Sonntag, 9. Juni 2013

#Katzensichtungen Sonderstrand, #Römö. Nicht nur in diesem Jahr...

Eine ganz besondere Nachricht haben wir Anfang Mai aus Sonderstrand erhalten. Ein Paar aus Hessen, das bereits mehrfach in einem Ferienhaus in Dvaergternen war, hatte uns ein Update über die Situation vor Ort gebracht und gleichzeitig wertvolle Angaben über die letzten Jahre machen können.
So war Kirsten, die wir im März kastrieren lassen konnten, an diesem Haus bereits 2010 und 2012 gesehen worden. Sie scheint also sehr standorttreu zu sein. Begleitet wurde sie wieder von Maxi und Moritz, die 4. im Bunde war evtl. Tommy. Ganz sicher sind wir uns auch nach vielen Bildvergleichen nicht.

Eine ganz tolle Passage der Mail hier als Zitat:
Zusätzlich haben wir alle Vier entwurmt (Milbemax) und gespottet (Effipro). Damit müssten die Vier „ungezwickt“ bis zum Spätsommer durchkommen. Alle Vier sind wohlauf, bestens genährt und fühlen sich offensichtlich sehr wohl. 

Eine der übersandten Bilder zeigt eine Katze, die wir zwar auch im März dort gesehen hatten, aber nicht einfangen konnten. Damals hatte sie sich auffallend nahe bei Kirsten aufgehalten. Als sie jetzt im Mai gesehen wurde war sie jedoch alleine unterwegs. Gut möglich, dass es ein Kater ist.
Links im März, rechts im Mai 2013

Vielen lieben Dank an Carmen und Harry für die tolle Unterstützung. Ihr habt uns nicht nur wertvolle Hinweise gegeben, sondern auch den Katzen mit der Versorgung und dem regelmäßigen Futter sehr geholfen. Ganz besonderen Dank natürlich für die Spende und die Tipps zur Internetseite!

Anke und Thomas

Sonntag, 5. Mai 2013

Kastrationen "aus der Ferne" in der Inselmitte

Es gibt etwas zu melden von Römö, die Katzen der alten Dame (Karstine, heisst sie) aus der Inselmitte betreffend:
Gesche vom Tierschutz Niebüll, die uns auch die Tierärztin in Süderlügum vermittelt hatte, gingen die Katzen genauso wenig aus dem Sinn wie uns. Also hatte sie bei vielen Bekannten herum gefragt und mir dann Anfang April mitgeteilt, dass sie für drei Tage nach Römö fahren werde und die Katzen einfangen wolle.
Gesagt, getan.

Ole
Bereits bei ihrem Eintreffen waren einige Tiere zu sehen, alle aber so scheu, dass sie gleich verschwanden - in den angrenzenden Hecken, Gebüsch und dem herumstehenden Schrott kein Problem, sich zu verstecken.
Leider hatte auch Karstine die Katzen trotz Ankündigung der Aktion nicht hungern lassen, sondern wie üblich gefüttert, so dass die Tiere nicht übermäßig hungrig waren.

Ein Kater ging trotzdem schnell in die Falle. Er wurde Ole genannt.

Am nächsten Morgen saß eine weitere (das Mädchen Elsa) in einer Falle - beiden wurden zur Kastration gebracht. An diesem Tag sah Gesche dann noch etliche andere Katzen, alle aber so scheu und vorsichtig, dass sie nicht in die aufgestellten Fallen gingen.

Jytte
Am nächsten Morgen fand sich ein weiteres Mädchen in der Falle, sehr klein und mit nur einem Auge. Ihre Untersuchung beim Tierarzt ergab leider nichts Gutes: Sie hatte verschiedene Missbildungen, auch war ihr Herz so weit vergrößert, dass es bereits auf die Luftröhre drückte und dass nur das Einschläfern bleib. Bei aller Traurigkeit darüber denken wir uns, dass ihr so wenigstens ein qualvoller Tod ohne tierärztliche Unterstützung erspart blieb.

Am Nachmitttag / Abend desselben Tages gingen dann noch zwei weitere Tiere in die Fallen - ein kräftiger Kater, der den Namen Lasse bekam und ein offensichtlich schon sehr altes Katzenmädchen, welches auf den Namen Mormor (dänisch für Oma) getauft wurde. Mormors Untersuchung ergab, dass sie keinen Zahn mehr im Maul hatte, aber ansonsten noch bei guter Gesundheit war.

Lasse
Am nächsten Morgen konnte noch eine weitere weibliche Katze eingefangen werden, Jytte.

