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Montag, 28. November 2022

Live aus Vejlby Klit - dieses Mal keine Zusammenfassung

Es ist nicht so, dass ich zuletzt im Sommer 2021 (mein letzter Eintrag hier im Weblog) in Dänemark gewesen wäre, aber ich habe es hier einfach nicht geschafft zu berichten während der Aufenthalte im September letzten Jahres, März und Juli diesen Jahres. 

Sicher werde ich das peu à peu nachholen und auch ein paar Sichtungen und andere Neuigkeiten vermelden...;-)

Aber nun bin ich ganz aktuell mit Elly im Norden, nämlich in Vejlby Klit / Vrist und möchte meine Leser gern teilhaben lassen an unseren Erlebnissen.

Ich hatte ein paar Meldungen aus Vrist bekommen - unglaubliche neun (!) Tiere an einem Haus in der Siedlung im Juni, so dass ich mich schon damals entschloss, baldmöglichst hier zu fangen.

Gestern sind wir also angereist, hatten eine entspannte Fahrt und sind auf dem Hinweg natürlich in Ballum bei dem Dänen Allan vorbei, bei dem ich schon viele Katzen gefangen habe in den letzten Jahren. Futter haben wir mitgebracht, und für eine kurze Nachfrage wegen der Katzen nahmen wir uns selbstverständlich auch Zeit.

Leider berichtete Allan, dass es eine Mutterkatze gebe, die ihm vier Kleine mitgebracht hatte vor einigen Wochen. Und so sahen wir auch etwas Kleines davonhuschen bei unserem Eintreffen.

Puh, so ist also eine Ballum-Aktion noch vor dem Frühjahr wohl unbedingt nötig! Über die Geschlechter der Kleinen ist nichts bekannt, aber allein die Mama würde ja sicher wieder tragend werden...

Unsere Ankunft in Vrist war dann erst im Dunkeln, aber natürlich gehörte die Futterschüssel auf der Terrasse unseres Ferienhauses als eine der ersten Maßnahmen dazu.

Sonntagmittag trafen wir uns dann mit Birthe, die den Kontakt zu einem dänischen Paar herstellte, das in unmittelbarer Nähe zu dem Ferienhaus mit den neun Katzen aus Juni wohnt und auch kleine Mengen Futter für Katzen nach draußen stellt - ohne aber wohl zu ahnen, wieviele hier tatsächlich unterwegs sein könnten.

Diese Stelle und eine weitere, an der eine Katzenfreundin während des Urlaubs in der vorletzten Woche fütterte, sollten die Fang-Stellen für den heutigen Abend sein.

 

Tatsächlich begann es vielversprechend: unmittelbar nach Aufstellen der Fallen an den beiden Orten zeigten sich Katzen auf den Funkkameras und gingen im Anschluss auch in die Falle!

 
 
Und als wir wieder im Ferienhaus waren, klopfte von außen etwas leicht an den Türrahmen - eine Tiger-Katze hatte sich auf unsere Terrasse geschlichen, fraß das bereitgestellte Futter und schob dabei die Futterschüssel gegen den Rahmen! So werden wir in den kommenden Tagen also (hoffentlich) auch bei uns am Haus fangen können.
 
Anke

Samstag, 3. April 2021

Das Jahr 2020....

Wie für wohl fast alle Menschen war 2020 auch für mich, mein Projekt und nicht zuletzt ganz sicher auch für die Sommerhauskatzen Dänemarks anders als andere Jahre.
Für mich war es anders, da ich das erste Mal seit 14 Jahren im März nicht zu "meinen" Katzen nach Dänemark fahren konnte.
Für mein Projekt war es anders, weil ich sowohl im März, als auch im November keine dringend notwendigen Kastrationen durchführen lassen konnte, obwohl natürlich unkastrierte Tiere (teils auch an von mir bereits besuchten Örtlichkeiten) gemeldet wurden.
Und für die Katzen selbst war es anders, da es ein Jahr war mit deutlich weniger Urlaubern, was bedeutet, weniger Futter für die Fellnasen in den Ferienhausgebieten...

Im März 2020 wurde die Grenze eine Woche vor meiner geplanten Anreise geschlossen.
Dafür war ich im Herbst guter Dinge, dass wenigstens der November etwas werden könnte - aber wir alle wissen, es war anders.

