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Dienstag, 28. Januar 2020

Aufarbeitung 2019 - Mai in Bjerregard und Umgebung, Teil 2

Wie immer versuche ich bei meinen Aufenthalten auch möglichst viele bekannte Stellen abzuklappern um zu erfahren oder besser noch selbst zu sehen, wie es den bereits kastrierten Katzen geht.
So zog es mich von Bjerregard aus nach Hemmet Strand, nach Blåvand und auch in den Norden an den Hafen von Nr Lyngvig und nach Vejlby Klit.

In Hemmet Strand hatten wir im März 2014 mit der Kastration eines Katzenmädchens und zweier Kater begonnen, dann im März 2015 dort weitergemacht und vereinzelt auch später noch Tiere kastrieren lassen.
An einem Ferienhaus im Gebiet gibt es auch ein von deutschen Katzenfreunden betreutes Futterhaus, welches zu Anfang regelmäßig bestückt, in den Folgejahren jedoch leider oftmals (auch im Winter) leer lief....
Daher bin ich froh, dass es in der Nähe ein älteres dänisches Ehepaar gibt, das ebenfalls einige Katzen sehr gut mit Futter versorgt.

Und an dieser Stelle konnte ich tatsächlich einige wunderbare Wiedersehen "feiern":
Vicky und Ormi links, Porthos rechts

An dem Ferienhaus mit dem Futterhaus sprach ich zuerst mit dem Hausbesitzer, der zufällig anwesend war. Dieser hatte nichts dagegen, als ich fragte, ob ich dort fangen dürfte. Im Gegenteil, er fand die Aktion gut.
Dann jedoch, eine knappe Stunde später, kam er mit seiner Frau zurück.
Plötzlich wurde mir das Fangen untersagt. Man habe Angst, dass die Tiere dem Bauern am Rande des Ferienhausgebietes gehören könnten und man dann Ärger bekomme.
Sehr schade. Nun werden die Katzen dort also manchmal gefüttert, aber nicht kastriert.
Dennoch sah ich am Futterhaus zumindest eine alte Bekannte vorbeihuschen, nämlich die erste in Hemmet kastrierte Katze, Lily:
wenn auch verwackelt, so ist das schwarze Band am linken Hinterlauf charakteristisch

Aber das ältere Paar, das Vicky, Ormi und Porthos versorgt, erzählte, dass sich neue Katzen am Haus blicken ließen und so versuchte ich mein Glück am dortigen Grundstück... mit Erfolg:

Malek und Ruben

Dante - sein Fang ging rasch und ich konnte ihn im Auto sitzend dokumentieren
Die drei Kater haben ihre Kastration gut überstanden und werden nun hoffentlich entspannter unterwegs sein.

Aufgrund des tollen und tageweise schon wunderbar warmen Wetters machten Martina und ich uns auch auf nach Blåvand, wo ich erstmals im März aktiv war.
Mit einem Eis durchstreiften wir auch die an eine mir bekannte Futterstelle angrenzenden Straßen und wurden auf diese Mieze aufmerksam:

zu diesem Zeitpunkt noch namenlos, heisst sie seit ihrer Kastration "Fanny"

Als ich sie sah, hatte ich sofort wieder jene Katze im Kopf, die ich im März am letzten Tag beim Abbau der Wildkamera an einer Futterstelle entdeckt hatte. Ich erwähnte dies auch hier im Weblog in meinem Eintrag vom 02. November.
Ich konnte sie damals nicht mehr einfangen und hatte den Eindruck, dass es ein Mädchen sein könnte.
Und nun hatte ich meine Falle nicht dabei... so ein Mist.
Aber das Schicksal meinte es gut mit mir und Fanny:
Als ich nämlich am Folgetag das neue Futterhaus an der Futterstelle mit 9 kastrierten Katzen aufstellen wollte, lag eben Fanny bei einem Mittagsschlaf in den Büschen.
Ich konnte sie fangen und sie wurde, noch nicht lange tragend, kastriert.
Puh, das war gerade noch rechtzeitig, sonst wären es an der Futterstelle noch mehr Fellnasen geworden. Und die Nachbarn waren ohnehin bereits nicht mehr glücklich mit den vielen Miezen.

