Sonntag, 13. März 2011

1. Tag - Ankunft in Bjerregard


Wiebkes Daniel
Bereits am gestrigen Abend hatten wir große Teile unserer Fracht ins Auto gepackt - zumindest das Katzenfutter und Getränke für uns. Der Rest sollte dann heute am Morgen direkt vor der Abfahrt folgen.
Pünktlich aufgestanden und schnell noch geräumt, unser Auto letztlich so voll wie noch nie zuvor.
Gut war die Fahrt, mit einem Zwischenstopp bei Wiebke nahe Hamburg.
Kurz vor der Grenze beim Tanken dann bemerkte ich Thomas' zweifelnden Blick. Er schaute sämtliches Gepäck durch und auf meine Frage, wonach er suche, kam die Antwort: "Unsere Fotoausrüstung ist nicht dabei!" Nein, das durfte doch nicht wahr sein, also direkt Zuhause angerufen: tatsächlich, der große Fotokoffer stand noch im Büro.

Das ist eine kleine Katastrophe, alles ist in diesem Koffer: die normalen Digi-Kameras, die große Spiegelreflex, die Wildkamera, die meisten unserer Ladegeräte und was man eben sonst noch so braucht...
Wir überlegen noch, ob wir einen Teil von meiner Mutter zusammenpacken und zu Birgit schicken lassen; denn sie kommt am nächsten Samstag nach Bjerregard, dann könnte sie die Sachen mitbringen und wir hätten zumindest noch fünf Tage....
Oh, wie wir uns ärgern!!! Zu dumm.

Aber der Rest der Fahrt lief gut. Unser diesjährig ausgewähltes Haus gefällt uns gut und die Aussicht ist weit.
Gismo
Nach dem Auspacken führte uns ein einstündiger Spaziergang zuerst zu Per.
Hier ist alles total ordentlich und alle Futternäpfe waren gefüllt - obwohl Per selbst nicht da ist. Aber er hat einen zuverlässigen Bekannten, der die Tiere versorgt.
Und während wir noch alles in Augenschein nahmen, sah ich eine Bewegung im Gebüsch. Ein genauerer Blick: ein großer kräftiger dunkler Tiger schaute uns an.
Wir kennen ihn nicht, aber wir haben erfahren, dass Per im letzten Jahr einen Kater aufgenommen hat, dessen Besitzer ins Pflegeheim kam (ursprünglich eine Drinnen-Katze).
Und da es sich bei dem gesichteten Kater um ein kastriertes (!) Männchen handelte, ist es bestimmt "Gismo". Nun, Per wird es uns erklären, wenn wir uns treffen.
Auf jeden Fall war der Kater nach ganz kurzem Zögern sehr zutraulich und ließ sich gern streicheln.
Gut genährt ist er und hatte noch nicht einmal besonders großen Appetit.
Wegen ihm also dieses Mal bereits am ersten Tag die erste Katzensichtung (wohl oder übel eben nur mit dem - zum Glück - vorhandenen Foto-Handy aufgenommen):



Der Rest des Spaziergangs durch die Siedlung ohne weitere Miezen.
Aber natürlich stellte ich die obligatorische Schüssel Trockenfutter auf unsere Terrasse.
Mal sehen.

Anke