Posts mit dem Label Pussi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pussi werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. August 2016

Katzensichtungen und Reparaturarbeiten...;-)

Ein paar Meldungen über Katzensichtungen erreichten mich über den Sommer.
Die meisten davon waren erfreulicherweise wiederum bereits bekannte und damit kastrierte Fellnasen.

So z.B. Mimi (auch Pussi genannt) in Bork Havn:
Mimi, markant sind die rötliche Färbung und der weiße Zeh

Mimi wurde von meiner Freundin Sabine entdeckt und nach Rücksprache mit den in diesem Haus  wohnenden Urlaubern stellte sich heraus, dass sich wohl noch zwei weitere Katzen am Ferienhaus (Straße Sydmarken) eingefunden hatten. Eine könnte wohl auch ein von mir bereits im November 2015 gefangener Kater gewesen sein.

Über eine Kontaktaufahme dieser Urlauber mit mir (ein Eintrag i.S. Katzen wurde von Euch - wie ich hörte - im Gästebuch hinterlassen, vielen Dank dafür!) würde ich mich sehr freuen!


Dann war da noch eine tolle Meldung aus Vejlby Klit:

Thea

Die im März kastrierte Thea erschien dort bei Urlaubern, die bereits bei der Ankunft meinen Flyer bei ihrem Ferienhausvermieter gefunden hatten.
Thea ließ sich von Andrea und Martin nicht nur füttern, sondern auch gern schmusen.
Ja, so hatten auch Elly und ich sie im März kennengelernt!

Na, und dann ist da noch eine wunderbare Nachricht aus Bjerregard, genauer gesagt Hegnet:

Fenja, wer sonst!

Fenja war bei Sven und Familie zu Gast und erhielt über deren Urlaubszeit regelmäßig Frühstück und Abendessen!
Und Sven kam sogar nahe genug heran, Fenjas Tätowierung in den Ohren erkennen zu können.
Nicht, dass es doch plötzlich eine zweite Siam-Katze in Hegnet gäbe ;-)

Hinzu kam - ebenfalls in der Arvidvej - allerdings noch ein ganz scheuer Geselle, der beim Anblick eines Menschen sofort die Flucht ergriff:
bisher unbekannt und nicht tätowiert

Sven meint, dass es ein bisschen nach Katerkopf aussieht, aber sicher kann man sich da ja nie sein.
Sollte ich also tatsächlich doch wieder in Bjerregard fangen müssen, um Katzennachwuchs zu verhindern?
"Back to the roots", sozusagen?
@ Sabrina und Marcel:  Ob das "Euer Mr. Shadow" ist?  Dann könntet Ihr Eure September-Woche vielleicht in Hegnet verbringen...;-)


Und dann möchte ich mich auf diesem Weg nochmal ganz besonders bei Sabine und ihrem Freund Olaf bedanken.
Sabine betreut nun schon seit über eineinhalb Jahren das in Hemmet Strand aufgestellte Futterhaus. Nachdem wir dort ja diverse "Mitfresser" hatten und deshalb auch den Eingang schon verkleinert haben, haben wir uns sehr über den Anblick geärgert, der sich Sabine im Januar dieses Jahres bot:
Wer das wohl wahr? Eindeutige Spuren waren leider nicht zu sehen...

Zuerst "nur provisorisch" (aber dennoch absolut zweckdienlich) repariert von Sabine, erstrahlt das Haus nun in neuem Glanz:


Nachdem nun auch der Eingangsbereich weiter angepasst wurde und sowohl Fuchs als auch Schakal ausgesperrt bleiben, reicht die Füllung der Trockenfutter-Behälter aktuell für drei Wochen.
Perfekt!

Dank an alle Helfer, die anpacken, an die Urlauber, die füttern und mir ihre Katzensichtungen melden und an die (Katzen-)Freunde, die noch so viel mehr für mich tun!