Bei der Fahrt nach Vejlby Klit liegt der Hafen von Nr Lyngvig auf dem Weg. Und so schaute ich auch dort vorbei - und kam gerade zur rechten Zeit.
Die Fischer waren dabei, den Fang zu verarbeiten und natürlich warteten zwei von drei der dort von mir gefangenen und kastrierten Miezen auf ihre Portion:


Die Beiden (Kater und Katze) sehen wirklich wunderbar aus, das Fell ist dicht und flauschig und sie werden sogar regelmäßig entwurmt!

Zuletzt ging es in der Woche dann auch noch 2x nach Vejlby Klit.
Zum Einen galt es den Eingang eines Futterhauses zu verkleinern, denn ein Fuchs bediente sich regelmäßig - zum Anderen wollte ich die Gelegenheit zum Aufstellen der Wildcam an einer der Futterstellen nutzen.
Und da waren die Ergebnisse wirklich spannend.
Es gab insgesamt vier bekannte und kastrierte Fellnasen zu sehen:

Thea, Ben, Tilda und Torben

.... aber auch drei unbekannte noch unkastrierte:

.... von der Größe bzw bei dem Tiger sogar gut erkennbar, alles Kater

So war diese Woche im Mai vielfältig, wie ich es niemals erwartet hätte.
Es gab viele Wiedersehen, neue Fänge und Kastrationen, ein neues Futterhaus, Sichtungen bislang unbekannter Katzen, aber auch wunderbares Wetter und damit erholsame Tage in einer für mich in Dänemark neuen Jahreszeit.

Anke

Montag, 23. Januar 2017

Futterhaus in Hemmet Strand ist gut besucht

Knapp 14 Tage bin ich nun wieder Zuhause. Die Heimfahrt war sehr anstrengend. Regen, Wind und die frühe Dunkelheit - aber alles lief glatt.
Nachdem wir unser Ferienhaus in Vejlby Klit geräumt hatten (viel war dieses Mal ja nicht einzupacken), schauten Petra und ich auf der Rückfahrt nochmal in Hemmet Strand vorbei, wo ich am Samstag bei der Ankunft die (leider leeren) Trockenfutter-Spender aufgefüllt und das Haus grob gereinigt hatte.
Aus Interesse hatte ich dort über die Tage die Wildcam aufgestellt.
Die Spender waren nach diesen nur vier Tagen zu fast 3/4 leer, so dass ich davon ausgehen konnte, dass das Haus gut besucht wird.
Und das Fazit, das ich nach der Auswertung der Fotos ziehen kann, ist wirklich erfreulich:
Ormi (oben links), Porthos (oben rechts), Jan (unten links), Ares (unten rechts)
Lily (oben links), Jasper (oben rechts), der neue Unbekannte (unten links), Vicky (unten rechts)

Acht Katzen kamen in den wenigen Tagen zum Fressen.
Sechs davon regelmäßig mindestens zweimal pro Tag.
Und es gab auch ein Wiedersehen mit Ares! Den hatte ich seit seiner Kastration nicht mehr auf der Kamera. Nun im Winter scheint es auch ihn wieder zu der Futterstelle zu ziehen.
Lediglich ein unbekanntes Tier war dabei - aber der Breite des Kopfes nach zu urteilen scheint dies wohl eher ein Kater zu sein.
Und es gab keinen der unerwünschten "Mitfresser" wie Fuchs, Schakal oder Marder. Prima, da haben die Umbauarbeiten von Sabine geholfen.

Das Futterhaus steht seit letztem Herbst nun nicht mehr unter meiner Organisation.
Sibylle und Uwe, die uns ursprünglich für die Kastrationen in diesem Gebiet im Herbst 2013 um Hilfe gebeten hatten, wollten die Betreuung der Futterstelle ohne meine (und Sabines) Mithilfe übernehmen.
Danke dafür - wobei ich mir noch kleinere Betreuungs- und damit Auffüllabstände der Automaten wünschen würde, gerade jetzt in der schweren Zeit, damit die Miezen sich auf das Futterhaus verlassen können...;-)

Anke

Donnerstag, 12. November 2015

5. Tag - Allerlei



Das war eine Nacht!
Ich glaube, weder Mimi noch ich haben ein Auge zu gemacht. Mimi unterhielt mich mit ihrem unzufriedenen Gesang. Eingesperrt sein war blöd!
Martin hingegen war total still.

