Mittwoch, 21. März 2012

11. Tag – 21.03.2012 - und eine Rechnung


Einar
Heute durften wir ausschlafen. Aber gleich um 8:00 Uhr fuhr ich nach Hegnet. An der Arvidvej erwartete mich bereits Einar, er hatte sich auf einer der beiden Terrassen des Hauses in die aufgehende Sonne gelegt und wartete wohl auf das Frühstück, das er natürlich auch bekam!

In der Rebekkavej war das Futter leider wieder von den Möwen geholt worden. Wo nur ist unsere arme, kleine Uta? Keiner hat sie seit Montag, seit wir sie nach der OP herausgelassen haben, mehr gesehen.
Ein Aufruf an alle unsere Leser: Wer in diesem Jahr in Hegnet eine zierliche silbergraue Katze sieht, bitte, wenn möglich, unbedingt fotografieren und uns eine Mail schicken! Sie ist die einzige in dieser Färbung, daher gibt es auch bei Fotos aus größerer Entfernung keine Verwechslungsgefahr.

Am Nachmittag wollten wir nochmal eine Fangaktion zwecks Kastration und Behandlung von Paul bzw. dem schwarz-weißen Kater versuchen.
Als wir bei Per ankamen, berichtete dieser, dass Paul gerade weggegangen war. Und kurz nachdem wir nach knapp zwei Stunden Wartezeit wieder dort weg waren, kamen sogar beide Kater. Es ist einfach unglaublich - so, als ahnten sie es…
Eigentlich hatten wir vor, morgen den letzten schönen Urlaubs-Sonnentag hier zu genießen und nicht auf Katzen zu warten bzw. nochmals nach Nörre Nebel zu fahren, aber wahrscheinlich werden wir es nochmal versuchen.

Tja, sonst gibt es nichts zu berichten vom heutigen Tage.
Am späten Nachmittag tourte ich mit dem Fahrrad zwei Stunden durch Bjerregard. Keine Katzen (leider auch weder Ole noch Luna, die uns hier in der Siedlung fehlen) und auch keine Urlauber, die Katzen gesehen haben.

Also hatte ich Zeit wieder einmal zu rechnen:
Nimmt man alle von uns hier kastrierten Katzen und rechnet für jede weibliche Mieze in jedem Jahr nur drei Junge ein (ohne Kinder und Kindeskinder), so kommen wir auf 87 nicht geborene Katzen. Und ich habe dabei tatsächlich nur die Katzen gerechnet, die nun auch noch hier sind (also in diesem Jahr noch von uns gesichtet wurden bzw. die Jahre, in denen wir sie sahen), also die Jungen tatsächlich auch hier geboren hätten. Diese Zahl von 87 Katzen ist also das absolute Minimum.
Wenn von den drei geborenen Jungen dann nur eines ein Katzenmädchen gewesen wäre, wären bei wiederum je drei Jungen nochmal weitere 141 Nachkommen entstanden. Und auch hier habe ich noch mit wenig Mädchen unter den geborenen Tieren gerechnet.

Anke