Freitag, 17. Dezember 2010

Katzensichtung im Rauhesvej

Im Oktober wurde dieses Tier, vermutlich ein Kater, im Rauhesvej gesichtet. Es hat keine Tätowierung und scheint recht standorttreu zu sein.



Vielem lieben Dank an Lothar, der uns jetzt schon mehrfach mit Katzensichtungen geholfen hat!
Vielleicht sehen wir uns im März in Bjerregard! Wir fahren ab 13.03.2011!

Thomas

Ein dänische Geschichte

Ich hatte vor einiger Zeit (12.09.2010) auf Facebook den Anfang einer herzzerreißenden Geschichte einer Dänemark-Urlauberin und einem kleinen, streunden Kater gepostet. 
Das Ganze war nicht in Bjerregard oder Hegnet, sondern weiter nördlich in Nörre Lyngby geschehen.

Mit ihrer Erlaubnis hier ein Auszug aus der Feder eines Menschen, der sein Herz verlor: 

KATZENJAMMER
Kann es sein, dass eine Katze sich seinen Menschen aussucht??--
Eigentlich hatte ich bisher Hunden und Katzen gegenüber keine besonderen Sympathien oder sagen wir anders:
ich mußte nicht unbedingt ihre Bekanntschaft machen. Einmal kurz mit den Fingerspitzen übers Fell gehen und gut war`s.
UND NUN DAS!
Hilfe, ich habe mich verliebt!
Drei Wochen Entspannung mit allen Sinnen - wie immer in Dänemark, schon seit 2003, und nun - 2010 - das Schönste: ein süßer, kleiner Kater! Wie der uns alle innerhalb der nächsten 21 Tage in seinen Bann zieht, ist kaum zu beschreiben. DANSKE heißt er, und am Ende der Ferien ist es einfach unser Kater.
Wir alle gingen davon aus, dass dieses Tierchen dem Hausbesitzer gehört und wir es sozusagen als kleinen Wellness-Service oben drauf bekommen und wir ihn dafür während unseres Aufenthaltes versorgen.
Wie war ich entsetzt, als ich bei unserer Abreise erfuhr, dass das Kätzchen keinen Besitzer hat, dass es sich hier um eine der unzähligen streunenden Katzen handelt, denen es, solange sie von den Touristen gefüttert werden, gut geht, die aber nach der Saison, wenn die meisten Touristen verschwunden sind, ab Oktober einem ungewissen, tierunwürdigen Schicksal entgegen gehen. Die Katzen hier, habe ich mir sagen lassen, haben eine Überlebenschance von drei Jahren, und die meisten von ihnen vegetieren bis zu ihrem Tode dahin, krank, zerzaust, deformiert, immer hungrig und immer am Rande ihres Existensminimums.
Da wir vernünftige (deutsche)Leute sind, wurde der Gedanke, das Kätzchen mitzunehmen, verworfen.
Zuhause angekommen, entwickelte sich bei mir ein unerträglicher Katzenjammer. Wie kann ich dieses Tier füttern, und es dann seinem Schicksal überlassen!
Nach mir die Sintflut?!?!
Das Ganze mündete nach drei Wochen Leidensdruck in einem Anfall von Entschlossenheit: ich hole das Tier, lasse es kastrieren (das ist leider heute das Wichtigste!!) und gebe ihm bei mir ein neues Zuhause; so geschehen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit Unterstützung eines Tierheimes!
700 km nach Nr. Lyngby, Kater sofort da, noch zwei Tage Urlaub (habe schließlich das Haus für vier Tage gebucht, 250 Euro "cash" auf die Hand), wobei Kater nicht von meiner Seite weicht, dann 700 km zurück nach Deutschland. Kam mir wie eine Diebin vor.
Ja, und nun ist alles vollbracht, was in diesem Zusammenhang für so ein neues kleines Katerwesen (Wurf etwa Februar 2010) getan werden muß.
Und wir sind eine glückliche Gemeinschaft.
Danske hat viel zu tun, meistens ist er draußen, so wie er es in Dänemark gewohnt war, aber er kommt immer wieder!
Diese treue süße Seele kann nicht wissen, dass es ihr auch noch im November und Dezember, Januar und Februar ... gut geht, aber ich weiß es, und das ist beruhigend, so beruhigend wie Danske´s Schnurren, wenn er sich rund um wohl fühlt.




