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Dienstag, 5. Februar 2019

Eine Woche Römö und Ballum - 1. Teil: Römö

Kurz berichtet hatte ich schon von der Nachmittagsaktion in Bjerregard, bei der wir drei Katzenmädchen fangen und kastrieren lassen konnten im November.
Aber da waren ja noch die ersten sieben Tage, die ich auf Römö und in Ballum verbrachte und die zweite Woche dann auf Fanö.

Auf Römö hatte ich an einem Tag ziemlich genau ein Jahr zuvor an einer Futterstelle etliche Katzen fangen und kastrieren lassen können und ich wollte wissen, ob ich wirklich alle Fellnasen dort erwischt hatte.

So wollte ich an einem Abend eine Wildcam platzieren - aber wie es der Zufall, oder das Schicksal, manchmal fügt, lief mir dabei eine Katze über den Weg, die von Statur und Fellfarbe zu den anderen passte.
Eine halbe Stunde später wussten wir, dass sie auch hungrig genug war um in die Falle zu gehen.
Es handelte sich um ein schon altes Katzenmädchen, welches, so die Tierärztin, leider auch sehr krank war und daher erlöst werden musste.
Der Rest der Miezen jedoch waren die bereits kastrierten Tiere. Ein erfreuliches Ergebnis, zumal fast alle auf meiner Wildcam zu sehen waren.

In einem kleinen Ferienhausgebiet zwischen dem Campingplatz Lakolk und der Siedlung Bolilmark war es dann ein hübscher getigerter und noch unkastrierter Kater, der mir in die Falle ging.

Sergio nach seiner Kastration

Die weitere Suche nach Katzen an den Ferienhäusern brachte kaum Erfolg, auch von den alten Bekannten war es lediglich Meike, die Freunde während ihres und meines Aufenthaltes füttern konnten, so dass ich im Bereich Sönderstrand wenigstens diese Mieze wiedersehen durfte:

Meike im November 2018 - kastriert wurde sie 2013

Es ist zu vermuten, dass die übrigen Katzen in Sönderstrand schon sehr früh nach ihrer Kastration den Jägern zum Opfer gefallen sind, da ich von vielen nie eine Meldung bekam und sie auch selbst nicht wiedersah.

In der Inselmitte, wo nun schon seit einigen Jahren eine feste Futterstelle betrieben wird, konnte ich - zumindest auf Fotos - bekannte Katzen wiedersehen, nämlich die kastrierten Katzenmädchen Lale und Sylvia und einen Unkastrierten, der ebenfalls standorttreu ist:

Lale und Sylvia (oben), Kater (unten)

Zudem waren dort aber auch weitere Fellnasen, die ich noch nie gesehen habe und die sich auch nur nachts blicken ließen:
mir unbekannte Katzen am Futterhaus
Da bei einer nächtlichen Fangaktion dort aber auch nur Lale in die Falle ging und die anderen Katzen auch in den Tagen im November nicht regelmäßig dort erschienen, können es natürlich durchaus auch Tiere mit festem Besitzer aus der Nachbarschaft sein, obwohl sie sich über das Futterangebot zu freuen scheinen...;-)


Am Hotel Kommandoergaarden war ich einen Abend mit zum Füttern dabei, denn auch dort gibt es ja seit 2014 ein Futterhaus, für dessen Futter ich finanziell aufkomme.

immerhin 4 der regelmäßig dort noch erscheinenden 7 Katzen ließen sich an dem regnerischen Abend sehen

Es freut mich, dass die Dame, die die Tiere allabendlich mit Feuchtfutter und Wasser versorgt und auch das Trockenfutter bereitstellt, nichts von Katzennachwuchs zu berichten wusste!


Auch die Besitzer des Reiterhofs in Sönderstrand, bei dem in den Jahren 2015 und 2016 sieben Katzen von mir zum Kastrieren gebracht wurden, waren noch immer glücklich mit ihren Miezen.
Sechs von ihnen sind am Hof geblieben, werden gefüttert und manche lassen sich von den Urlaubern sogar anfassen, was die Kinder dort besonders freut.



Einen Fangauftrag erhielt ich noch von einem anderen Hof in Juvre.
Katzen müssten dort schon sein, so sagte der Besitzer. Leider jedoch versäumte er es seine Fellnase kastrieren zu lassen.
Und so brachte sie im Sommer drei Junge zur Welt.
Nun, die Vermehrung deutlich vor Augen, aber nicht in der Lage die Tiere anzufassen um sie zum Tierarzt zu bringen, war ich zur rechten Zeit dort.