Anke

Mittwoch, 11. November 2015

4. Tag - endlich erfolgreich!



Kurz nachdem ich gestern meinen Beitrag hier im Weblog veröffentlicht hatte und gemütlich auf der Couch saß, machte es draußen auf der Terrasse „Klapp“.
Kurz danach kam auch die Übertragung der Funk-Wildkamera.
Ich hatte eine (wilde) getigerte Katze in der Falle:


Also schnell nach draußen, das Tier umgesetzt und die Falle wieder neu scharf gestellt.

Bei einem Blick auf die Vorderpfoten konnte ich erkennen, dass ich leider nicht Mimi/Pussi gefangen hatte. Schade, aber egal, immerhin!
Das Kätzchen schrie jämmerlich. Ich hatte den Eindruck, als müsste die ganze Ferienhaussiedlung gleich aus dem Fenster schauen. Gut nur, dass kaum Urlauber da sind im Moment. Sicherlich hätte sonst jemand dieser armen Katze zu Hilfe eilen wollen.
Nachdem ich sie aber in die Abstellkammer gestellt, mit einem Handtuch komplett abgedeckt und das Licht ausgeschaltet hatte, wurde sie ganz schnell still.
Zufrieden, aber angespannt, setzte ich mich wieder auf die Couch. Schließlich war die Falle ja weiterhin scharf.
 

Und wieder meldete die Kamera ein Lebewesen.
Bei einem Blick aus dem Fenster entdeckte ich einen Igel.
Also wieder nach draußen und den kleinen Kerl mit sanften Druck zum Weglaufen bewegt.


Des Nachts wurde ich dann wiederum durch ein „Pling“ auf dem Handy geweckt - die Wildkamera meldete sich erneut. Aber wieder war es nur ein Igel, allerdings hatte sich die Falle hinter ihm geschlossen und er hatte sie bereits reichlich vollgesch….
So befreite ich das kleine Stacheltier (nachts um 00:30 Uhr!), das das Katzenfutter genüsslich gefressen hatte und schloss die Falle. Dort würde nun ohnehin niemand mehr hineingehen.
Davor blieb jedoch eine neue Schüssel mit Futter - vielleicht käme ja wenigstens noch eine Fellnase vorbei, die ich dann auf der Kamera hätte.

Am Morgen um 06:30 Uhr klingelte der Wecker.
Die gefangene Mieze hatte mich schlafen lassen. Sie/Er war total still.
Schließlich wollte ich pünktlich um 9 Uhr beim Tierarzt sein und der Weg dorthin ist lang.

Gleich wurde mein Fang in Narkose gelegt und ich erfuhr, dass es sich um einen Kater handelt.
Schon nach einer knappen Stunde, die ich zum Frühstücken in einem Café, zum Einkaufen und Tanken nutzte, holte ich „Martin“ wieder ab.
Den Namen hat Thomas von Zuhause ausgewählt, so können wir uns sein Kastrationsdatum gut merken…;-)

Martin noch im Halbschlaf

Übrigens ist Martin unsere 70. kastrierte Ferienhaus-Katze!
Eigentlich wäre das ein Grund zum Anstoßen. Aber ich bin ja leider allein… 
Sicher werden wir das jedoch nachholen!

Schon auf der Rückfahrt nach Bork Havn begann es zu regnen.
So lud ich am Ferienhaus angekommen Martin wieder in die Abstellkammer, trank einen Kaffee und machte mich dann ans Putzen der Falle und des Umsetzkäfigs.

Für den Abend hatte ich mir vorgenommen, die derzeitigen Bewohner des Hauses, an dem Mimi/Pussi in den letzten Monaten gelegentlich gefüttert wurde, zu fragen, ob ich dort die Falle aufstellen darf.
So fuhr ich also in der Dämmerung dorthin.
Das Paar war super-nett und völlig unkompliziert.
Sie erlaubten mir nicht nur die Falle aufzubauen, sondern fragten sogar nach, ob sie mich informieren sollten, wenn sie ausgelöst hätte oder sonst irgendwie helfen könnten!