Nachdem der Wecker geklingelt hatte, entließ ich zuerst Martin direkt hier am Haus, da ich ihn ja auch hier gefangen hatte.
Sofort nach Öffnung der Tür des Katzenkorbes rannte er davon:

Martin "auf der Flucht"

Mit Mimi fuhr ich dann zum Tierarzt.
Auch die Fahrt war alles andere als still - obwohl ich kein Radio eingeschaltet hatte…;-)

Die OP verlief gut. Mimi war nicht trächtig, aber sie hat schon mehrfach Kinder geboren. Und ihr Ernährungszustand sei gut, sagt die Tierärztin.
Klar, Mimi versteht es ja auch, Menschen für sich zu gewinnen.
Obwohl jetzt die „entbehrungsreiche Jahreszeit“ beginnt.
Wieder im Ferienhaus stellte ich das Mädchen dunkel und warm.

Mimi - noch im Tiefschlaf

Dann holte ich die Falle dort ab, wo ich gestern Mimi gefangen hatte, denn über Nacht war sie noch scharf - natürlich hatte ich sie am Morgen vor der Fahrt zum Tierarzt noch überprüft und geschlossen.

Danach hatte ich vor, mein Domizil etwas aufzuräumen. Die letzten Tage war wieder einmal wenig Zeit dafür.
Plötzlich klingelte mein Handy.
Es war eben jene Urlauberin, die mir sagte, dass gerade eine weitere Katze auf der Terrasse ihres Ferienhauses war, offenbar dort, wo kleine Reste des Futters aus der Falle zurückgeblieben waren.

So schnell ich konnte packte ich meinen (hier immer griffbereiten und „voll ausgestatteten“) Rucksack, die Funk-Wildcam, die Falle, ein Handtuch, Foto, Autoschlüssel und ab die Post zu dem besagten Ferienhaus.
Leider war die Katze jedoch davongelaufen.
Wieder ein Tiger, aber mit weißen Pfoten. Das hatte ich hier noch nicht gesehen - insbesondere war es dann auch sicher nicht Martin!

Die Falle war dennoch schnell aufgebaut.
Die Funk-Wildcam dazu, und ich konnte zurück und mich um den Haushalt kümmern…

Am späteren Nachmittag fuhr ich dann nochmal nach Hemmet Strand.
Und wen „erwischte“ ich gerade um Futterhaus?
Die innig schmusenden Porthos und Ormi.
Bei meinem Eintreffen zogen sie sich zwar in die angrenzenden Büsche zurück, behielten mich und meine Tätigkeit dort aber genauestens im Auge.

Porthos und Ormi

Ich baute die Wildcam ab, füllte die Trockenfutterautomaten im Futterhaus und auch - ein letztes Mal - den großen Plastiknapf mit Feuchtfutter.
Ormi wagte sich dann sogar auf drei Meter an mich heran!

Vorhin habe ich nach Mimi geschaut. Ihr geht es bestens.
Es gelang mir auch ihre Unterlage in der Box frisch zu machen - einmal hat sie nämlich bereits hineingemacht…
Und sie bekam sogar eine Portion Feuchtfutter, die sie gierig verschlang.
Ich hoffe nur sehr, dass die heutige Nacht ruhiger wird.
Eigentlich müssten wir doch beide müde sein - ich jedenfalls bin es.

Bei der Auswertung der Wildcam-Fotos von Hemmet gab es dann tatsächlich noch eine Überraschung.
Eine Katze, die ich noch nie gesehen und bisher auch noch nicht auf der Kamera hatte!


Aufgrund der Größe denke ich jedoch, dass es ein Kater sein müsste.
Zumindest hoffe ich es!

Naja, habe schon mit Thomas besprochen, dass wir dann vielleicht im nächsten März wieder eine Woche unserer 14 Tage Dänemark in Hemmet Strand verbringen.
Von da aus ist es ja auch nicht weit bis Bork Havn.
Oder in Bork Havn wohnen und nach Hemmet fahren…
Ist ja noch ein bisschen Zeit bis dahin.
Aber planen gehört dazu und macht großen Spaß!