Beginnend am Nachmittag hatte ich schnell zwei der Kleinen gefangen. Wie immer beim Fang mehrerer Katzen und ohne vorherige "Gewöhnung" an die Falle wird es aber mit jedem Zuschlagen und der sichtbaren Aufregung des gefangenen Tieres schwieriger.
Und so dauerte es bis zum Vormittag des nächsten Tages, bis alle vier Katzen gefangen waren, wobei auch der unkastrierte Kater, der sich auf dem Hof herumtrieb, in die Falle ging und damit mit zum Tierarzt fuhr...

Ich staunte nicht schlecht, als mir die Tierärztin beim Abholen berichtete, dass die Mutterkatze drei Mädchen (!!!) zur Welt gebracht hatte.
Daraus wären spätestens in diesem Jahr sicher mehr als ein Dutzend Katzen für den Hof geworden.
Höchste Zeit also.
die Katzenmuter mit ihren drei Mädels und dem Nachbarskater von einem Hof in Juvre auf Römö

Zum Glück beteiligte sich der Besitzer auch mit einer finanziellen Unterstützung der Kastrationen und wird die Tiere weiter versorgen.

Zusammenfassend also ein recht versöhnliches Ergebnis auf der Insel Römö.
Ein Besuch hat nun wohl wieder ein paar Jahre Zeit.
Danke an alle, die ihre Zeit opfern und die eingerichteten Futterstellen betreuen.

Anke

Freitag, 11. August 2017

Und das gab's auf Römö und in Ballum

Wie im letzten Eintrag bereits geschrieben, hatte ich im Juli auch eine Runde über die Insel Römö gedreht und eine Fang- und Kastrationsaktion in Grenznähe durchgeführt.

Auf Röm stellte ich die Wildcam für zwei Tage an dem (noch immer regelmäßig betreuten) Futterhaus bei der verstorbenen Karstine in der Inselmitte auf.
Diese Fellnasen sind dort unterwegs:
Lasse, Lale, Sylvia, ein dort schon länger fressender bekannter unkastrierter Kater - und neu: das weiße Tier

Am Reiterhof in Sönderstrand teilte man mir bei meinem Kurzbesuch mit, dass die kleine scheue Familie direkt am Wohnhaus (Anna, Lukas und Silas) noch immer dort sei und immerhin zumindest beim Fressen auch Annäherungen des Menschen zulässt.
Von der Anwesenheit von Max, Molly und Flora, die im Stall gefüttert werden, konnte ich mich selbst überzeugen:


Aber auch Herta sei noch dort.
Und was den Hofbesitzer und seine Frau am meisten freut:
Es gab keine Jungtiere mehr im letzten Herbst und auch nicht dieses Jahr!
Ein wirklich schöner Erfolg.

Auch am Hotel Kommandoergaarden ist alles bestens: Das Futterhaus leistet dort gute Dienste.

Der Hauptgrund für meinen spontanen Aufenthalt im Juli in Dänemark war aber ein Hilferuf einer Deutschen, die mit ihrem dänischen Freund in einem Haus zwischen mehreren Bauernhöfen in Ballum (ganz in der Nähe der deutschen Grenze) wohnt.
Sie hatte irgendwann die bei ihr vorbeikommenden Katzen zu füttern begonnen, weil sie ihr leid taten, denn augenscheinlich litten sie Hunger, überlebten aber doch Monat um Monat...
Rita war durch Erzählungen einer Freundin auf mein Projekt aufmerksam geworden. Und als sie mich anrief, sagte ich natürlich meine Unterstützung zu.

Da Rita regelmäßig füttert, musste eine Fangaktion einfach sein und relativ schnell zum Erfolg führen. Und tatsächlich:
In zwei Tagen konnten Elly und ich 11 (!) Katzen fangen: vier Mädchen und sieben Kater.


So gab es für die Tierarztpraxis meines Vetrauens viel zu tun:


und die Freilassungen waren fast schon Massenabfertigung...;-)


Dazu gelang es uns noch ein junges Kätzchen mitzunehmen und über den Tierschutzverein in Niebüll zu vermitteln.

