Eine Woche vor unserem nächsten Bjerregard-Besuch haben wir nun heute das in den letzten Wochen und Monaten - meist bei Sonderangeboten - eingekaufte und mitzunehmende Futter mal in ein Zimmer gestellt.
Selbst erstaunt ob der Menge (wir haben die früheren Jahre nochmal getoppt) habe ich natürlich gleich den Fotoapparat geholt:
Es sind insgesamt:
48 kg verschiedener Sorten Trockenfutter,
140 Dosen à 400 Gramm Feuchtfutter für die einzurichtenden Futterstellen (der Rest geht am Ende des Aufenthaltes an Per),
48 Beutel à 100 Gramm (, die sich bei den Spaziergängen und für Zufallssichtungen leichter transportieren und warm halten lassen),
dann 24 Flaschen Katzenmilch (, die gerade bei Kälte warm aus der Innentasche der Jacke oder in der "Reha" nach der OP besonders gut schmeckt)
und natürlich ein paar Leckerlie-Stangen, mit denen die Miezen gut zu entwurmen sind.
Zusammen hat das Ganze knappe 280,- Euro gekostet.
Abnehmer wird es ganz bestimmt genügend geben.
private Tierschutzarbeit für verwilderte Hauskatzen in Ferienhausgebieten an der dänischen Nordseeküste
Samstag, 5. März 2011
Presse-Mitteilung Die zwei Leben des Katers Sam: überfahren, eingeäschert, im Roten Meer verstreut – sechs Monate später taucht er in Schweden wieder auf
Hattersheim, 21.02.2011 (profact) – Es sollte ein schöner Abschied werden: Tamara El Bezi hatte Kater Sam vor sechs Jahren im ägyptischen Hurghada auf der Straße aufgelesen und großgezogen. Dann war der rot getigerte Gefährte in Schweden wohl überfahren worden. Die 32-jährige Studentin aus Korb in Baden-Württemberg hatte ihn dorthin vor einem Jahr zu einem Auslandssemester mitgenommen. Sie ließ den Kater einäschern, reiste mit der Urne nach Ägypten und streute die Asche ins Rote Meer. „Ich brachte ihn dahin zurück, wo er hergekommen war“, sagt El Bezi. Im Februar 2011 dann der Anruf von TASSO: "Wir haben Ihren Kater in Schweden gefunden, Irrtum ausgeschlossen!" Das war geschehen: Anfang 2010 reiste Tamara El Bezi mit Kater Sam nach Stockholm. Sie hatte sich dort für ein pädagogisches Praxissemester angemeldet. Wenige Monate nach Einzug der beiden in eine Wohngemeinschaft kam Sam nicht mehr von einem seiner Ausflüge zurück. "Der Kater ist gechipt und bei TASSO registriert“, erzählt die Studentin. „Wir machten uns also große Hoffnungen, dass er bald gefunden wird, zumal TASSO ja mit internationalen Tierregistern zusammenarbeitet." Doch alles Suchen half nichts, Sam blieb verschwunden. Bis sich jemand meldete, der den Unfalltod von Sam gesehen haben wollte. "Ich bin dann zur Tierklinik, wo überfahrene Tiere sozusagen zwischengelagert werden", sagt El Bezi. "Man hat mir eine Katze gezeigt, und ich habe sofort Sam erkannt. Den Chip scannen konnte man nicht, der war offenbar beim Unfall zerstört worden." Abschied am Roten MeerTamara El Bezi ließ die überfahrene Katze einäschern, nahm die Urne mit in die Stockholmer Wohnung. Am Ende des Semesters – Anfang August 2010 – ging’s zunächst ins heimische Korb, dann nach Ägypten. „Ich hatte in Hurghada Sam winzigklein auf der Straße entdeckt und ihn aufgepäppelt. In den sechs Jahren danach ist er mir so ans Herz gewachsen, dass ich ihm einen würdevollen Abschied am Ort seiner Geburt einfach schuldig war.