So blieb mir nur eine Woche im Juni - ganz spontan entschloss ich mich unmittelbar nach der ersten Öffnung der Grenze zu einer Woche Fanö.
Mir war klar, dass ich nicht viel schaffen würde, da es eben keine günstige Reisezeit für die Arbeit im Sinne meines Projektes ist.
Die Katzen könnten trächtig sein oder Kleine bereits in irgendeinem Gebüsch haben.
Aber vielleicht sähe ich ein paar alte Bekannte wieder, und Futter hatte ich natürlich auch reichlich dabei, um einige meiner eingerichteten und von fest in Dänemark wohnenden Menschen betreuten Futterstellen zu unterstützen.

Insofern lud ich wie immer bereits kurz hinter der Grenze in Ballum an zwei "Katzen-Plätzen" mehrere Dutzend Kilo Trockenfutter und auch einige Dosen ab.

Die Fähre brachte mich dann nach Fanö, und es sollte eine Woche werden, in der ich fast ausschließlich mit kurzen Hosen und dünnem T-Shirt unterwegs war, traumhaft und ganz anders, als bei Minus-Graden oder Sturm und Regen im März oder November. 
Man könnte sagen, fast ein wenig wie Urlaub...;-)
 

Dennoch machte ich mich bereits am ersten Abend auf den Weg zu einem Haus in Nordby, an dem in der letzten Zeit ein unkastrierter Kater in den Wintergarten eingedrungen war.

Mit seiner dominanten Art störte er die dort heimische Katze.
Kater Pete war ein einfacher Fang, nach der Kastration durfte er wieder in die Freiheit. 
 

Ein Besuch bei einem dänischen Pärchen im Hedesvinget brachte mir viel Freude, denn das Paar war so begeistert wegen der im November 2019 durchgeführten Kastration ihrer beiden am Haus zugelaufenen und gefütterten Katzenmädchen. 
Mit noch besserem Gewissen werden sie nun, da sie keine Jungen mehr bekommen, versorgt und sie waren zutraulicher und heimischer geworden.

Ja, und dann wurde mir berichtet, dass ein guter Bekannter sich so ärgere, dass er das Angebot zum Fang und zur Kastration seiner Hof-Katzen nicht angenommen hatte - nun sei es doch bestimmt zu spät...
Zu spät, nein, zu spät kann es niemals sein. 
Wir setzten uns direkt ins Auto und fuhren auf einen Hof auf der Wattseite der Insel. 
Der Herr erklärte uns, dass er drei weibliche Katzen habe, deren Nachwuchs"problem" er seit jeher auf seine Art löse, damit aber eigentlich nicht glücklich sei. 
Natürlich konnte und wollte ich hier helfen - und am nächsten Tag gelang mir der Fang seiner drei Mädels plus zweier Kater, zwei der Mädchen waren zu diesem Zeitpunkt schon wieder beginnend tragend.
 
 
Der Hofbesitzer war so dankbar, er bezahlte mir sogar fast den kompletten für die Kastrationen entrichteten Betrag.
Und ich war noch viel glücklicher über diesen spontanen Fang.

Anders war es mal wieder mit dem deutschen Ehepaar im Vestertoft.
Noch immer nicht einverstanden mit Kastrationen der von ihnen mehr schlecht als recht auf dem Grundstück versorgten Katzen, entdeckte ich in der näheren Umgebung viele kranke Tiere. 
Diverse Kitten überleben, an Katzenschnupfen erkrankt, bereits die ersten Wochen nicht. 
Traurig und frustrierend, dass hier einfach nichts passiert. 

Mit einem weiteren Fang an einer anderen Futterstelle schloss ich meinen Aufenthalt auf der Insel ab und fuhr noch drei Tage zu meiner Freundin Sabine nach Nymindegab.
Von hier aus besuchte ich einen Tag das Ferienhausgebiet Vejlby Klit weiter im Norden, wo erste Kastrationen im März 2016 stattfanden.
 
Kurt - nach der Störung beim Mittagsschlaf...

Kaffee bei Nanni und Kurt auf der Terrasse war so gemütlich und brachte mir ein Wiedersehen mit den Katern Ben und Kurt und der ebenfalls kastrierten Thea. Alle Miezen waren wohlauf und wirkten sehr zufrieden. 
 
Bereits auf dem Weg dorthin hatte ich Glück und konnte am Hafen in Nörre Lyngvig zwei von den Fischern gut versorgte und im September 2017 kastrierte Katzen entdecken:
 
Afra und Mikkel
 
An einem weiteren Ferienhaus in Vejlby Klit, an dem Elly und ich im November 2019 gefangen hatten, lieferte ich ebenfalls Futter ab und Curt sagte mir, dass da noch ein unkastriertes Katzenmädchen sei. Und, als wollte es der Zufall, kam die Kleine aus den angrenzenden Rosenbüschen.
Rasch packte ich die Falle aus und stellte sie scharf. 
Keine zwei Minuten später war Isabel gefangen. Ich nahm sie mit zu Sabine. Brigitta war bereit, sie mir am nächsten Tag zu kastrieren.