Die Katzenmädchen hatten zum Zeitpunkt ihrer Kastration stark ausgeprägte und freigeleckte Zitzen, so dass wir annehmen mussten, dass die Miezen Kleine hatten - zumal Rita die vor einigen Wochen dicken Bäuche bestätigte.
Und wie ich nun bei einem Telefonat erfuhr, haben sie inzwischen ihren Nachwuchs auch mitgebracht zur Futterstelle. Sieben Kleine sind es insgesamt.
Dementsprechend ist dort eine Nacharbeit nötig. Vielleicht klappt sogar noch die eine oder andere Vermittlung, damit es bei Rita nicht noch mehr Vierbeiner werden, die zu versorgen sind.
Selbstverständlich werde ich aber auch hier mit Futterlieferungen zu unterstützen versuchen. Und für den Winter wollen wir ein Futterhaus aufstellen, um das Futter gegen Regen und Schnee zu schützen.
Bei 15-20 Katzen rentiert sich der Aufwand in jedem Fall.

Übrigens: Die Kastrationen der Katzen in Ballum habe ich nicht von den Projekt-Spenden bezahlt, sondern aus eigenen Mitteln, da es sich nicht um "klassische Ferienhauskatzen" handelt.

Anke

Dienstag, 8. März 2016

4. Tag - 3:2 für die Kater



Wie befürchtet, war die Nacht alles Andere als ruhig.
Die Miezen haben im Abstellraum keine Ruhe gehalten - und da die Ferienhäuser sehr hellhörig sind und sich der Raum direkt neben meinem Schlafzimmer befindet, hatte ich keine Chance zu einer echten Nachtruhe.
Morgens um 07:30 Uhr hieß es dann aufstehen und ab gen Deutschland mit den drei gefangenen Miezen.
Da in der Praxis viel zu tun war und die Kastrationen erst gegen Mittag bzw. zwischendurch stattfinden würden, fuhr ich zuerst mit den beiden kleinen Tigerchen von gestern zur Insel zurück.
Natürlich waren sie bereits hellwach und bereit zu neuen (kastrierten) Abenteuern…;-)

Die Freilassung im Pferdestall gestaltete sich äußerst entspannt:

Molly (links), Max (rechts)

Und selbstverständlich gab es danach ein anständiges Katzenfutter-Frühstück für alle vier.
(Übrigens haben die Namen "Max" und "Molly" die jungen Mädchen gegeben, die regelmäßig aus Hamburg zum Reiten auf die Insel kommen und die Katzen gut kennen.)

Mittags stellte ich noch die Wildcam an der Kompost-Futterstelle in Sönderstrand auf - vielleicht werde ich bei der Auswertung noch ein paar alte Bekannte sehen können.
Zumindest hoffe ich das.
Dann ein kurzer Stopp in der Straße Dvaergternen neben dem „Stamm-Haus“ von Kirsten.
Ich klopfte, da sich dort deutsche Urlauber aufhalten.
Die Dame war super nett. Lustig war, dass sie mir auf meine Frage nach möglicherweise gesichteten Katzen antwortete, dass sie auch „ihre Katzen“ suche. Sie wohne sonst immer nebenan, aber das Haus sei nicht zur Vermietung gewesen in dieser Woche.
Da ich annahm, dass sie dann aufgrund der Gästebucheinträge im Haus nebenan unser Projekt kennen müsste, sagte ich ihr, dass ich die Frau sei, die sich um die Katzen kümmert und sie kastrieren lässt.
Die Freude bei meiner Gesprächspartnerin war groß, „mich nun mal persönlich kennenzulernen“.
Lustig und irgendwie schön ist das schon, ein kleines Bisschen bekannt zu sein bei den Katzenfreunden auf der Insel.

Im Hotel Kommandoergaarden sprach ich kurz mit der Besitzerin Therese. Sie werde mir nun fest ein Zimmer für den morgigen Abend zur Verfügung stellen, wo ich die gefangenen Katzen „zwischenlagern“ kann.
Außerdem schrieb sie ihrer Tante eine Nachricht, dass diese morgen dann nicht füttern muss.

Auf dem Heimweg schnell noch ein Stopp am Hundegeschäft „DogIn“ in Kongsmark.
Auch die Besitzerinnen dieses Shops unterstützen mich. (Danke dafür!)
Sie hatten mir davon berichtet, dass sie erzählt bekommen hatten, dass es in der Ferienhaussiedlung Lakolk in der Nähe der Ladenzeile wohl auch verwilderte Katzen gebe.
Leider hatten sie bislang nichts Näheres in Erfahrung bringen können, da die Läden erst zu Ostern wieder öffnen.
Dennoch werde ich dann morgen mal in dem Bereich unterwegs sein.

Zeit für einen kurzen Kaffee im Ferienhaus hatte ich dann heute auch noch.
Und während ich so am Esstisch saß, nahm ich eine Bewegung im Augenwinkel wahr.
Ein Blick auf die Terrasse und ich sah dieses Exemplar:



Immerhin gelang mir das Foto - da der Fotoapparat in Griffweite stand.
Denn als ich mich langsam erhob, flüchtete der Geselle sofort (und kam auch bisher nicht wieder, obwohl er kaum etwas gefressen hatte).