Weitere Katzen konnte Gesche zwar sehen, aber in den drei Tagen ihres Aufenthaltes nicht fangen. Insgesamt konnten bei Karstine elf Katzen festgestellt werden. Bei den nun noch nicht Kastrierten handelt es sich um recht große, kräftige Tiere, getigert mit weiß, grau, grau-weiß und schwarz-weiß - vielleicht sogar alles Kater?

Gesches Erfolg kann sich sehen lassen: drei weibliche Tiere wurden kastriert, also sechs bis zwölf kleine Kätzchen weniger! Dazu kommen zwei kastrierte Kater und ein weiteres schwerkrankes Kätzchen.

Mormor
Wir werden über die Mitarbeiterin des Ferienhausvermieteres die Situation dort im Auge behalten lassen. In der nächsten Woche will sie mit Karstine sprechen. Sollte es doch noch Nachwuchs geben, müsste man versuchen die Kleinen einzufangen, bevor sie allzu sehr verwildern.

Ich warte noch auf die Tierarzt-Rechnung und bin gespannt, wie es bei Karstine weitergeht.

Tausend Dank an Gesche für diesen tollen Einsatz für die Katzen auf Römö!

Anke

Elsa

Samstag, 13. April 2013

Katzensichtung Römö, Sonderstrand. Nicht nur alte Bekannte!

Hallo liebe Freunde,

schon bald nach unserer Rückkehr erreichte uns die erste Meldung von Römö. Hier ein Auszug:


Hallo Katzenfreunde.
 
wir waren vom 23.03. bis 30.03.13 auf der Insel Römö. Unser Haus war am Sönderstrand, Strandskaden. Dort besuchten uns erst 2 Katzen, einen Tag später wurden daraus 4 Katzen. Sie haben sich überwiegend bei uns aufgehalten und es machte den Eindruck, als wenn sie unter der Terrasse des Hauses übernachtet haben. Alle 4 Katzen machten gesundheitlich einen sehr guten Eindruck. Das Fell glänzte sehr schön, keine Verletzungen äußerlich zu sehen. Sie wurden von uns mit Katzenfutter versorgt,was auch relativ schnell aufgegessen war.


Auf den sehr guten Bildern waren recht schnell Kirsten, Maxi und Moritz zu identifizieren, die wir unweit dieses Hauses zur Kastration einfangen konnten. Sie sind also sehr standorttreu. 
 
Kirsten

Maxi

Moritz

Unsicher sind wir uns noch bei einer Katze, die Maxi sehr ähnlich sieht und die wir bislang noch nicht zuordnen können. Leider haben wir von dieser Katze noch kein aussagekräftiges Foto. Im Gegensatz zu Maxi hat sie einen eher rundlichen weißen Fleck auf der Brust.

Vielen lieben Dank an Ingo und Familie für die tolle Rückmeldung!


Anke & Thomas

p.s.:
Aufmerksam auf unser Projekt wurden die Urlauber, weil sie unseren Flyer in ihrem Ferienhaus fanden. Den hatte Anke den Vormietern während unseres März-Aufenthaltes gegeben.

Sonntag, 24. März 2013

Der Sonntag danach - wieder Zuhause

Nun sind wir wieder in unseren eigenen vier Wänden.
Die Fahrt war sehr angenehm: staufrei und das Wetter hat gut mitgespielt.
Unsere Katzen freuen sich sehr, dass sie wieder geschmust werden.

Wir haben einen Anfang gemacht auf Römö, aber uns ist klar, dass es noch sehr viel zu tun gibt.
Der Weg ist noch weit.

Danke für die bisherigen Unterstützungen mit netten Mails, Kontakten, Bildern und auch finanzieller Art.

Wir hoffen, dass wir über das Jahr viele Katzenfotos von Urlaubern geschickt bekommen, dass uns die „alten Kontakte“ treu bleiben und auch neue hinzukommen.

Wir sind für alle Mitteilungen dankbar!



Donnerstag, 21. März 2013

12. Tag – der letzte Tag für dieses Jahr

Wie schon nachberichtet, hatten Meike und wir eine ruhige Nacht. Schön.
Trotzdem hieß es heute Abschied von ihr nehmen, was mir sehr schwer fiel. Zumal sie am Morgen nochmal einen drauflegte, was das Schmusen betraf und Thomas so heftig mit dem Kopf gegen die Stirn stieß, dass er dies als Angriff wertete…;-)

Gut eine Stunde saß ich dann zwischen 7 und 8 Uhr nochmal an der Futterstelle - irgendwie wollte ich es einfach nicht unversucht lassen. Aber nichts!

