bisschen, aber leider nicht genug, um ihr das Schmerzmittel mit zu verabreichen..:-(
Marie

Anke

Mittwoch, 27. November 2013

5. Tag, #Bjerregard2013

Ganz früh aufgestanden mit großen Erwartungen an den Tag und uns selbst.
Dann schnell Futter zu unserer Futterstelle hier in Bjerregard gebracht, und danach zur Rauhesvej.
Keine Katze saß dort.
Naja, eigentlich konnte man ja auch nicht erwarten, dass sie auf uns warten…;-)
Also blieb Thomas am Haus und ich lief lockend um die nächsten Ecken. Und es dauerte nicht lang, da erschien schon das "erste Opfer" des heutigen Tages. Die Mieze (das dunkle Tigerchen ohne weiß) folgte mir direkt und ging auch ohne Probleme mit ein paar Trockenfutter-Stückchen in den Transportkorb - eine Falle war gar nicht nötig. Schwanz hinein, Türchen geschlossen und ab ins Auto.

Und schon kam auch die zweite Katze: das dunkle Tigerchen mit den weißen Füßen. Hier wurde es schwieriger, denn es war zwar scheuer, lief mir aber immer hinterher, wenn ich mich von der Falle entfernte. Dann kam aufgrund des Windes auch noch eine Selbstauslösung der Falle hinzu. Oh je.
Mehrere Anläufe mit verschiedenen Variationen waren nötig. Schließlich brachte die gelegte Trockenfutter-Spur in die Falle den Erfolg: klapp. Aber die Kleine war schon ganz schön wild in der Falle.
Nur die dritte Katze, die schwarze, ließ sich nicht sehen. Also blieb die Falle unscharf, aber mit Futter gefüllt, dort stehen. Und wir fuhren in die Tierklinik.

Rauhesvej


Ole
Während der Wartezeit bis zur Abholung einen Kaffee im Ferienhaus. Und wer saß auf unserer Terrasse und schrie laut: Ole, der 2010 in Hegnet von uns kastrierte Kater. Da wir von mehreren Meldungen wussten, dass Ole inzwischen auch ins Haus kommt, öffnete ich die Terrassentür - und drin war er.
Schnurr, schnurr.

150 Gramm Feuchtfutter mit einer Entwurmungspille. Danach noch ein bisschen das Ferienhaus in Augenschein genommen und schwups, ab auf das Sofa. Dort konnte er jedoch leider nicht bleiben, denn wir wollten nochmal nach Hemmet Strand und dann die gefangenen Katzen in Nörre Nebel abholen.

In Hemmet Strand erwartete uns eine Überraschung:
Zwei recht gut gefüllte Näpfe waren leer. Und die Auswertung der Wildkamera-Fotos zeigte auch die Fresser. Endlich Lily - und zwei weitere Katzen. Sie kamen am gestrigen späten Nachmittag und auch mehrfach in der Nacht.
Lily

ebenfalls aufgenommen in Hemmet Strand

Dann ging's weiter in die Tierklinik.
Dort erfuhren wir, dass das so zutrauliche Tier ein bereits kastrierter (!!!) Kater ist. Woher er wohl stammen mag und wie er nach Bjerregard kam? Schade, dass so ein verschmuster Kater sich allein durchschlagen muss. Wirklich traurig. Nun, jetzt hat er auch eine Tätowierung im Ohr zur Wiedererkennung. Und von uns bekam er den Namen "Micky". Er bleibt noch bis morgen früh bei uns in der Abstellkammer.

Tja, dann kam aber das verrückte Ergebnis der zweiten gefangenen Katze. Leider war sie ja so scheu und fauchig, dass ich nicht nach einem Chip schauen konnte. Aber als sie in der Tierklinik in Narkose auf dem OP-Tisch lag und die Bauchrasur eine Kastrationsnarbe zum Vorschein brachte, da schaute die Tierärztin auch mit dem Chip-Leser. Und, siehe da, ein deutscher Chip konnte ausgelesen werden.
Über Tasso (das deutsche Haustierzentralregister) wurde erfahren, dass die Besitzer in Kiel leben. Sie wurden von Tasso kontaktiert und um Rückruf gebeten.

Und tatsächlich meldete sich einige Zeit später eine junge Deutsche bei mir, der ihre "Kira" im Juli im Urlaub in Bjerregard entlaufen war. Man habe auch Aushänge gemacht, aber Hoffnung habe man ihr bei ihrem Ferienhausvermieter nicht gemacht. Und auch bei Tasso selbst hatte man Kira nicht als vermisst gemeldet - denn dann hätte auch ich das vermisste Mädchen wiedererkannt, zumal ich mir die Meldungen für Südwest-Dänemark immer sehr genau ansehe.