“ Die Studentin fuhr an den Strand, nahm ein Boot und streute die Asche draußen ins Rote Meer. Dann reiste sie schweren Herzens zurück nach Deutschland. Im Februar 2011 kam der Anruf von TASSO. Die Tierschutzorganisation, die Europas größtes Haustierregister betreibt, war von einem schwedischen Register informiert worden, erzählt El Bezi. "Eine verwilderte Katze mit einer deutschen Chip-Nummer ist einem Tierarzt aufgefallen, der hat dann das schwedische Register kontaktiert. Er nannte dort die Adresse desjenigen, der die Katze im Winter regelmäßig gefüttert hatte und sie nun wegen einer Erkältung behandeln ließ. Das Merkwürdige: Die Nummer war genau die, unter der Sam bei TASSO registriert war." Die Tierschutzorganisation teilte der Studentin die Kontaktdaten des Mannes in Stockholm mit. "Ich rief sofort an und buchte einen Flug", berichtet die 32-Jährige. "Und was soll ich sagen: Die Katze, die uns dann in der Stockholmer Wohnung entgegen kam, war tatsächlich mein Sam. Er hat mich auch sofort erkannt." Inzwischen hat sich Sam in seiner deutschen Heimat wieder eingelebt und sein altes Revier erneut in Besitz genommen. Tamara El Bezi: "Neun Monate lang habe ich um Sam getrauert, man kann sich gar nicht vorstellen, was ich jetzt fühle, er ist ja sozusagen von den Toten auferstanden. Ein merkwürdiges Gefühl bleibt aber: Schließlich habe ich in Ägypten die Asche einer Katze ins Meer gestreut, die ich nie lebend gesehen habe …" |
Sonntag, 27. Februar 2011
TASSO-Newsletter Erste niederländische Tier-Polizisten nehmen Dienst auf - Was halten Sie von einer deutschen Tier-Polizei?
In den Niederlanden sind seit kurzem die ersten Tier-Polizisten im Einsatz. So meldete die Deutsche Presseagentur, dass zukünftig insgesamt 500 Beamte ausschließlich Tiermisshandlungen auf den Grund gehen sollen. Eine Notrufnummer mit passendem Werbespruch gibt es für die Streifenwagen der neuen Polizisten auch: „Een, een, vier – red een dier“. Auf Deutsch: "114, rette ein Tier“. Ausgestattet sind die Beamten mit Pfefferspray und Schlagstock. Die „Dierenpolitie“ kommt jedoch nicht bei jedem gut an: Niederländische Tierschutzorganisationen kritisieren, dass diese Maßnahme bei der tierlieben niederländischen Bevölkerung zwar sicherlich auf große Zustimmung stieße, das eigentliche Problem jedoch nicht der Mangel an Kontrolle sondern die zu niedrigen Strafmaße und Kapazitäten der Gerichte bei Tierquälerprozessen seien. Trotz dieses Problems sieht der Leiter der Tierschutzorganisation TASSO, Philip McCreight, keinen Grund für eine generelle Ablehnung der Tier-Polizei. Er würde sich über eine deutsche Variante freuen: „Durch den Einsatz einer Tier-Polizei könnte man Missständen viel schneller nachgehen. Bislang sind die direkten Eingriffsmöglichkeiten beispielsweise bei Tierquälerei durch zu viel Bürokratie sehr begrenzt und die Wege lang. Spezielle Tier-Polizisten würden hier sicherlich eine schnellere Hilfe ermöglichen." Ganz neu ist die Idee der Tier-Polizisten in Europa nicht. Auch in England setzen sich schon seit Jahren Inspektoren der „Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals“ gegen Tier-Misshandlungen ein. TASSO-Umfrage: Sind Sie für die Einführung einer Tier-Polizei in Deutschland? Hier geht es zu unserer Umfrage: www.tasso.net/Tierschutz/Umfrage |
Sonntag, 20. Februar 2011
Die Katzensichtungen aus dem vergangenen Jahr
Februar 2011, noch drei Wochen bis zu unserem nächsten Bjerregard-Aufenthalt, Zeit für eine Zusammenfassung des letzten Jahres.
Sieben Kastrationen hatten wir geschafft im vergangenen März und von einem Kater wissen wir, der aus Bjerregard mit nach Deutschland genommen wurde und ein schönes neues Zuhause gefunden hat.
Aber welche Informationen haben uns per Mail erreicht?
Insgesamt 16 Meldungen bekamen wir via Mail im Jahr 2010.
Viele neue Kontakte waren darunter, aber auch einige bekannte.