Und da kam mir ein Gedanke: Es gab da in Blåvand noch eine unkastrierte Katzendame, die zu fangen mir im Frühjahr 2019 einfach nicht gelang. 
Vielleicht würde es mit der großen Drop Trap klappen.
Also morgens ganz früh aufgestanden und ab nach Blåvand auf den Parkplatz des Supermarktes. Und wer streifte da entlang? Tatsächlich, sie war es. 
Nun nicht nervös werden, denn ich kannte sie als so unglaublich vorsichtig. 
Aber es klappte!!!!
 
Isis Fang, in der Narkose und bei der Freilassung am nächsten Tag
 
Also ab zu Brigitta, die Kastration zweier weiterer Katzenmädchen (mal wieder "auf den letzten Drücker" meines Aufenthalts) war so wertvoll und wichtig für das Projekt. 
Und so hatte die Woche im Sommer doch noch ein paar Erfolge gebracht und damit viel zukünftiges Leid erspart.  So soll es sein, das ist der Sinn und Zweck meiner Arbeit. 
Dass ich zudem einige bereits kastrierte Tiere wiedersehen durfte, ist besonders schön und macht mich glücklich, da es zeigt, dass die Arbeit sinnvoll ist, da die Katzen versorgt und ohne Nachwuchs in den Ferienhausgebieten gut zurecht kommen.


Leider konnte ich nun seit Juni letzten Jahres nicht wieder nach Dänemark fahren, habe aber wenigstens meine Futterstellen mit großen Mengen Trocken- und auch Feuchtfutter unterstützt.

Die so wichtigen Kastrationen müssen leider noch warten, obwohl ich aus Ballum, Blåvand, Vejlby Klit und auch von Rømø ganz aktuell Mitteilungen von trächtigen Katzen erhalten habe.
Ich werde dies alles irgendwie im Spätherbst abzuarbeiten versuchen, wenn ich denn hoffentlich wieder zu "meinen" Sommerhauskatzen fahren darf. 

Anke

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Aufarbeitung 2019 - November, Teil 2 - Vejlby Klit/Vrist

Nach sechs Tagen Fanö packten Elly und ich unsere Fallen, Umsetzkäfige, Boxen, Kameras, das Futter und unsere eigenen Sachen wieder ins Auto und zogen weiter.

Es ging 140 km in den Norden nach Vejlby Klit.

Tolles Wetter hatten wir bei der Fahrt und auch noch bei der Ankunft, so dass Elly nach dem Ausladen des Autos gleich eine Runde zu Fuß unternahm, während ich alles so zu stellen versuchte, dass es für unsere Aktionen griffbereit wäre.

Zurück zum Kaffee hatte Elly Neuigkeiten:

Schon bei unserem ersten Aufenthalt im März 2016 hatten wir an einem Haus im Neerlandiavej einen Kratzbaum im überdachten Bereich der Terrasse entdeckt, auch eine Schale stand dort - aber irgendwie hatten wir damals ja viel an anderen Stellen zu fangen und wir dachten auch eher an eine Katze, die von den Besitzern während der Wochenend-Aufenthalte mitgebracht würde und nicht an einen Platz für die Streuner.

Elly hatte sich an das Haus erinnert und noch immer stand ein Kratzbaum auf der Terrasse, dabei auch ein paar leere Schalen - und so füllte sie diese auf. Mal sehen, ob das Futter dort einen Abnehmer finden würde und wir vielleicht dort fangen könnten.

Zum Kaffee kamen dann Patricia und Carsten (von der Ferienhausvermietung Meer und Hus). Ich hatte mit Patricia Kontakt aufgenommen und sie hatte eine Woche vor unserer Ankunft drei Futterstellen in Vrist eingerichtet, da auch sie das "Ferienhauskatzen-Problem" kannte und mich unterstützen wollte, um den Katzen zu helfen. Wir lernten uns also kurz kennen und fuhren danach die Futterstellen an, um Kameras aufzustellen.

Am nächsten Morgen dann wurden als erstes die Wildcams geholt um sie beim Frühstück durchzusehen. Tatsächlich waren Katzen die Nutznießer des Futters, prima.