Anke

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Noch 24 Tage bis Bork Havn - und Bilder aus Hemmet Strand

Leider wird es wohl nichts mit der Woche Römö Ende November.
Wir kriegen es nicht hin.
Dennoch sind die Katzen natürlich mit Futter versorgt - und ein nächster Aufenthalt dort kommt bestimmt.

Da es aber so ganz ohne die dänischen Miezen im November für mich dann doch nicht geht, fahre ich kurzentschlossen in der zweiten November-Woche mit meiner katzenbegeisterten Freundin Elly nach Bork Havn.
Für sie, die bereits mit Interesse unser Projekt verfolgt, wird es eine spannende Erfahrung werden - und wir werden sehen, wie wir uns ergänzen und was wir auf die Beine stellen können.

Natürlich geht es mir darum, Elly zuerst einmal die Anfänge des Projekts in Bjerregard und die Fortführung in Hemmet Strand zu zeigen - vielleicht gewinnen wir mit ihr eine feste tatkräftige Unterstützerin unserer Arbeit, was ich mir sehr wünschen würde.

Mimi / Pussi
Und in Bork Havn selbst wartet ja definitiv mindestens die kleine Mimi/Pussi auf uns bzw. ihre Kastration.

Mimi kommt immer noch gelegentlich zu dem Ferienhaus, an dem sie gefüttert wurde und von wo wir die erste Meldung erhielten.
Mal sehen, ob wir sie fangen können.

Zudem werden wir natürlich schauen, was es in Bork Havn noch zu tun gibt und ob sich weitere Aufenthalte zu lohnen scheinen.



Aus Hemmet Strand haben wir im September bereits viele schöne Fotos von unserer Futterstelle erhalten, teils von unserer Wildcam, teils Live-Fotos, die unsere Freundin Bille während ihres Aufenthaltes gemacht hatte.
Sehr regelmäßig zum Futterhaus kommen - und das freut uns natürlich ganz besonders - alle drei kastrierten Mädchen (Lily, Vicky und Ormi) und dazu die beiden Kater (Porthos und Jasper).

Hier ein paar ausgewählte Fotos (von den über 4.000, die ich auf der Speicherkarte angeschaut habe...;-):
oben Lily, unten Vicky und Ormi
oben Porthos, unten Jasper

Neben den Katzen hatten wir noch Füchse auf der Kamera, so dass der Eingang des Futterhauses nun von unserem Freund Frank verkleinert wurde, damit die Trockenfutter-Vorräte für die Fellnasen nicht allzu schnell schwinden...

Bedanken möchte ich mich jetzt aber auch mal auf diesem Wege bei den Freunden, Bekannten, Kunden unserer Katzenpension und Urlaubern, die dieses Jahr unser Spendenkonto gut gefüllt haben!
Wir werden das Geld wie bisher lediglich für die Kastrationen einsetzen.
Die Kosten des Futters übernehmen weiterhin wir.

Anke

Donnerstag, 19. März 2015

12. Tag - wohl die letzte Kastration für diesen Aufenthalt

Leider schon wieder ohne Fotos.
Kein Netz mehr hier in Hemmet Strand...:-(((((


Gleich nachdem wir aufgestanden sind, entließen wir die beiden kastrierten Mädchen in die Freiheit.
Beide saßen, als wir in die Abstellkammer kamen, schon aufrecht in der hintersten Ecke ihres Körbchens und sahen uns mit großen Augen an.

Und als die Türchen der Körbe sich öffneten, ging es in schnellem Lauf in die Büsche.
… auf der Wildkamera sahen wir aber, dass das (auch von der Tierärztin) auf etwa fünf Monate geschätzte Tigerchen direkt nach unserem Weggehen zurück zur Futterstelle kam, um zu fressen.
Das ist die Unbeschwertheit der Jugend.
Übrigens haben wir das Kleine „Ormi“ genannt („Orm“ heisst in dänisch Wurm – und das passte, da Thomas und ich, als wir das Mädchen zum ersten Mal beide wie aus einem Munde sagten: „Was für ein kleiner Wurm ist das denn?“).