Sonntag, 12. Dezember 2010

Erkennungsdienstliche Untersuchung abgeschlossen

Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh...;-)

Dezember 2010

März 2010
Es ließ uns keine Ruhe, also haben wir alle Bilder aus diesem März angeschaut und verglichen.
Tatsächlich scheint es Suse zu sein - das ist toll!

Bilder aus dem Arvidvej

Hier ist der Tiger, den Uta im Arvidvej gesichtet und uns gemeldet hatte:




Auf den Bildern ist keine Tätowierung zu erkennen. Unsere Bilderrecherche dauert an! Mal sehen, ob wir diesen Fellträger noch identifizieren können.

Vielen lieben Dank an Uta und Simone für die Unterstützung!!!

Freitag, 3. Dezember 2010

Katzensichtung im Arvidvej, endlich!

Seit langer, langer Zeit hatten wir keine Meldung mehr aus dem Arvidvej bekommen und waren schon langsam ins Grübeln geraten. Immerhin hatten wir im letzten Frühjahr dort reichlich Katzen gesehen und auch kastrieren (lassen) können.
Heute kam dann endlich eine telefonische Meldung einer netten Urlauberin (die diesen Eintrag vielleicht jetzt noch liest? ;-)

Ein tätowierter Tiger wurde entdeckt und konnte gefüttert werden.
Bilder gibt es noch keine. Wir sind gespannt.

Sonntag, 21. November 2010

Fortschritte mit der Wildkamera

Es geht voran, ich bin von der Wildkamera mehr und mehr überzeugt. Jetzt feilen wir noch am Aufstellort, Empfindlichkeit und sonstigen beweglichen Objekten (Bäume, Sträucher) und dann wird uns das Teil hoffentlich in Dänemark gute Dienste leisten.

Schön, dass man im Haus so viele Freiwillige hat.



Freitag, 19. November 2010

Zwei hinter Gittern, aber in bester Obhut

Neugierig schauen die Kätzchen in Richtung Fotografen. Inzwischen ist auch ihre Mama wieder bei ihnen. Das Team des Tierheims kümmert sich derzeit um die Katzenfamilie.
Es klickten zwar keine Handschellen, trotzdem glückte der Oberurseler Polizei eine außergewöhnliche Verhaftung. Die «Täter» müssen nicht bei Wasser und Brot schmoren, ein Schüsselchen voll Katzenmilch tut‘s auch.

Oberursel. Zu einer «Festnahme» der besonderen Art kam es am Dienstag im Hof der Polizeistation. Am frühen Dienstagmorgen war Polizeibeamten ein Katzenjunges im Innenhof aufgefallen. Doch immer, wenn sich die Beamten dem Kleinen nähern wollten, verkroch es sich unerreichbar unter einem Container.
Ein Blick unter den Container zu werfen, war schwierig, da sich viel Laub dort gesammelt hatte – dennoch glaubten die Polizisten, mindestens zwei Jungtiere erkennen zu können. Wie waren sie nur dorthin gekommen? Das war die Frage. Eine Kollegin hatte vor Wochen immer wieder eine Katze im Hof gesehen.
Mit vor dem Container aufgestelltem Katzenfutter konnten die Beamten die Kleinen zumindest zu ein paar Schritten nach draußen bewegen. Die erste «Täterbeschreibung» lautete: Rote beziehungsweise rot-weiße Fellfarbe, langhaarig, circa acht bis neun Wochen alt. Das Tierheim Oberursel – hilfsbereit wie immer – brachte auf Bitten drei Lebendfallen zur Polizeistation.
Nicht lange, nachdem diese mit Futter bestückt waren, kam das erste Katzenjunge hervor und löste die Falle nach einigen Runden um das Gitter herum aus – der Hunger besiegte die Vorsicht. Auch das zweite Kleine war ohne Probleme auf dieselbe Weise zu fangen und beide Tiere wurden noch am frühen Vormittag ins Tierheim gebracht. Zwei Fallen blieben im Innenhof stehen und wurden regelmäßig kontrolliert.
Am Nachmittag dann das typische Geräusch einer zuschnappenden Falle: Auch das dritte Jungtier wurde in den Forsthausweg gebracht. Blieb nur noch die Katzenmutter. Auch die war aber – in diesem Fall zum Glück – hungrig genug, um kurz nach 18 Uhr in die verbliebene Falle zu gehen, um zu fressen.
«Unseren Neuzugängen geht es den Umständen entsprechend gut», sagt Hans-Joachim Ettel, Tierpfleger beim Tierheim Hochtaunus. «Sie leiden zwar alle unter Katzenschnupfen, werden aber von unserer Tierärztin behandelt und auf weitere Krankheiten durchgecheckt.»
In circa vier Wochen wird die kleine Katzenfamilie dann voraussichtlich bereit zur Vermittlung sein. Leider ist das Schicksal der Vier kein Einzelfall. «Allein in diesem Jahr wurden bei uns 80 herrenlose Katzen abgegeben», berichtet Hans-Joachim Ettel. csc

Artikel vom 18. November 2010, 20.40 Uhr (letzte Änderung 19. November 2010, 04.23 Uhr)

von taunus-zeitung.de

Und jetzt ist drei Mal zu raten, wer diejenige war, die das Ganze angezettelt, durchgeführt und an die Presse gegeben hat...



Anke wars.

Sonntag, 7. November 2010

Erster Test der neuen Wildkamera

Lange hatte ich nach einer Kamera gesucht, die uns bei unserer Arbeit in Bjerregard zuverlässig unterstützen kann. Bei einem Ausrüster aus dem Jagdbereich wurde ich dann fündig. Das schicke Teil versprach gute Qualität, lange Akkulaufzeiten und Nachtsichtaufnahmen.

Gestern schnell installiert und auf unserer Terrasse in Postion gebracht. Raus aus dem Bild...

Ich

und dann kamen die "Tiere der Nacht":

Ronja
Ida
Lena

Michel
Feines Gerät! Jetzt werden wir noch weiter üben...

Thomas

Sonntag, 31. Oktober 2010

1000km Katzenzusammenführung

Fast zu schön, um war zu sein:

Unsere Freundin Hanne, Herausgeberin des dänischen Katzenmagazins minvenkatten hatte die schöne Geschichte von Missy gelesen, die nach 4 Monaten von ihren Besitzern in Bjerregard wieder gefunden wurde. In ihrer Mail schrieb uns Hanne, dass sie eine Nachricht über eine Fundkatze in Nord-Jylland erhalten habe. Die Katze wäre tätowiert, allerdings in Dänemark untypischer Form. Man vermutete eine deutsche Tätowierung.

Anke's detuktiver Geist war erwacht! ;-)

Nach kurzen Telefonaten stand fest:
Die Tätowierung war tatsächlich aus Deutschland, genauer von einem Tierheim in NRW. Dort half man weiter und gab gerne die Anschrift der Katzenhalterin, die die Katze dort 2005 erhalten hatte. Ein recht selten kligender Name machte Hoffnung, auf allgemein zugänglichen Wegen an die Besitzerin zu kommen. Das Telefonbuch gab aber nichts mehr her. Also frech jemanden angerufen, der unter gleicher Anschrift eingetragen war.

Volltreffer! 
Gerne gab man uns Auskunft, dass die Besitzerin seit einigen Jahren in Dänemark wohne! Im dänischen Telefonbuch fand sie Anke. Der Nachricht auf dem Anrufbeantworter folgte bald der sehr, sehr erleichterte Rückruf.
Der Kater war vor drei Monaten dort entlaufen, die verzweifelte Suche blieb erfolglos.