Meike packten wir dann nach dem Frühstück ein. Auch das war völlig unproblematisch, da sie nach den Schmuseeinheiten ohnehin immer wieder in ihr Körbchen zurückging und darin auch schlief.
So konnte ich wunderbar das Türchen schließen und den Korb nehmen.
Wir fuhren nach Sönderstrand - ich mal wieder den Tränen nahe. Zum Glück schien wenigstens die Sonne.
Trotzdem miaute die kleine Meike leise, als ich das Türchen öffnete. Wie sie sich wohl entschieden hätte, wenn sie es uns hätte sagen können?

Aber dann mit ein bisschen Nachhelfen kam sie aus dem Korb und lief, aber nicht hektisch, davon. Blieb sogar nochmal kurz im Schnee sitzen.


Natürlich füllten wir nochmal die vorhandenen Näpfe mit Trockenfutter auf.

Und danach fuhren wir zum Touristenbüro in Havneby.
Thomas sprach mit einer Mitarbeiterin, die sehr interessiert an unserem Projekt war und unsere Flyer gerne auch in der Siedlung wohnenden Dänen, von denen sie weiß, dass sie Katzen füttern, geben wollte.

Hiernach wollten wir noch zu der Ferienhausvermittlung DanCenter und im Abschluss unser nicht verbrauchtes Feuchtfutter bei der Dame an dem alten Reetdachhaus abgeben (wenigstens eine Futterspende sollte sie erhalten, wenn wir schon in diesem Jahr nicht anders helfen konnten).

Bei DanCenter empfing man uns absolut herzlich. Alle anwesenden Mitarbeiter waren sehr aufmerksam und man spürte ehrliches Interesse und Freude über unser Projekt.
Ja, eine der Mitarbeiterinnen bot uns sogar an ihre Pause zu nutzen, um mit uns zu dem Reetdachhaus zu fahren. Gesagt, getan.

Die ältere Dame war glücklich über eine mögliche Kastration der bei ihr zum Fressen kommenden Katzen. Eine genaue Zahl konnte sie nicht sagen, sie meinte aber es seien 7-10 Tiere, mal mehr, mal weniger.
Über das Futter freute sie sich riesig und wir verabschiedeten uns mit einem „Auf Wiedersehen im nächsten März“.
Das waren noch tolle Gespräche, die unsere Laune (zumal die Sonne am Vormittag schien) verbesserten.

Im Ferienhaus tranken wir einen Kaffee - bei einem Blick auf die Terrasse (wie immer hatten wir Futter dort stehen für mögliche vierbeinige Gäste) wollten wir unseren Augen jedoch nicht trauen:
Ein kleines graues Kätzchen saß da und fraß.


Wenn wir sie noch bekämen, gäbe das eine „Auf-die-Schnelle-Kastration“ - aber beim Öffnen der Tür lief sie davon und bis ich die Falle aufgebaut hatte (obwohl es höchstens zwei Minuten dauerte), war sie in den angrenzenden Grundstücken verschwunden und kam auch nicht wieder…

Am Nachmittag bekamen wir dann noch eine Mail von der Mitarbeiterin von DanCenter.
Sie hatte sich informiert wegen der alten Dame in dem Reetdachhaus. Nach Aussagen ihrer Nachbarn kümmert sie sich wohl mehr um die Katzen, als um sich selbst, da sie ein großes Herz und nur wenig Geld hat.
Also werden wir nicht nur im nächsten Jahr dort die Kastrationen, sondern auch in der nächsten Zeit dort eine Futterpatenschaft übernehmen.
In Bjerregard machen wir das schließlich auch.
Wenn jemand ganz ausdrücklich dafür spenden möchte, dann bitte einfach in der Betreff-Zeile „Futter Römö“ schreiben - denn ansonsten bleiben, wie Ihr wisst, die Spenden allein für die Kastrationen vorbehalten!
Futter und sonstige Ausstattung und Notwendigkeiten finanzieren weiterhin wir.

Nun ist es fast 18 Uhr.
Abschiedsstimmung kommt auf, nachdem wir eben nochmal eine Runde gegangen sind - ohne irgendwelche Katzen zu sehen.
Alle Katzensachen (Aufwachkäfige, Fallen, Körbe, Wildkamera, Katzenklo und die nicht benötigten Plastikschüsseln…) und mein Fahrrad sind schon im Auto verstaut.
Der Rest folgt morgen früh.

