Samstag, 11. März 2017

... und noch zwei

Bereits vor dem Frühstück entließen wir am Donnerstagmorgen die am Mittwoch kastrierte Katze Siri an der Stelle, an der wir sie gefangen hatten.
Die Kleine sah bei ihrem Spurt ein wenig aus wie ein Känguruh auf der Flucht:

Siri bei ihrer Entlassung
Nach dem Frühstück wurde die an einem Holzstapel positionierte Wildcam der letzten Nacht ausgewertet.
Tatsächlich war hier eine neue Katze zu sehen:


Hoffen wir, dass sie irgendwann in der nächsten Woche noch in der Falle sitzt.
Später teilten wir uns auf und durchstreiften die Siedlung - hatten dabei aber leider wiederum kein Katzenwetter, so dass uns nur eine neue Sichtung vergönnt war. Ein kräftiger schwarzer Kater mit weißen Füßen, der sich auch nicht locken ließ, sondern "ganz Kater" seiner Wege ging.
Aber Martina entdeckte in ihrem Bereich dann doch einige Örtlichkeiten, die zur Einrichtung einer Futterstelle geeignet erscheinen.
Diese würden wir also nun in den kommenden Tagen überwachen, ggf auffüllen, mit einer Wildcam bestücken und im besten Falle sogar zu fangen versuchen.

Das Ansprechen der wenigen Urlauber im Ferienhausgebiet erbrachte leider keinerlei konkrete Hinweise auf kätzische Anwesenheit.

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag sollte wiederum ein paar Fänge bringen.
So setzten wir alle drei Fallen ein, die wir im nördlichen Bereich des Feriengebietes, an unserem eigenen Haus und eine auch in Houstrup (am Ferienhaus meiner "Katzen-Freundin" Bianca), wo ebenfalls verwilderte Katzen unterwegs sind, aufstellten.

Die Falle in Houstrup schlug zu fünf Minuten nachdem wir den Ort verlassen hatten.
So konnten wir die erste Mieze umpacken und einladen.
Die Nacht über hielten uns dann zwar die Meldungen der Funk-Wildcam wach, jedoch ohne Fang-Erfolg.
Erst, als ich am Morgen auf dem Weg war die Fallen wieder abzubauen, schlug eine weitere zu.
Gefangen war die "Neu-Sichtung" des Vortages, der kräftige Kater:


Beim Tierarzt stellte sich, wie angenommen, heraus, dass wir einen Kater und eine Katze gefangen hatten. Wir sind also immer noch ausgeglichen, was die Anzahl an Fängen der beiden Geschlechter betrifft...;-)

Eine gute Nachricht gibt es noch von den Kastrationen an der festen Futterstelle im Süden der Siedlung:
Alle fünf dort gefangenen, kastrierten und wieder ausgesetzten Tiere sind bereits einen Tag später wieder an der Futterstelle erschienen.

links Filippa, Filip und Aksel - rechts Linn und Liv
Gut zu erkennen sind sie auf der Wildcam an der Rasur zwischen den Ohren, eine gute Methode um bei einer Aktion in einem Gebiet schnell sicher zu wissen, ob das betreffende Tier bereits gefangen worden ist.

Anke