Zur Sicherheit ließ ich zwar meine Handynummer da, aber ich erklärte, dass mich die Funkkamera über einen Fang informieren würde.

Wieder im Ferienhaus angekommen, wollte ich mir gerade zwei Brote machen, als ich das „Pling“ eines Mail-Eingangs der Wildcam hörte.
Tatsächlich, da saß eine getigerte Katze direkt vor der Falle.
Ich war total aufgeregt. Ob das wohl tatsächlich Mimi war?
Ich wollte (nein, konnte…;-) ) die erneute Auslösung nicht abwarten, setzte mich ins Auto und fuhr direkt dorthin.
Und wer schaute mich völlig entspannt aus der Falle heraus an?
Mimi!!!!!!

Mimi

Als ich sie ansprach, miaute sie mich an.
Ich konnte sie in der Falle sogar streicheln.
Also setzte ich sie in den Umsetzkäfig und lud sie ins Auto.

Die Falle machte ich erneut scharf - obwohl ich mir nun tatsächlich keine Hoffnung auf einen weiteren Fang mache. Höchstens vielleicht wieder ein Stacheltier…

Mimi jedenfalls schnurrte laut, als ich sie im Abstellraum ausgiebig durch das Gitter streichelte.
Es tut mir richtig leid, sie über Nacht nun eingesperrt lassen zu müssen ;-(((

Aber ich bin total glücklich. Endlich erfolgreich. Mehr konnte ich mir bei den widrigen Umständen nicht wünschen!
Ich hoffe sehr, dass unsere Leser sich mit mir/uns freuen.

Anke

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Noch 24 Tage bis Bork Havn - und Bilder aus Hemmet Strand

Leider wird es wohl nichts mit der Woche Römö Ende November.
Wir kriegen es nicht hin.
Dennoch sind die Katzen natürlich mit Futter versorgt - und ein nächster Aufenthalt dort kommt bestimmt.

Da es aber so ganz ohne die dänischen Miezen im November für mich dann doch nicht geht, fahre ich kurzentschlossen in der zweiten November-Woche mit meiner katzenbegeisterten Freundin Elly nach Bork Havn.
Für sie, die bereits mit Interesse unser Projekt verfolgt, wird es eine spannende Erfahrung werden - und wir werden sehen, wie wir uns ergänzen und was wir auf die Beine stellen können.

Natürlich geht es mir darum, Elly zuerst einmal die Anfänge des Projekts in Bjerregard und die Fortführung in Hemmet Strand zu zeigen - vielleicht gewinnen wir mit ihr eine feste tatkräftige Unterstützerin unserer Arbeit, was ich mir sehr wünschen würde.

Mimi / Pussi
Und in Bork Havn selbst wartet ja definitiv mindestens die kleine Mimi/Pussi auf uns bzw. ihre Kastration.

Mimi kommt immer noch gelegentlich zu dem Ferienhaus, an dem sie gefüttert wurde und von wo wir die erste Meldung erhielten.
Mal sehen, ob wir sie fangen können.

Zudem werden wir natürlich schauen, was es in Bork Havn noch zu tun gibt und ob sich weitere Aufenthalte zu lohnen scheinen.



Aus Hemmet Strand haben wir im September bereits viele schöne Fotos von unserer Futterstelle erhalten, teils von unserer Wildcam, teils Live-Fotos, die unsere Freundin Bille während ihres Aufenthaltes gemacht hatte.
Sehr regelmäßig zum Futterhaus kommen - und das freut uns natürlich ganz besonders - alle drei kastrierten Mädchen (Lily, Vicky und Ormi) und dazu die beiden Kater (Porthos und Jasper).