Da habe ich doch heute tatsächlich einen Abend am warmen Ofen und nicht bei Minusgraden im Auto…;-)
Ich würde aber auch tauschen…


Anke

P.S.: Es schneit schon wieder...;-(

Nachtrag 11. Tag – kein neuer Fang

Auch gestern konnten wir leider keine Katze mehr einfangen.
Zwar sah ich drei von ihnen an der Futterstelle - aber wiederum war die Scheu vor der Falle zu ausgeprägt.
So blieb es bei dem Übernachtungsgast Meike, die ja soooooo lieb ist.
Sie hat sogar ihre Toilette benutzt und heute, also an unserem letzten Tag hier, ist sie noch verschmuster.
Sehr traurig bin ich, dass ich sie nachher aussetzen werde. Und sie vielleicht auch ein bisschen..;-)
Hoffentlich bleibt sie so zutraulich!

Heute werden wir unsere restlichen Flyer noch verteilen und dann langsam packen, da wir morgen nach Hause fahren.
Und dann hoffen wir, dass auch hier der Schnee wegtaut, kein neuer mehr hinzukommt und es endlich Katzenwetter wird!

Anke

Mittwoch, 20. März 2013

11. Tag - Fortschritte nur "drinnen"

Bis um 22:20 Uhr habe ich gestern Abend bei -2 Grad ausgeharrt und die aufgestellten Fallen bewacht. Sehen konnte ich ja schon ab 19 Uhr nichts mehr, aber meine Ohren waren aufmerksam, ständig auf ein „Klapp“ hoffend - aber es kam keins.
Dabei hatten wir extra Leberwurst gekauft, die wir selbst zwar nicht essen, die aber sehr stark riecht, also eigentlich die Miezen in die gehasste Falle ziehen sollte.

Und als ich die Fallen dann vor dem Gehen kontrollierte und unscharf stellte, traute ich meinen Augen nicht: tatsächlich war in einer Falle alles bis vor die Auslösewippe gefressen worden, in der zweiten Falle sogar die Plastikfolie von der Wippe heruntergezogen worden.
Nun habe ich wirklich keine Idee mehr, wie man die Miezen hier überlisten soll.

Als ich dann durchgefroren ins warme Ferienhaus kam (und die armen Katzen müssen draußen bleiben), berichtete Thomas, dass „unsere“ kleine Meike bereits neugierig aus ihrem Körbchen schaut.
Die Nacht war dann so ruhig, dass ich fast schon besorgt am Morgen nach ihr schaute.
Aber alles war bestens. Sie saß aufrecht und schaute mich an, wich auch nicht zurück, als ich die Tür des Aufwachkäfigs öffnete.
Also streckte ich mal die Hand hinein.
Und, siehe da, sie kam mit ihrem Köpfchen und wollte gekrault werden!!
Und dann begann sie zu schnurren.
In Gesellschaft wurden dann auch fast 100 Gramm Feuchtfutter gefressen.


Am späten Vormittag brachten wir dann unsere Flyer zu der Ferienhausvermietung Römö Holidays.
Im Tourismusbüro in Havneby sagte man Thomas, dass die Mitarbeiterin, die über alles Bescheid wisse, erst morgen wieder da sei.
Und auch der Ferienhausvermieter DanCenter ist morgen dran, hatte heute nämlich Ruhetag.

In Sönderstrand entdeckten wir an einem Ferienhaus eine Tigerkatze - und gegenüber wurde offensichtlich eine Katze am Haus gefüttert. Leider waren die Menschen aber gerade nicht Zuhause.
Aber es ist auch nicht wirklich gutes Wetter heute. Schnee, nasser Schnee, brrrr.
Heute Abend ist unsere letzte Chance, noch ein Tier zur Kastration zu fangen.
Wir sind uns noch nicht sicher, wo in Sönderstrand wir diese Chance nutzen werden.

Auf jeden Fall hat uns Meike am Nachmittag wieder Freude bereitet:
Die kleine Katze schmust und schurrt wie eine ganz Große!
Sie rollt sich nun schon auf die Seite, wenn man das Zimmer betritt und ihren Aufwachkäfig öffnet.
Nur ein Toilettengang fehlt noch..;-)


Anke

Dienstag, 19. März 2013

10. Tag – Das 3. Weibchen


Die Kontrolle der Fallen am frühen Morgen blieb leider ohne Erfolg. Unberührt standen sie noch so, wie wir sie am Vorabend verlassen hatten.