Nun, auf jeden Fall werde man Kira morgen abholen und die 3-Stunden-Fahrt von Kiel auf sich nehmen.

Nun haben wir Kira einen Platz in unserem Gästebad eingerichtet. Aber das Mädchen ist eine „wilde Hilde“, senkrecht ging sie die Wand hoch. Sie scheint in den Monaten sehr verwildert zu sein.Hoffentlich klappt es morgen mit dem Einfangen.

Und nach dem frühen Abendessen sind wir nochmal los:

In der Rauhesvej wurde die leere Schüssel in der Falle nachgefüllt und die Falle scharf gestellt.
Schade, aber wir hätten kein Tier bis morgen früh so lange sitzen lassen wollen bis zur OP.

In der Arvidvej auch Trocken- und Feuchtfutter und die Katzenmilch-Wasser-Mischung neu bestückt.
Morgen werden wir dort mal die Kamera aufstellen, denn diese Mengen können unmöglich von nur ein oder zwei Katzen gefressen werden.
Und kurz vor unserer Abreise hoffen wir dann doch zumindest noch auf ein Fenja-Foto, wenn schon keine Live-Sichtung.

Und danach saßen wir noch drei Stunden in Hemmet Strand und bewachten die scharf gestellte Falle, denn auch seit dem frühen Nachmittag waren die Schüsseln hier wieder geleert worden. Leider aber tat sich dort nichts. So werden wir Lily wohl nicht mehr einfangen können, da wir morgen nur bis 9 Uhr Zeit hätten, etwas in die Tierklinik zu bringen.

Abends nochmal schnell auf dem Rückweg in der Rauhesvej vorbei. Auch da kein Fang-Glück.

Wie traurig.

Was für ein Tag!

Anke

Montag, 25. November 2013

3. Tag, #Bjerregard2013


Blauer Himmel und Sonne pur - den ganzen Tag über.

Bamse
Nach dem Frühstück ging es zu Per.
Immerhin sollte der dicke Kater Bamse (zur Erinnerung: Bamse heisst übersetzt „Teddybär“) ja zur Kastration.

Einfach hatten wir es uns vorgestellt. Und eigentlich wäre es das auch gewesen.
Bamse ging nämlich freiwillig ein Stück weit in den Umsetzkäfig, an dem ich dann - daneben sitzend - händisch die Klappe schließen wollte.
Aber so einfach war es dann doch nicht, denn Bamse war zu groß für den Käfig, er passte einfach nicht hinein. Also mussten wir doch die Falle holen. Diese wurde dann auch per Hand ausgelöst und Bamse in die Tierklinik gefahren. Auf 8 Kilo Gewicht hatte ich den Kater geschätzt. Eine Stunde später konnten wir den Herrn wieder abholen.
Und da erfuhren wir, dass er unglaubliche 9,5 Kilo auf die Waage brachte - allerdings auch reichlich mit Flöhen und Ohrmilben „gesegnet“ war.
Vom Kratzen hatte der Kerl sich auch bereits eine Hautentzündung zugezogen, so dass er umfänglich mit Antibiotikum, Floh- und Milbenmittel behandelt werden musste - seinem Gewicht angemessen natürlich alles in doppelter bis dreifacher Menge…;-)
Aber er sei ja so lieb gewesen, sagten die Damen in der Tierklinik - ein echter „Bamse“ eben.

Beim Heimkommen stellten wir ihn in unseren zum Haus gehörenden (und auch beheizten) Abstellraum, wo er jetzt bis morgen ausharren muss.

Während wir auf Bamses Kastration warteten, fuhren wir übrigens nach Hemmet Strand. Und dort erwartete uns eine Überraschung: das gestern frisch aufgefüllte Trockenfutter war komplett aufgefressen - und zwei weiße Haare fand ich in der Schale. Also ist dort doch noch jemand, der zum Fressen kommt. Schön.
Gerne hätten wir morgen Nacht eine Falle aufgestellt. Aber sollte Lily hineingehen, wären ihre Kleinen (wenn sie dann Ende September/Anfang Oktober doch geworfen hätte) zu lange und in der Kälte allein. Also werden wir wohl am Mittwoch ganz früh dorthin fahren und warten.
So der Plan im Moment.