Im Anschluss setzten wir das gestern gefangene erwachsene Tigerchen ins Auto und fuhren zum Tierarzt. Wir hofften sehr, dass es vielleicht doch noch ein Mädchen wäre, was wir da kastrieren könnten.
Aber wir hatten kein Glück: wieder einmal ein Kater.

Nun haben wir in unseren zwei Wochen Dänemark 3 Katzen und 10 Kater gefangen.
Das war ja wirklich wie verhext dieses Mal.

Dennoch können wir sagen, dass die Durchsicht der Aufnahmen unserer Wildkameras an der Futterstelle keine anderen Katzen, als die nun kastrierten zeigt.
Also war dies wohl das Maximum, was wir herausholen konnten in dieser Woche hier in Hemmet Strand.
Unsere Freunde Sibylle und Uwe, die uns ja mit ihrer Feststellung der Katzen hierher führten, haben nun Kontakt zu der Vorsitzenden der Eigentümergemeinschaft von Hemmet Strand aufgenommen.
Sie haben uns und unser Projekt erwähnt.
Vielleicht gelingt es über diesen Kontakt mehr von den Katzen hier zu erfahren und damit auf breiter Front Zustimmung und Unterstützung zu erfahren.
Denn wie ich schon schrieb: Ganz sicher gibt es in einer solchen Ferienhaussiedlung weitere Menschen, die die Katzen füttern. Man muss sie „nur“ finden.

Nachmittags fuhren wir wie angekündigt nach Bjerregard.
An der ältesten unserer Futterstellen trafen wir nicht nur Per, sondern auch die Kater Bamse und Kimi.
Bamse war bereits, als er dort zulief, ein Schmusekater - Kimi jedoch hat erst nach der Kastration seine Scheu vor dem Menschen ein wenig abgelegt.
Ja, er kommt sogar ins Haus, sagt Per.

Einen kurzen Besuch statteten wir dann noch einer dänischen Bewohnerin in Hegnet ab.
Auch sie hat ihr Herz für Katzen entdeckt und füttert die Miezen nun regelmäßig.
Ja, sie hat ihnen sogar einen trockenen Unterschlupf gebaut und kann die 2010 kastrierte Suse zu ihren festen Futtergästen zählen.
Suse genießt inzwischen sogar die Streicheleinheiten, die sie bekommt.

Immer wieder bin ich glücklich darüber, dass die Katzen in Bjerregard seit den Kastrationen fast alle Menschen gefunden haben, die sich kümmern und die Tiere versorgen.
Wir hätten nie geglaubt, dass es einmal so weit kommen würde.

Wieder in Hemmet Strand zurück, schaute ich beim Sortieren der Fotos vom Notebook aus dem Fenster.
Und was sah ich an der Terrasse unseres Hauses vorbeilaufen? Eine Katze!
Genauer gesagt handelte es sich auf den ersten Blick sogar um eine Katze, die wir zuvor noch nicht gesehen und eben also auch nicht kastriert hatten!
Ein Tigerchen mit weißen Hinterläufen.
Das Tier lief jedoch zielstrebig weiter, obwohl ich mit Rufen und dem Anbieten von Futter zu locken versuchte.
Dennoch haben wir natürlich für die heutige Nacht eine Falle auf unserer Terrasse aufgestellt.
Das Handy werde ich neben das Bett legen, da wir die Funk-Wildcam auf die Falle ausgerichtet haben.
Aber das wäre einfach zu schön…

Kurz vor dem Abendessen suchte ich nochmal die Futterstelle auf und begegnete dort Lily.
Sie wurde von mir entwurmt und ließ sich sogar fast streicheln.
Wenn ich daran denke, wie wild auch sie war, als wir sie nach der Kastration im März letzten Jahres bei uns im Haus hatten!

Ob der heute kastrierte Tiger-Kater Ares auch einmal seine Scheu vor dem Menschen verliert?
Vorhin war er jedenfalls schon wieder so wach, dass er mich gern angesprungen hätte, als ich nach seinem Befinden schauen wollte…

Anke