So erhielt das kleine Tigerchen eine Sonderfahrt zum Tierarzt. Wir waren beide sehr gespannt. War uns ein weiteres Weibchen in die Falle gegangen? Während der OP verbrachten wir die Zeit wieder einmal beim örtlichen Bäcker.

Beim Abholen dann die gute Nachricht: Ja, wir hatten ein Weibchen eingefangen, das, wie alle anderen, bei bester Gesundheit und noch gar nicht alt ist. Der Name stand vorher schon fest: Meike, sollte die Kleine heißen. 
Wieder einmal stand hier jemand Namenspate, der uns sehr geholfen hatte. Herzlichen Dank dafür.



Während ich diese Zeilen schreibe, steht Anke wieder am Ferienhaus in Sonderstrand und bewacht die Fallen. Draußen ist es ca. 0° und es schneit immer wieder leicht. Unbewacht können wir die Fallen nicht mehr lassen.
Es fehlen uns hier in Sonderstrand, nachdem was wir bislang wissen, noch die kleine Grau-weiße und der erwachsene Tiger, die bereits an den Fallen aufgetaucht sind.

Auch für den Fall, dass wir in diesem Frühjahr keine Katze mehr einfangen können:
  • Drei Katzen haben wir kastrieren können und damit mind. 9 bis 12 kleine Katzen verhindern können. 
  • Die vier kastrierten Kater werden sich (hoffentlich) aus allen Katerkämpfen raus halten und so gar keinen Anlass geben, Verletzungen und Krankheiten zu verbreiten.

Auch wenn wir in Römö (und an vielen anderen Stellen) noch einiges zu tun haben werden.  

Thomas

Video, Meike ging in die Falle

Das Video von gestern Abend, als wir die kleine Meike, das 3. Kätzchen (!), einfangen konnten.



Thomas

Montag, 18. März 2013

9. Tag – Enttäuschung, und dann doch ein kleiner Erfolg

Wir hatten die Fallen über Nacht scharf gelassen, schließlich läuft uns die Zeit davon.
Und als wir am Morgen dann zur Futterstelle kamen, waren wir einmal mehr enttäuscht.
Keine Katze hatten wir gefangen, das Futter in der Falle war unberührt.
Auf der Wildkamera allerdings waren fünf unterschiedliche Katzen zu erkennen - und zusätzlich Tommy. Eigentlich sollten wir also noch mindestens fünf Katzen zum Tierarzt fahren, aber daraus wird sicher nichts.

Das hat nach meiner Einschätzung - und ich glaube, nach einer Woche kann man schon mal bilanzieren - verschiedene Gründe:

Es gibt hier in Sönderstrand einige andere Futterstellen, die vielleicht nicht stetig, aber doch immer mal wieder, bestückt werden, so dass die Tiere nicht so hungrig sind, sondern sich ihre Vorsicht leisten können.

Es kommen mehrere Katzen zur selben Zeit an unsere Futterstelle, erleben daher, wenn ein anderes Tier gefangen wird, was die Vorsicht noch zu vergrößern scheint.
Das hatten wir in Bjerregard so nicht.

Es ist sehr kalt dieses Jahr. So friert auch das gut riechende angebotene Futter schnell und der Reiz in die Falle zu gehen, nimmt ab.

Und zu guter Letzt haben wir auch viel Neuschnee, also auch nicht wirklich Katzenwetter, so dass die Miezen auch nicht über Tag draußen sitzen und uns nicht auffallen, wenn sie an exponierten Plätzen in der Sonne sitzen.
Zudem kennen wir uns noch nicht so gut aus, wie in Bjerregard, wo wir zuletzt fast jeden Pfad kannten.

Also müssen wir für das erste Jahr wohl feststellen, dass es hier für uns großen Handlungsbedarf gibt, wir aber doch nicht so viel erreichen konnten, wie wir eigentlich wollten.
Wir haben uns auf das Gebiet Sönderstrand konzentriert, die anderen Siedlungen außen vor gelassen. Und wir haben die alte Dame, die die Katzen füttert, noch nicht angesprochen.
Das macht nur Sinn, wenn wir jemanden dabei haben, der dänisch spricht, und ihre Fragen beantworten bzw. unsere stellen kann.

Wir hoffen, dass Ihr Leser, Freunde und Spender nicht enttäuscht seid.
Wir bleiben am Ball - denn es ist uns ein großes Anliegen!
Und: ein Anfang ist gemacht.