Nachmittags gingen Thomas und ich dann bei strahlendem Sonnenschein vom Ferienhaus aus am Strand Richtung Süden. In Hegnet liefen wir dann durch die Siedlung. Leider sahen wir schon wieder keine Katze.
Aber an dem bekannten Haus in der Arvidvej waren sowohl der Futternapf, als auch die Katzenmilch-Wasser-Mischung komplett geleert.
Nun, also war auffüllen angesagt: Nicht nur 500 Gramm Trockenfutter, auch 400 Gramm Feuchtfutter und 500 ml Katzenmilch-Wasser-Mischung wurden bereitgestellt. Wenn auch das morgen leer ist, dann wird dort wohl mal die Kamera nötig sein, denn da müssten dann mehrere Katzen fressen. Und dass es Katzen sind, das konnte man an auch hier einigen zurückgebliebenen Haaren sehen.

Im Bjerregardsvej ging ich dann noch auf einen Sprung bei Karin vorbei, der Dänin, die Jannik und Jette versorgt. Und ich bin froh, denn nicht nur Jannik lässt sich von Karin anfassen und schmusen, auch Jette genießt das Streicheln inzwischen!
Jannik

Jette

In unserem Haus überlegte ich nach Bamse zu schauen. Aber nein, besser er schläft einfach weiter.

Morgen ganz früh werden wir ihn entlassen, bis dahin hat er es zwar eng, aber warm.

Anke

Sonntag, 24. November 2013

2. Tag, #Bjerregard2013

Lilly
Die Tage sind schon wirklich sehr kurz, jetzt Ende November.
Während Thomas beim Kaufmann Brötchen holte, hatte ich Besuch an unserem Ferienhaus: Lilly (2008 wurde sie von uns kastriert). Die kleine Dicke hatte Appetit, bekam also gleich einen halben Beutel Feuchtfutter, der jedoch leider direkt wieder ausgekotzt wurde. Da die erbrochene Menge deutlich mehr war, als das zuvor gefressene, nehme ich an, dass sie zuvor an unserer Futterstelle war. Nun ja…



Bamse
Morgens nach dem Frühstück sind wir zu Per gefahren, um die an der Futterstelle aufgestellte Wildkamera auszuwerten:
Es waren die alten Bekannten, die dort zu sehen waren: Der dicke graue Kater, den Per „Bamse“ genannt hat (das bedeutet Teddybär) und der morgen kastriert werden soll. Dann Kimi, der offensichtlich auch nicht mehr weit weggeht von „seinem“ Haus und Carrie, unser 2008 kastriertes Mädchen.

Am späten Vormittag fuhren wir mit unserer Freundin Sabine nach Hemmet Strand, um nach der im September von einem Urlauberpärchen entdeckten Lily (auch sie heisst so) zu schauen, die damals hochträchtig schien. Ein Futterautomat wurde damals aufgestellt, der so programmiert war, dass er täglich Futter auswarf.
Leider gibt es von dort keine guten Nachrichten:
Bei der Kontrolle stellte Sabine schon am letzten Freitag fest, dass das Futter überlief, also wohl keiner mehr dort fraß. Heute bot sich uns dasselbe Bild.
Wir machen uns Gedanken, denn eigentlich war es nicht nur Lily, die dort immer mal auftauchte.
Was also könnte passiert sein, dass der Platz gar nicht mehr aufgesucht wird?
Wir haben den Automat also ausgeschaltet, nur etwas Trockenfutter in die Schale gelegt und die Kamera aufgestellt. Morgen wissen wir mehr.

Am Nachmittag dann machte ich mit dem Fahrrad eine große Runde durch Bjerregard und Hegnet.
Leider gab es in Hegnet keine Katzensichtungen - auch Fenjas Versorger (ein deutsches Ehepaar, das zwei Winter hier verbracht und Fenja gefüttert hatte) sind leider diesen Winter nicht hier.
Also muss Fenja sich ihr Futter erbetteln.
Jedoch befand sich an einem Haus in der Arvidvej, das wir ebenfalls schon über Jahre als Futterplatz kennen, eine Schüssel, die zwar leer, aber wohl noch vor kurzem Trockenfutter beinhaltete. Natürlich füllte ich sie auf. Ein paar Menschen denken hier doch an die Miezen, die ganz in ihrer Nähe leben. Schön.

Nora
Und auf dem Heimweg sah ich dann noch die kleine Nora (2010 kastriert).
Sie wird fest von einem dänischen Paar versorgt, das hier wohnt.
Trotzdem fraß sie einen Beutel Feuchtfutter mit großem Appetit und ließ sich dabei auch gut fotografieren.


Dann ging’s nach Hause. Da war es auch schon fast dunkel und vor allem kalt, nur noch 3 Grad.
Trotzdem war es ein schöner, teils sonniger, Tag.
Wunderbar, vor allem für Ende November.

Morgen nun wollen wir Bamse fangen und zum Kastrieren bringen.

Hoffen wir, es wird so einfach, wie wir denken, da er ja doch sehr zutraulich ist…;-)

Anke