Herzlichen Dank an alle, die uns informiert haben über ihre Katzensichtungen!
Bei den gemeldeten Katzen waren es insgesamt 15 Mal „alte Bekannte“.
Aber über fünf Katzen wurden wir informiert, die wir selbst bislang noch nicht gesehen hatten und die es gilt im März zu finden und zu kastrieren.
Dann war da ein eher beiges Tigerchen. Aufgrund der Fotos denken wir, dass es eher jung war.
Dieses wurde uns gleich zweimal gemeldet, beide Male im Juni - an zwei unterschiedlichen Orten, aber nicht weit voneinander entfernt:
Dann war da wieder eine weiße Katze mit schwarzen Flecken, von der es leider kein Foto gibt.
Und zuletzt wohl der dritte Nachkomme von Fenja aus dem Herbst 2009, dessen absolut gleich aussehendes Geschwisterchen seit November 2009 bei uns wohnt.
Das hübsche in Hegnet Verbliebene wurde im September im Auroravej fotografiert.
Wir wussten ja von drei Katzenkindern von Fenja aus diesem Wurf - aber bei unserer Einfangaktion waren nur zwei bei der Mutter.
Hinzu kommen noch eine Handvoll Meldungen aus anderen Orten Dänemarks, in deren Ferienhausgebieten ebenfalls verwilderte Katzen leben.
Vielen Dank auch hierfür - leider können wir uns aber um diese Gebiete im Moment noch nicht kümmern.
Ergänzen möchten wir noch, dass im Januar dieses Jahres im Dortheasvej eine schwarze Katze mit weißer Schnauze gesehen wurde - unsere erste Neu-Meldung für dieses Jahr.
Also heisst es Daumen drücken für März.
Wir freuen uns schon sehr und hoffen, mindestens genauso erfolgreich zu sein wie im letzten Jahr!
Dank unseren Lesern, Mail-Schreibern und Spendern!
Dank unseren Lesern, Mail-Schreibern und Spendern!
Sonntag, 13. Februar 2011
Katzensichtung im Humlegardsvej im Juli 2010
Leider, leider...

Die Mail fiel in eine für uns sehr aufregende Zeit und ich vergaß, sie in den Weblog zu bringen. Bitte, liebe Kartin, verzeih' mir dies. Es soll nicht mehr vorkommen.
Um so spektakulärer das Ergebnis.
Diese Bilder schickte uns Katrin im August 2010. Die Katze wurde im Humlegardsvej gesehen und fotografiert.
Unser Vergleich mit den vorhandenen Bildern brachte Überraschendes:
Es handelt sich ganz sicher um den Katzer, den wir Jannik nannten, und zum ersten Mal im Herbst 2009 und dann im Frühjahr 2010 in Hegnet gesehen haben. Ihn konnten wir nicht einfangen und so blieb er unkastriert.
Der tatsächlich erste Beweis, dass die Katzen die Distanz zwischen den beiden Siedlungen überwinden. Zumindest die unkastrierten Kater.
Vielleicht, und hier klingt die Hoffnung, hat er in Hegnet eben keine unkastrierten Weibchen gefunden und ist deshalb weiter gezogen...
Vielen lieben Dank an Katrin!!

Die Mail fiel in eine für uns sehr aufregende Zeit und ich vergaß, sie in den Weblog zu bringen. Bitte, liebe Kartin, verzeih' mir dies. Es soll nicht mehr vorkommen.
Um so spektakulärer das Ergebnis.
Diese Bilder schickte uns Katrin im August 2010. Die Katze wurde im Humlegardsvej gesehen und fotografiert.
Unser Vergleich mit den vorhandenen Bildern brachte Überraschendes:
Es handelt sich ganz sicher um den Katzer, den wir Jannik nannten, und zum ersten Mal im Herbst 2009 und dann im Frühjahr 2010 in Hegnet gesehen haben. Ihn konnten wir nicht einfangen und so blieb er unkastriert.
| Unser Bild vom 24.03.2010 in Hegnet |
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| Katrins Bild vom 22.07.2010 in Bjerregard |
Der tatsächlich erste Beweis, dass die Katzen die Distanz zwischen den beiden Siedlungen überwinden. Zumindest die unkastrierten Kater.
Vielleicht, und hier klingt die Hoffnung, hat er in Hegnet eben keine unkastrierten Weibchen gefunden und ist deshalb weiter gezogen...
Vielen lieben Dank an Katrin!!
Neuanschaffung Aufwachkäfig
| Aufwachkäfig aufgeklappt |
Diese klappbaren Käfige, eigentlich als transportable Hundeboxen konstruiert, werden unsere neuen Aufwachkäfige. Darin können wir die Tiere nach der anstrengenden Kastration aufwachen, noch einen Tag ausruhen lassen und sie darin sogar füttern. Ohne stressige Einfangaktion können wir sie danach wieder zu ihren angestammten Plätzen bringen und aussetzen.
Mal schauen, wie sie sich bewähren.
Anke konnte die provisorische Einrichtung mit Katzenklo und Fressnapf natürlich nicht lassen...
Übrigens:
Die Anschaffung wurde von uns, nicht von den Spenden, finanziert. Die bleiben ganz für die Kastrationen der Tiere reserviert.
Sonntag, 6. Februar 2011
Nora oder Luna im Bjerregardsvej
In der ersten Januarwoche war eines der beiden Geschwister regelmäßig im vorderen Bjerregardsvej versorgt worden. Über einen Kommentar unter der Übersichtskarte im Blog bekamen wir Kontakt zu einer Familie, die dort Urlaub gemacht und sich der Tiere angenommen hatte.
Unseren Flyer fanden sie per Zufall bei Admiral Strand. Eine Reifenpanne im strömenden Regen zwang dort zum kurzen Aufenthalt und Blick in die Auslage.
Vielen lieben Dank an Ilka!
Unseren Flyer fanden sie per Zufall bei Admiral Strand. Eine Reifenpanne im strömenden Regen zwang dort zum kurzen Aufenthalt und Blick in die Auslage.
Vielen lieben Dank an Ilka!
Samstag, 29. Januar 2011
TASSO-Newsletter - Neu: TASSO Mitglied bei Europetnet
Seit Januar 2011 ist TASSO nun auch Mitglied bei Europetnet (EPN). Der europäische Dachverband der Tierregister mit Sitz in Brüssel, dem mittlerweile 53 Tierregister in Europa angeschlossen sind, ermöglicht in Sekundenschnelle, dass das Register gefunden wird, bei dem ein Fundtier gemeldet ist. Somit wird die Suche nach einem verlorenen und bei TASSO registrierten Tier für den Tierhalter noch effektiver. Tierheime, Tierärzte und Behörden, die EPN zur Recherche nach dem Besitzer eines verlorenen Tieres nutzen, können nun auch Tiere identifizieren, die bei TASSO registriert sind. Für Tierhalter bedeutet das eine noch größere Sicherheit bei Reisen mit dem Vierbeiner ins Ausland. Die Suche ist wie auch bei petmaxx.com, der Metasuchmaschine, der TASSO von Anfang an angeschlossen ist, denkbar einfach. Man tippt die Transpondernummer des Tieres auf www.europetnet.com ein und erhält die Information, bei welchem Register das gefundene Tier gemeldet ist. Danach wird das Register kontaktiert, und die Suche nach dem Halter beginnt. Persönliche Tier- und Halterdaten werden weder bei EPN noch bei petmaxx.com gespeichert. "Die Vernetzung der großen Tierregister ist die Zukunft der Rückvermittlung. Deswegen macht ein Beitritt bei EPN auch für TASSO durchaus Sinn", so Philip McCreight, der in EPN auch große Chancen für gemeinsame europäische Tierschutzziele sieht. "Reisen, der Umzug ins Ausland und eine immer größer werdende Mobilität der Menschen bringt es zwangsläufig mit sich, dass ein Tier auch im Ausland entläuft. Die größtmögliche Sicherheit, das Tier schnell wiederzufinden, besteht in zentralen, internetbasierten Suchmöglichkeiten, wie EPN sie mit seinen derzeit über 41 Millionen abfragbaren Transpondernummern bietet", so McCreight weiter. |
TASSO-Newsletter: Katzenelend in Deutschland
Es passiert vor unserer Tür. Nur weil man sie nicht sieht, heißt das nicht, dass sie nicht da sind: Tausende herrenlose Katzen jeden Alters fristen in Deutschland ein jämmerliches, erbärmliches Dasein, gerade eben zwischen Leben und Tod. Futter, medizinische Versorgung, Zuwendung – es fehlt diesen Tieren an allem. Und dieses Elend vermehrt sich mangels Kastration viermal im Jahr. Was die Straßenkatzenproblematik in Deutschland betrifft, herrschen ähnliche Zustände wie man sie von den Straßenhunden in Europa kennt. Nur, dass die Straßenkatzen Deutschlands versteckt auf Bauernhöfen, in Kellern, Hinterhöfen oder Fabrikkasernen leben. Noch. Bei der hohen Populationsdichte und der immensen Vermehrungsrate können die Tierschutzvereine das Problem auf Dauer unmöglich allein lösen. Für jede Katze, die die Tierschützer mit geringen finanziellen Mittel kastrieren, kommen jährlich mehrere Dutzend neue Katzenbabys nach. Die Politik gibt diesen freilebenden Katzen den Stempel "herrenlos" und schon ist sie nicht mehr für die Versorgung der Tiere verantwortlich. Eine Lösung wäre wie in Paderborn eine Katzenschutzverordnung mit einer Kastrationspflicht. Noch können sich die Verantwortlichen auf Kommunal- und Landesebene zu dem Thema "Katzenkastration" nicht durchringen. Für TASSO ist allerdings ganz klar: Kastration von Straßenkatzen ist Tierschutz. Und der muss gelebt werden. |
Samstag, 22. Januar 2011
Katzensichtungen im Dortheasvej nachzureichen
Das Jahr 2011 begann gleich mit einer interessanten Nachricht:
"...wir sind gerade in Bjerregard im Dortheasvej. Heute haben wir eine kleine, schwarze Katze mit weißer Schnute (und evtl. Füßchen) am Nachbarhaus gesehen. Sie verschwand unter der Holzveranda, kurze Zeit später saß sie vor der Verandatür.
Sie scheint sehr scheu. Wir haben Futter hingestellt (haben selbst Kater mit) und beobachten weiter. Ist etwas über sie bekannt? Wir sind noch eine Woche da."
Leider ließ sich diese Katze, zum ersten Mal wurde uns ein schwarz/weißes Tier gemeldet, nicht mehr sehen:
"... die schwarze Mieze ist nicht wieder aufgetaucht. Aber rausgestelltes Futter wurde gefressen.
"...wir sind gerade in Bjerregard im Dortheasvej. Heute haben wir eine kleine, schwarze Katze mit weißer Schnute (und evtl. Füßchen) am Nachbarhaus gesehen. Sie verschwand unter der Holzveranda, kurze Zeit später saß sie vor der Verandatür.
Sie scheint sehr scheu. Wir haben Futter hingestellt (haben selbst Kater mit) und beobachten weiter. Ist etwas über sie bekannt? Wir sind noch eine Woche da."
Leider ließ sich diese Katze, zum ersten Mal wurde uns ein schwarz/weißes Tier gemeldet, nicht mehr sehen:
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| Jule |
Heute Nachmittag habe ich noch eine andere Katze gesehen, grau-getigert, recht kräftig (sieht aus wie Jule), sah gepflegt aus. Ich konnte einen Schnappschuss machen. Leider nur durchs etwas blinde Fenster. Ich kann ihn erst schicken, wenn ich zuhause bin. Die Katze war hier direkt hinterm Haus. ".
Es war tatsächlich Jule, die dort vor die Linse lief!
Vielen Dank an Tamar, auch für die reichlich hinterlassenen Trockenfutter-Vorräte!
Wir werden uns im kommenden März auf die Suche nach dem schwarz/weißen Tier machen.
Hessische Jäger töten 1.833 Katzen und 31 Hunde Tierschützer fordern Verbot des Haustierabschusses
| TASSO-Newsletter |
In den Jagdjahren 2008/2009 und 2009/2010 haben hessische Jäger insgesamt 1.833 Katzen und 31 Hunde getötet. Dies gab das Hessische Umweltministerium in der Antwort auf eine Landtagsanfrage (Drucksache 18/2699) der Abgeordneten Ursula Hammann (Bündnis 90/Die Grünen) bekannt. Mike Ruckelshaus, Leiter der Landesgeschäftsstelle Hessen des Bundes gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt), betont allerdings, dass dies nur die offiziellen Zahlen seien. Die Dunkelziffer liegt nach seinen Schätzungen weitaus höher. Hunde und Katzen gelten nicht als jagdbare Tiere im Sinne des hessischen Jagdrechtes, dürften aber im Rahmen des so genannten Jagdschutzes getötet werden, führt er weiter aus und hebt dabei hervor: "Diese gesetzlichen Regelungen zum Haustierabschuss sind unverhältnismäßig und gehen weit über das hinaus, was zum Schutz von Wildtieren notwendig ist." So dürften Katzen je nach Jahreszeit außerhalb einer willkürlich festgelegten Schutzzone von 500 bzw. 300 Metern bis zur nächsten Ansiedlung erschossen werden. Hunde dürften getötet werden, wenn sie im Jagdbezirk außerhalb der Einwirkung von Begleitpersonen Wild nachstellten, obwohl die Hessische Hundeverordnung bereits jetzt drastische Sanktionen gegen wildernde Hunde und deren Halter vorsehe, so der Tierschützer. "Hinsichtlich des Stellenwertes, den Haustiere für ihre Besitzer einnehmen, hat sich in den vergangenen Jahren ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen, der sich auch in der Jagdgesetzgebung niederschlagen muss", bekräftigt Ruckelshaus und fordert ein ausnahmsloses Verbot des Haustierabschusses. Vor dem Hintergrund der 2012 anstehenden Novellierung des Hessischen Jagdgesetzes verweist Ruckelshaus auf andere Bundesländer, die schon heute dem gewandelten Verhältnis des Menschen zum Mitgeschöpf Tier und dem Staatsziel Tierschutz Rechnung tragen. So hat sich z. B. die saarländische Landesregierung aus CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Koalitionsvertrag darauf geeinigt, die Belange des Tierschutzes bei der Jagdgesetzgebung zu berücksichtigen und den Abschuss von Hunden und Katzen zu verbieten. Nur Hessen scheint an überholten Privilegien festzuhalten. |
Gegen das Aussetzen von Haustieren hilft nur die Registrierungspflicht
Presse-Mitteilung |
Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO appelliert an Politiker: Mit Chip und Registrierung ist der Besitzer fast immer eindeutig feststellbar |
Der Mischlingshund lag in hohem Schnee und zitterte vor Kälte, die Katze war vollkommen durchnässt. Nur weil sie rechtzeitig von Mitarbeitern des Tierheims Nürnberg versorgt wurden, haben die beiden Tiere überlebt. Ein Paar hatte beim Spaziergang den Hund an einem abgelegen Zaun des Tierheims entdeckt, die Katze steckte in einer Tasche neben einem Glascontainer. Polizisten brachten das entkräftete Tier ins Tierheim. Wem die beiden Vierbeiner gehören, lässt sich nicht feststellen … „Immer häufiger kommt es vor, dass sich Besitzer von Haustieren durch einfaches Anbinden oder Abstellen ihrer Verantwortung entziehen“, berichtet Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V., die Europas größtes Haustierzentralregister betreibt. „Es ist für sie ja auch völlig gefahrlos: Ist das Tier nicht bei uns oder bei einer anderen Haustierdatenbank registriert, lässt sich der Besitzer nicht ermitteln.“ McCreight plädiert deshalb an Politiker, die allgemeine Registrierungspflicht endlich auf die Tagesordnung zu setzen. So wie es die Schweiz schon vor Jahren gemacht hat. „Seit 2007 müssen dort alle Hunde eindeutig und fälschungssicher markiert und registriert sein“, erklärt der Tierschützer. „Damit sollen Beißunfälle besser aufgeklärt, Seuchen schneller erkannt und bei entlaufenen, verwahrlosten oder ausgesetzten Hunden der Besitzer schneller ermittelt werden.“ Welpen müssten spätestens mit drei Monaten einen Chip erhalten, dessen Nummer zusammen mit den Daten des Besitzers registriert wird. „Das Aussetzen von Hunden ist in der Schweiz seitdem erheblich zurückgegangen“, sagt McCreight. „Alle Service-Leistungen von TASSO sind übrigens kostenlos. Tierbesitzer müssen somit für die Registrierung bei uns nichts zahlen.“ |
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