Hier ein paar ausgewählte Fotos (von den über 4.000, die ich auf der Speicherkarte angeschaut habe...;-):
oben Lily, unten Vicky und Ormi
oben Porthos, unten Jasper

Neben den Katzen hatten wir noch Füchse auf der Kamera, so dass der Eingang des Futterhauses nun von unserem Freund Frank verkleinert wurde, damit die Trockenfutter-Vorräte für die Fellnasen nicht allzu schnell schwinden...

Bedanken möchte ich mich jetzt aber auch mal auf diesem Wege bei den Freunden, Bekannten, Kunden unserer Katzenpension und Urlaubern, die dieses Jahr unser Spendenkonto gut gefüllt haben!
Wir werden das Geld wie bisher lediglich für die Kastrationen einsetzen.
Die Kosten des Futters übernehmen weiterhin wir.

Anke

Donnerstag, 9. Juli 2015

Neue Katzensichtung in einem neuen Gebiet, aber auch am Fjord... in Bork Havn

Mitte Mai bekamen wir eine Mail von Rebecca.
Sie war bei ihrer Ankunft in Dänemark am Vortag aufmerksam geworden auf unsere ausgelegten Flyer bei Novasol in Nörre Nebel.
Aber allein das wäre ja noch keinen Eintrag hier im Weblog wert.
Wirklich interessant war aber, dass bereits am Folgetag eine kleine Streunerin bei ihr am Ferienhaus im Süden Bork Havns auftauchte.
Zutraulich war die Kleine, die sie "Pussi" nannte - und hochträchtig dazu, was sich an ihrem kugelrunden Bauch unschwer erkennen ließ...


Natürlich wurde Pussi von Rebecca versorgt.
Ja, einen Moment dachten wir sogar über einen Transport nach Deutschland nach, damit die Kleinen vielleicht direkt in menschlicher Obhut zur Welt kommen könnten. Aber wäre das nicht zu viel Stress, denn die Geburt schien nicht mehr in weiter Ferne zu stehen!?
Pussi nahm uns diese Entscheidung ab, da sie plötzlich nicht mehr am Haus auftauchte.

Dann, ein paar Tage später, war sie wieder da - mit gesundem Appetit, aber den dicken Bauch hatte sie "verloren"...;-)

Rebecca versuchte während ihres Aufenthaltes noch herauszufinden, wo sie die Kleinen zur Welt gebracht und versteckt haben könnte. Jedoch gelang ihr dies nicht.
Über unsere Freundin und Futterstellenbetreuerin in Hemmet, Sabine, konnten wir Pussi noch eine Wurmtablette zukommen und von Rebecca verabreichen lassen, bevor Pussi wieder selbst für sich und ihren Nachwuchs sorgen musste.

Zwei Wochen später dann hatte Sabine Kontakt zu den neuen Urlaubern des Ferienhauses.
Auch diese versorgten die kleine Pussi oder Mimi, wie sie nun genannt wurde.
Als sie sich zum Streicheln auf den Rücken rollte, waren die - offenbar gut "in Benutzung" befindlichen - Zitzen deutlich zu erkennen. Und, so wie es aussieht, scheinen es auch nicht nur zwei oder drei Kleine zu sein.


Auch in der letzten Woche wurde die Mieze (dieses Mal mit dem vorübergehenden Namen "Paula") von Urlaubern versorgt - immer noch hat sie jedoch ihre Kleinen nicht mit zu dem Ferienhaus gebracht, so dass wir noch nichts über die Anzahl, die Farbe und das Geschlecht des Nachwuchses wissen.
Es bleibt also weiterhin spannend.

Und es gibt eine neue konkrete Aufgabe für uns. Mal sehen, wann wir Bork Havn in unsere Planung aufnehmen können. Wohl wahrscheinlich im nächsten März.
Pussi/Mimi/Paula werden wir in jedem Falle erkennen können, denn sie hat eine charakteristische Fellfärbung an der Pfote...;-)

Vielen Dank an Rebecca und die anderen Urlauber, dass Ihr Euch um die junge Mutter (ge)kümmert (habt).

Anke