Mittags dann waren Kaffee und leckere Stückchen bei gemütlichem Beisammensein bei Nanny und Kurt in Vejlby Klit angesagt. Die Beiden sind absolute Katzenliebhaber und hatten Streuner schon viele Jahre zuvor gefüttert, bevor ich überhaupt die erste Katze in Dänemark fing - und sie haben eine der gut frequentierten Futterstellen Vejlby Klits, an denen die Fellnasen Sommers wie Winters etwas für die leeren Mägen bekommen.

Bevor es allerdings ans Kaffeetrinken ging, fingen wir einen an der Futterstelle neu zugelaufenen Kater. Er bekam von Elly und mir den Namen Kurt, ein ganz liebes und hübsches Tier, das seinen Dosenöffnern sicher treu bleiben würde.

Kurt
 

Nach der Rückkehr wurde die Falle im Neerlandiavej an dem "Kratzbaum-Haus" scharf gemacht. Und da wir schon beim Annähern eine Katze entdeckten, warteten wir, jedoch nicht lang, denn schon machte es "Klapp" und die zweite Mieze des Tages war gefangen.

Über den Abend folgten noch zwei weitere Tiere dort - also handelte es sich doch um eine Futterstelle für die Ferienhaus-Streuner. Wow!

Nachdem die Katzen am nächsten Tag in der Tierklinik in Lemvig abgegeben waren, versuchten wir unser Glück in Vrist: zwei unkastrierte Kater konnten wir fangen und zwei bereits kastrierte Tiere, nämlich Lotte (kastriert im November 2016 !!) und Lina (die Mutter aus meiner Hauruck-Aktion im September). Beide Mädchen sahen super aus und hatten dichtes Fell:

Lina und Lotte
 

Leider wurde es in den folgenden Tagen sehr stürmisch und auch regnerisch, so dass wir kaum noch Erfolg hatten. Auto- und Haustüren flogen einem beim Öffnen aus der Hand und die Fallen wurden auch ohne Katzen durch den Wind ausgelöst. Kein Katzenfang-Wetter also.

Ein weiteres Mädchen wurde es nur noch im Neerlandiavej, das kastriert werden konnte. So fingen wir an Ellys wiederentdeckter Futterstelle insgesamt 4 Katzen (drei davon Mädchen!!):

Viola, Nika, Niko und Vivica

Und an einer weiteren Futterstelle sahen wir einige bereits kastrierte Katzen wieder - zwei von ihnen hatten offenbar auch die Fallen-Erfahrung vergessen und wurden erneut gefangen und natürlich unmittelbar wieder freigelassen.

der im November 2016 kastrierte Morten

Leider lernten wir aber auch wieder Katzen-Hasser kennen im Ferienhausgebiet.

Ein älteres dänisches Ehepaar, das zwar Füchse füttert, aber die Katzen an seinem Haus weg haben will. Man habe sich daher eine Katzenfalle gekauft und werde Tiere, die man fange, weit weg fahren und irgendwo aussetzen. Wir versuchten ein Gespräch mit den Leuten zu führen - sogar meine Freundin Hanne (Dänin und Herausgeberin des Magazins "minvenkatten") versuchte es telefonisch, aber keine Chance. Die Uneinsichtigkeit war höchstens noch von der Sturheit zu überbieten. Bleibt die Hoffnung, dass die meisten meiner gefangenen Katzen sich doch erinnern und nicht genügend Hunger haben, um in die aufgestellte Falle dieser Leute zu gehen.

Dennoch eine schöne Meldung zum Schluss: Da wir davon ausgingen, dass die Bewohner des Neerlandiavejs sicher die Katzen gern weiter versorgen würden, stellten Elly und ich ein Futterhaus auf die Terrasse mit einem Brief an die Menschen und einem Futterspender mit Inhalt für die Tage, bis die Menschen wieder da wären...

Tatsächlich wurde das Haus bereits am ersten Tag angenommen von unseren frisch kastrierten Miezen und auch die Menschen (Anna und Curt) freuten sich. Wir stehen in Kontakt und ich schicke Futter, damit auch hier immer etwas zu finden ist für die Fellnasen!

 

Vivica und Niko nach ihrer Kastration am neuen Futterhaus


So brachte das Jahr 2019 insgesamt 66 kastrierte Ferienhaus-Katzen an Dänemarks Westküste!

Ein gutes Ergebnis, das ich leider 2020 nicht wiederholen konnte und auch für 2021 ist eine Planung ungewiss. Aber eins steht fest:  sobald reisen wieder möglich ist, werde ich meine Arbeit für die Sommerhauskatzen Dänemarks fortsetzen.