Ja, und jetzt um 21:40 Uhr gibt es endlich auch wieder etwas Positives zu berichten:
Nachdem es den ganzen Tag über kräftig geschneit hatte und wir nicht vor die Tür gegangen sind, sondern das erste Mal unsere Sauna nutzten, hatten wir uns gegen 18 Uhr wieder aufgemacht zu unserer Futterstelle.
Und dieses Mal haben wir ein paar besondere Leckerlie in die Falle gelegt: Bratwurststückchen und etwas Schafskäse.

Aufnahme vom 28.12.2012
Und gegen 19:15 Uhr näherten sich drei Katzen der Falle: Tommy, das Grau-weiße und ein zierlicher Tiger.
Nach ein paar Minuten dann „Klapp“, das Grau-weiße lief gleich davon, Tommy sprang nur etwas weg und wartete.
Und wir liefen zu der Falle, in der ein kleines Tigerchen mit weißen Füßen saß.
Aufgrund der Meldungen, die wir im Dezember erhalten haben, ist es sicher ein Geschwister von Mikka - nur das Geschlecht kennen wir noch nicht.
Sie bleibt über Nacht in unserer warmen Abstellkammer und wird morgen kastriert.

Zum Glück wieder ein - wenigstens ein bisschen - erfolgreicher Tag.

Anke

Sonntag, 17. März 2013

8. Tag – zweiter Teil

Eigentlich gibt’s gar nichts mehr zu berichten. Leider.
Fragen bei Urlaubern erbrachten heute keine neuen Hinweise.

Und eben kamen wir durchgefroren nach dreieinhalb Stunden Wartezeit bei -1 Grad aus Sönderstrand zurück.
Wir hatten so lange an zwei scharf gestellten Fallen an unserer Futterstelle ausgeharrt.
Wir waren in der Zeit da, in der wir gestern (anhand der Wildkamera nachvollziehbar) dort Besuch von den drei noch nicht kastrierten Katzen hatten.
Zweimal lösten die Fallen auch aus: einmal wahrscheinlich, weil ein kleines Tigerchen die Pfote von der Seite hindurchstreckte.
Und beim zweiten Mal, man glaubt es kaum, saß doch tatsächlich wieder Tommy darin und maunzte jämmerlich. Heute am Morgen erst entlassen nach der Kastration hatte er anscheinend das „Erlebnis Falle“ schon wieder vergessen.
Gut zu erkennen war er aber für uns, da wir mit der Tierärztin vereinbart hatten, dass sie den Katzen auf dem Kopf ein Stück Fell rasiert, damit wir sie jetzt über die Tage gut wiedererkennen können. Besser noch als die in den Ohren angebrachte Tätowierung.

Anke

8. Tag – Frühstückseintrag

Zu ungewöhnlicher Zeit heute bereits am Morgen ein Eintrag an dieser Stelle.

Nachdem ich gestern nach Konnis Entlassung noch ihren Aufwachkäfig gesäubert und das Zimmer ausgesaugt und von Katzenstreu befreit hatte, hatten wir nur noch einen Übernachtungsgast, den schwarzen Kater Tommy.
Es war gut, dass wir ihn noch bei uns gelassen hatten, denn er schlief die Nacht hindurch ruhig und seine Narkose aus.
Erst mit der Dämmerung gegen 5:30 Uhr begann es zu kruscheln und leise zu miauen.

Na gut, um kurz nach 6 Uhr standen wir also auf. Er hatte lange genug in dieser Kiste gesessen.
Ab ins Auto und nach Sönderstrand.
Dort positionierten wir ihn auf der Terrasse, auf der wir ihn auch eingefangen hatten.
Das Türchen wurde geöffnet und wir warteten….
Mussten so lange warten, dass sich schließlich Thomas‘ Foto abschaltete - und dann Tommy davonlief. Also kein Foto von der Entlassung, nur von Thomas…;-)


Viel spannender war aber die Tatsache, dass alle unsere gestern Abend auf dieser Terrasse positionierten Futterschüsseln geleert waren. Allerdings kein einziges Katzenhaar darin.
Also wieder Ungewissheit.

Aber wir hatten es ja nochmal mit der Wildkamera versucht. Thomas hat sie wiederum neu gestartet und als wir gerade nach Hause kamen, wurde die Speicherkarte ins Notebook gesteckt: Juchhu.
Unsere Futtergäste gut zu erkennen: tatsächlich Katzen.
Alle Drei waren da. Auch das Grau-weiße.
In mir keimt nun doch wieder ganz leise Hoffnung…


Anke