Jetzt blieb uns nur noch Kontakt zwischen Hanne, der Besitzerin und dem dänschen Tierheim herzustellen.

Willkommen zuhause, kleiner Kater! Deinen Namen kennen wir noch gar nicht. Vielleicht gibt es aber noch mal von Dir zu berichten... ;-)

Bild aus dem Tierheim

Dienstag, 26. Oktober 2010

Missy wieder zurück!!!

Eine Riesenüberraschung kam heute per Mail. Sie hat uns echt fast umgehauen.
So liest sich die Erfolgsstory in Auszügen:

Unsere Katze Missy ist seit dem 24. 10. wieder bei uns!
Wir sind am Wochenende nach Bjerregard gefahren und hatten ein Haus am Sigfred Jensens Vej, direkt an der Stelle wo sie im August zuletzt gesehen wurde.
Wir haben gleich Sonnabend ihr Futter auf die Terrasse gestellt und Sonntag wieder. Und plötzlich war das Napf leer und wir sehen sie noch in den Büschen verschwinden.
Wir also raus und suchen und rufen und neues Futter eingefüllt. Und plötzlich kommt sie angelaufen, begrüßte uns mit Miauen und strich um unsere Beine. Und kam sofort mit ins Haus um weiter zu fressen.
Wir sind dann gleich am am Montag mit ihr nach Hause gefahren. Missy ist ziemlich abgemagert und schwach auf den Beinen, aber sonst scheint sie okay zu sein. Morgen gehts zum Tierarzt.

Missy ist wieder zuhause
Wir freuen uns riesig für die Familie, die die Hoffnung nicht aufgegeben und viele Mühen auf sich genommen hat. 
Willkommen zurück, Missy! Wir würden nur allzu gerne über "Deinen" Sommer in Bjerregard erfahren... ;-)

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Frida ist entlaufen...

Leider wieder einmal schlechte Nachrichten, diesmal von der kleinen Frida.
Sie ist schon vor ein paar Tagen von ihrem Zuhause in Bockenheim in der Pfalz entlaufen. Alle Anstrengungen, sie wiederzufinden waren bislang leider vergebens. Anke versucht von hier aus zu tun was möglich ist. Hoffentlich ist es von Erfolg gekrönt...

Sollte jemand zufällig im Raum Bockenheim / Pfalz diese Katze seit dem 05.10.2010 gesehen haben oder Hinweise geben können, bitte melden Sie sich hier bei uns! Tag und Nacht!

Frida

Sonntag, 3. Oktober 2010

Ronja im Auroravej?

Die spannende Katzensichtung, die uns per Mail am 28.09.2010 erreichte, kündigte sich im Text der Mail ganz unspektakulär an:
Ich schicke euch auch noch ein Bild mit und zwar
ist immer mal wieder eine Katze bei uns hier in Haus nähe. 
Wir haben ihr draußen was zu essen hin gestellt, was sie 
auch immer gleich verschlingt. Aber näher als ein paar meter 
und auch das nur unter genauer Beobachtung kommt man nicht 
an sie ran. Unsere Daten hier sind Auroravej, Hegnet. 
Bis jetzt haben wir sie immer nur in der Nähe von unserem 
Haus gesehen, sie scheint hier aber auch noch wo anders 
rum zu laufen.

Dann kam das Bild, was uns echt überraschte:

Auroravej , September 2010
Wie unserer Ronja aus dem Gesicht geschnitten! Für mich total neu, Anke hingegen erinnerte sich an ein Bild von Wiebke aus dem Oktober 2009, das Fenja mit 3 Jungen zeigte. Wir hatten im November nur noch zwei gefunden (Ronja und Frida).
Arvidvej, Oktober 2009
Die dritte scheint also den strengen Winter überlebt zu haben!


Vielen lieben Dank an Femke!