Ich freue mich sehr darauf... auf die Fang-Aktionen und durchwachten Nächte - hoffentlich auch wieder mit Elly und vielen Wiedersehen mit netten Menschen und gesunden Fellnasen.

Danke für Eure / Ihre Treue und alles Gute!

Anke

Samstag, 14. Juli 2012

Kein Einzelfall - verwilderte Hauskatze auch in Vejlby / Vrist

Die Situation in Bjerregard (so, wie sie früher war) ist sicherlich kein Einzelfall in Dänemark. Das erfahren wir regelmäßig, seit wir unser Handeln öffentlich gemacht haben. Diese Mail (auszugsweise) erreichte uns vor wenigen Tagen:

Vor zwei Wochen machten meine Familie und ich Urlaub in Vrist an der Nordseeküste von Dänemark. Ich wählte dieses Urlaubsland in der Hoffnung diesmal keine hungrigen Katzen zu sehen wie in den südlichen Ländern. Aber weit gefehlt. Dass ein modernes Land wie DK in Sachen Tierschutz so unterentwickelt ist enttäuscht mich maßlos. Da ich beim Anblick von leidenden Tieren nicht wegschauen kann, versuche ich auch grenzübergreifend zu helfen, soweit ich kann. 
... 
In dem oben genannten kleinen Freizeitpark entdeckte ich sofort mehrere Katzen, die sehr dünn waren. Ein Kater, natürlich nicht kastriert, war sehr anhänglich und ich wollte ihn mit nach Deutschland nehmen.
 ... 
Ich kam jedoch noch mit der Betreiberin des Parks ins Gespräch. Sie gab den Katzen Futter und wollte sich auch um den Kater kümmern. Ich sagte ihr, wie wichtig es sei die Katzen zu kastrieren. Damit schien sie allerdings überfordert zu sein. Dann zeigte sie auf einen benachbarten Bauernhof und sagte, dass die Katzen sicher alle von dort kommen.

 
Größere Kartenansicht

Ja, es stimmt, dass wir wahrscheinlich in Bjerregard, mit den speziellen Rahmenbedingungen, erfolgreich waren und es scheint an der Zeit, weiter zu ziehen. Gegen Uneinsichtigkeit bei den Menschen in Dänemark, wie auch hier in Deutschland, können wir natürlich wenig ausrichten.
Die Wahl unseres nächsten Zieles in DK wird natürlich mit solchen Nachrichten immer schwieriger. Man hat das Gefühl, gar nicht zu wissen, wo man anfangen soll.

Thomas

Montag, 12. Dezember 2011

Aktuell: Katze entlaufen - Bjerregard, Arvidvej


Heute kam diese Mail aus Bjerregard und wir möchten der Bitte um Veröffentlichung gerne nachkommen. Wer Hinweise auf "Kenia" hat, bitte umgehend melden!

Hallo Anke und Thomas,
Kenia
ich würde mich freuen, wenn Ihr helfen könntet:

wir haben gestern Nacht kurz vor unserer Abreise aus dem
Arvidvej (Nr. 244) in Bjerregard beim Reinigen ein Fenster versehentlich offen stehen lassen, so dass unsere Kenia beim neugierigen Blick aus dem Fenster herausstürzte. Die nächtliche Suchaktion verlief nicht erfolgreich – ich stolperte im Dunkeln noch über sie, dann verschwand sie in die Nacht.

Wir haben nun die Bitte, ob Ihr unsere Suche vielleicht auf
Eurer Seite posten könntet – wir haben schon viele lokale
Unterstützer gefunden und wären über weitere Hilfe natürlich
hocherfreut.

Kenia ist ca. 50 cm lang, hat weiches langes dichtes Fell,
die Farbe des Felles ähnelt einer grau getigerten Hauskatze,
allerdings ist ihr Fell länger und der Schwanz ist buschig.
Sie ist sehr scheu, Umgang mit Menschen aber gewohnt
und ist eine reine Hauskatze. Kenia hat eine lädierte Vorderkralle
und grüne Augen, ihr Chip sitzt unterm Fell auf der linken
Halsseite und hat die Nr. 276097202098113. Kenia ist auch
bei www.tasso.net gemeldet – eine Suchmeldung ist hier auch
schon geschaltet ( unter Suchmeldungen>Ausland).

Über Eure Rückmeldung wären
wir sehr sehr dankbar.

Liebe Grüße aus Bjerregard
und noch einmal vielen Dank,

Annika & Kristof 

Dieses Suchplakat wurde bei den Ferienhausvermietern angebracht: