Samstag, 14. Juli 2012

Kein Einzelfall - verwilderte Hauskatze auch in Vejlby / Vrist

Die Situation in Bjerregard (so, wie sie früher war) ist sicherlich kein Einzelfall in Dänemark. Das erfahren wir regelmäßig, seit wir unser Handeln öffentlich gemacht haben. Diese Mail (auszugsweise) erreichte uns vor wenigen Tagen:

Vor zwei Wochen machten meine Familie und ich Urlaub in Vrist an der Nordseeküste von Dänemark. Ich wählte dieses Urlaubsland in der Hoffnung diesmal keine hungrigen Katzen zu sehen wie in den südlichen Ländern. Aber weit gefehlt. Dass ein modernes Land wie DK in Sachen Tierschutz so unterentwickelt ist enttäuscht mich maßlos. Da ich beim Anblick von leidenden Tieren nicht wegschauen kann, versuche ich auch grenzübergreifend zu helfen, soweit ich kann. 
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In dem oben genannten kleinen Freizeitpark entdeckte ich sofort mehrere Katzen, die sehr dünn waren. Ein Kater, natürlich nicht kastriert, war sehr anhänglich und ich wollte ihn mit nach Deutschland nehmen.
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Ich kam jedoch noch mit der Betreiberin des Parks ins Gespräch. Sie gab den Katzen Futter und wollte sich auch um den Kater kümmern. Ich sagte ihr, wie wichtig es sei die Katzen zu kastrieren. Damit schien sie allerdings überfordert zu sein. Dann zeigte sie auf einen benachbarten Bauernhof und sagte, dass die Katzen sicher alle von dort kommen.

 
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Ja, es stimmt, dass wir wahrscheinlich in Bjerregard, mit den speziellen Rahmenbedingungen, erfolgreich waren und es scheint an der Zeit, weiter zu ziehen. Gegen Uneinsichtigkeit bei den Menschen in Dänemark, wie auch hier in Deutschland, können wir natürlich wenig ausrichten.
Die Wahl unseres nächsten Zieles in DK wird natürlich mit solchen Nachrichten immer schwieriger. Man hat das Gefühl, gar nicht zu wissen, wo man anfangen soll.

Thomas