Im Anschluss fuhr ich dann aber erstmal wieder nach Deutschland.
Die drei kastrierten Miezen waren abholbereit.
Neben der Katzenmama waren es zwei Kater, die ich gefangen hatte. Nun gut.
Sie sind etwa sechs Monate alt. Katerkämpfe werden ihnen nun erspart bleiben.

Die Miezen stellte ich dann wieder warm, damit sie in Ruhe die Nachwirkungen ihrer Narkose ausschlafen können bis morgen früh.
Einer der jungen Kater schläft noch tief...

Dann hieß es wieder einmal säubern der Fallen, Umsetzkäfige und Transportboxen.

Die Wildcam von der Futterstelle in der Inselmitte hatte ich ebenfalls mit zurück gebracht.
Die Auswertung der Fotos ergab nun als derzeitige Kostgänger die bereits von der „Versorgerin“ Petra benannten Lale und den unkastrierten kräftigen Tigerkater mit weißen Pfoten.
Daneben hatte ich gestern ja schon Sylvia entdeckt, die auch in der Nacht und heute dreimal kam, dazu konnte ich auch Lasse identifizieren (also vier bekannte Tiere) und - Überraschung - eine neu hinzugekommene Fellnase.
Aufgrund der Haltung und Schwanzbewegung, die auf der Wildcam erkennbar sind, ziemlich sicher ein Kater. Aber ein wirklich hübsches Tier, wie ich finde:



Heute Abend nun habe ich mir ein wenig Ruhe gegönnt, nichts mehr unternommen und mal die Füße hochgelegt.
Allerdings konnte ich es nicht lassen, die Falle auf meiner Terrasse aufzustellen und scharf zu machen.
Vielleicht habe ich also morgen früh einen Grund, in Deutschland zu frühstücken…;-)

Sonntag, 6. März 2016

2. Tag - Allerlei erlebt



Der erste Blick nach dem Aufstehen fiel natürlich auf die Terrasse, leider war über Nacht niemand an meinem bereitgestellten Futter. Schade.
Dennoch wurde die Schüssel stehengelassen - die Wildcam allerdings abgebaut, sie brauche ich anderweitig.
Beim Frühstück hatte ich Gesellschaft in Blickweite. Auf dem Grundstück hatten sich zwei Rehe, eine Ricke und ein Bock, niedergelassen. Wie schön!

Mein erster Weg am Vormittag führte mich zur Futterstelle in Kongsmark. 
Wieder sah ich Lale, die in den Büschen gewartet hatte und direkt zum Feuchtfutter lief, als ich im Auto saß und den Motor gestartet hatte.
Und - um es vorweg zu nehmen - tatsächlich waren auf der Wildcam über Nacht nur zwei Katzen zu sehen!
Was nur mit den anderen Tieren passiert sein mag??? Das ist wirklich traurig.

Im Anschluss fuhr ich zum Reiterhof in Sönderstrand.


Dort traf ich auf mehrere junge Mädchen, die sich mit den Pferden beschäftigten und mir auf Nachfrage erzählten, dass es hier im Stall vier Katzen gebe.



Wunderbar, das heisst, dass die Vier vom November noch da sind!

Und tatsächlich entdeckte ich auf dem Stroh wenige Minuten später Herta.
Nur, wo waren die kleinen Tigerchen?
Schnell holte ich eine Dose Katzenfutter aus dem Auto. Lang musste ich nicht klappern, schon tauchten die Kleinen auf - wie aus dem Nichts.

Herta links - die beiden Kleinen rechts (Kater und Katze)
Alle Drei stürzten sich auf das schnell in den Napf gefüllte Futter.
Nur Flora blieb fern.
Da die Tigerchen sich streicheln lassen, denke ich, dass ich sie morgen mit Futter in einen Transportkorb locken kann und keine Falle einsetzen muss.
Hoffen wir’s, der erste Tierarzt-Termin ist jedenfalls für den morgigen Nachmittag geplant.

Als der Reitstall-Besitzer dann zum Stall kam, begrüßte er mich freundlich und freute sich, dass nun auch die beiden Tiger zur Kastration dran seien - im vergangenen November waren sie dazu ja noch zu jung.
Und Sigurd erzählte mir auch, dass an seinem Wohnhaus unweit des Stalles ebenfalls Katzen seien.
Insgesamt drei, eine Mutter und ihre beiden Kleinen, die ebenso alt wie die Tiger aus dem Stall sind.
Allerdings seien diese Katzen komplett verwildert, ließen sich nicht anfassen und den Mensch nicht einmal in ihre Nähe.
Also sagte ich ihm, dass ich auch diese Katzen zu fangen versuchen will.
Die angebotene Fuchsfalle lehnte ich dankend ab. Schließlich habe ich ausreichend eigenes Equipment…;-)
Sigurds Angebot folgend ging ich dann zu seinem Wohnhaus, sprach dort mit seiner ebenfalls sehr netten Frau.
Ich sagte ihr, dass ich gern hinter dem Haus die Katzen fangen möchte.
Ich dürfe alles tun und gern auch hinter dem Haus die Fallen aufstellen. Perfekt.
Und tatsächlich entdeckte ich hinter dem Haus - vor mir flüchtend - auch schon das erste der beiden kleinen Wilden.


Im Anschluss begab ich mich ins Ferienhausgebiet Sönderstrand.
Ich entdeckte zwar keine Katzen, die Kompost-Futterstelle ist allerdings nach wie vor „in Betrieb“ und wurde von mir mit einer kleinen Portion Feuchtfutter bestückt.

Nach dem Kaffee im Ferienhaus traf ich mich kurz nochmal mit einer Mitarbeiterin eines Ferienhausvermieters, die mir ebenfalls von mehreren Katzen in der Nähe des Reitstalls berichtet hatte.
Es stellte sich heraus, dass es sich um dieselben handelt, von denen ich nun schon wusste.
Gut, keine neue „Baustelle“…
 
Auf dem Rückweg entdeckte ich dann unweit des Hauses, in dem ich im November mit Thomas wohnte, eine langhaarige Katze.
Sicherlich gehört sie zum selben Haus wie das langfellige Tier, das wir im November bereits entdeckt hatten.
Ein hübsches, total relaxtes, Exemplar.


Die „letzte Amtshandlung“ für heute (außer dem Weblog) war dann ein Besuch am Hotel Kommandoergaarden.
Thomas und ich hatten uns ja vorgenommen, den jetzigen Aufenthalt für eine „Bestandsaufnahme“ am Hotel zu nutzen.
Die Planung war, an einem Abend/in einer Nacht alle zur Futterstelle kommenden Katzen einzufangen und festzusetzen - egal, ob kastriert oder nicht. 
Grund hierfür ist, dass nicht zu viele Katzen um die Fallen herumschleichen und vor allem nicht mehrfach hineingehen und so die ängstlicheren Tiere durch das "Klapp" verschrecken.
Es ist eine echte Mammut-Aufgabe, ist es nicht nur so, dass man Stunden vor Ort warten muss und es eisig kalt ist, nein, die eigentlich schwierige Aufgabe ist, die Katzen von den Fallen in die Transportboxen umzusetzen, da diese nicht 1:1 auf den Eingang der Falle passen.
Das ist trickreich, erfordert eigentlich vier Hände.

Dennoch will ich es versuchen, ich habe hierfür den Mittwochabend eingeplant.
Ich kann nicht mehr als feststellen, dass ich es allein nicht schaffe.
Aber den Versuch will ich wagen.

Und genau zu diesem Zweck habe ich vorhin bereits mal an der Futterstelle gewartet.
Bis gegen 18 Uhr erschienen dort vier Katzen.

wahrscheinlich Mia oder Ulla, Olaf, Sixty und ?
 
Wäre natürlich super, wenn ich die direkt abgreifen kann am Mittwoch, bevor die scheueren Tiere erscheinen.
Einen Raum zum Unterstellen hat mir Therese, die Hotelbesitzerin, bereits zugesagt.

In einer Ecke im Bereich der Zugänge zu den Zimmern des Hotels entdeckte ich dann noch Grete.
Sie sieht leider sehr schlecht aus, das arme Mädchen.
Im März 2014 kastriert, wurde bei ihr bereits im November desselben Jahres chronischer Katzenschnupfen festgestellt.
Sie ist sehr dünn und leider hinkt sie auch stark.
Also muss sie definitiv mit zum Tierarzt!

Nun ist für morgen Nachmittag aber erstmal der hoffentlich einfache „Fang“ der beiden kleinen zutraulichen Tiger vom Reitstall geplant.

Am Vormittag erwarte ich Besuch von lieben Freunden.
Ein bisschen Schwätzen und gemeinsam etwas essen - darauf freue ich mich sehr.

Anke