Dienstag, 25. Dezember 2012

Neues Gebiet, zusätzliche Domain: sommerhuskatte.de

Die Bjerregardkatzen sind jetzt zusätzlich unter www.sommerhuskatte.de zu erreichen. Wir wollen damit etwas flexibler in der Öffentlichkeitsarbeit zu der Problematik der verwilderten Hauskatzen in den Ferienhausgebieten sein. Schließlich gibt es dies ja nicht nur in Bjerregard.

Ansonsten bleibt alles wie gehabt. :-)

Allen Freunden und Unterstützern friedliche Weihnachtstage und einen guten Start ins Jahr 2013!

Thomas

Samstag, 22. Dezember 2012

Eine ganz besondere Sichtung...

Vor einigen Tagen haben wir noch eine Katzensichtung in Hegnet mitgeteilt bekommen.
Eine, über die wir uns ganz besonders gefreut haben, denn es war Fenja, die bei einem Urlauberpärchen in der Arvidvej auftauchte und dort auch versorgt wurde.

Das schrieben uns Annika und Olli:
"Seit vorgestern kommt uns nun Fenja regelmäßig besuchen.
Sie sieht wie jedes Jahr gut genährt aus und hat vor unserem Fenster auch schon
Mäuse gefangen (und Futter bei uns abgegriffen)."




Hoffen wir, dass sie auch diesen Winter gut übersteht, denn sie ist ja nicht mehr die Jüngste.

Dank an Annika und Olli

Sonntag, 16. Dezember 2012

Nisse aus Grönhöj

Eine Geschichte aus dem frühen Sommer haben wir noch nicht erzählt.

Es ist eine Geschichte, die eine echte Weihnachtsgeschichte sein könnte, eine mit gutem Ausgang eben…

Im Mai erreichte uns per Mail eine Nachricht aus Grönhöj an der Nordspitze Dänemarks.

„Hallo Anke und Thomas!
Ich habe gerade durch Zufall Eure Seite entdeckt, da wir uns gerade in DK zwar nicht in Bjerregard sondern nördlicher in Grönhöj befinden und einen "wilden" Kater hier am Ferienhaus haben, der gerne zu uns ins Haus möchte und dem es offensichtlich nicht so gut geht. Er sieht dünn aus, kratzt und putzt sich ständig, hat dreckige Ohren und er niest und atmet etwas röchelnd (Augen sehen erstmal so ok. aus). Ebenfalls haben wir heute beobachtet, dass er (er macht hier rund ums Haus in den Sand) auch wohl Durchfall hat.
Wir haben heute bei unserem Ferienhausvermieter nachgefragt, ob es eine Tierschutzorganisation oder ein Tierheim oder ähnliches gibt, dort meinte man nur, das hätten die letzten Mieter des Hauses auch schön erwähnt, aber es gäbe wohl keine Tierhilfe hier in der Nähe.
……
Habt Ihr da noch eine hilfreiche Idee!!??“


Nisse in Grönhöj



Natürlich nahmen wir gleich Kontakt auf.
Und nach ein paar Ratschlägen unsererseits, was man tun könne, hat Katja sich um den Zugelaufenen gekümmert und schrieb uns erneut:
„Ja, er ist nicht kastriert. Ich war heute Morgen (nach Recherche Tierarzt gefunden) beim Tierarzt und musste aber heute Nachmittag nochmal hin, da kein Doc heute früh da war. Die Arzthelferin hat mir netterweise eine Box geliehen. Der Kater hat sich ziemlich gewehrt beim "Verpacken" und dann die ganze Fahrt kläglich miaut.
Eine ganz junge Tierärztin hat ihn dann untersucht (… erst auf Nachfrage nach Tattoo oder Chip geschaut: leider Fehlanzeige).
Nicht mal in die Ohren geschaut... nun ja!
Also: Abgehört und Fieber gemessen, ins Maul gesehen: Der Kater hat einen Infekt, röchelt ja auch und ist "rotzig" , die Tierärztin meinte es könne ein verschleppter Infekt der Atemwege sein oder aber eine schwerwiegendere Infektion deren Namen sie nicht auf englisch oder deutsch wusste (wohl Katzenseuche..oder??). Seine Augen sind allerdings wohl ok.. Er bekam zwei Antibiotika-Spritzen und in zwei Tagen sollen wir ihm etwas gegen die Würmer und Flöhe geben. Ihre Idee war es allerdings, ob es nicht besser wäre, ihn dort zu lassen.....ich habe dann nachgefragt und ja, dann würden sie ihn töten (obwohl sie nicht gesagt hat, er wäre "unheilbar" krank oder würde sich quälen).“

in Deutschland
Schließlich hatte Katjas Familie den Kerl aber so ins Herz geschlossen, dass sie ihn nicht bei dem Tierarzt ließen und ihn sogar mit nach Deutschland nahmen.
Zuerst hatte man zwar überlegt ihn weiter zu vermitteln, aber „Nisse“ gehört inzwischen zur Familie - obwohl er einen chronischen Schnupfen hat und öfter mal zum Tierarzt muss.

Trotzdem schrieb Katja vor ein paar Wochen:
„Also...unser Herz hat er sich "erschnurrt".“
 
Das ist wunderbar - vor allem für Nisse.

Danke, Katja!


Sonntag, 2. Dezember 2012

Mariechen ist kastriert

Neuigkeiten gibt es von Mariechen, der Katze, die Marianne aus Köln Anfang Oktober auf einem Rastplatz auf Römö kennen lernte und mit nach Deutschland nahm.
Nachdem Marianne ja schon allerhand unternommen hatte herauszufinden, ob sie nicht vielleicht doch jemandem gehörte, scheint nun sicher zu sein, dass auch Mariechen eine verwilderte Hauskatze war.
Denn sie wurde bei Marianne rollig.
Nun ist sie kastriert - und bestimmt sehr froh, bei dem jetzt einsetzenden Winter nicht mehr draußen sein und mit leerem Magen einschlafen zu müssen.

Nochmal ganz lieben Dank nach Köln!

Flyer für Römö sind fertig!

Winterwetter im Tigerurlaub. Zeit zum Basteln! ;-)

Wir haben unseren Flyer für Römö geändert und für die Auslage bei Novasol verpackt.

So wird vielleicht schon der eine oder andere Weihnachtsgast aufmerksam und wir haben bis zum März schon ein paar Hinweise.

Daumendrücken!




Sonntag, 25. November 2012

Katzensichtung Suse im Arvidvej

Der Herbst ist scheinbar die Zeit, in der viele "Bjerregard"-Stammgäste die ruhige Zeit an der Nordsee genießen und die vierbeinigen Einheimischen besonders regelmäßig an den Ferienhäusern erscheinen. Tatsächlich erhalten wir in dieser Zeit die meisten Mitteilungen.

Im November wurde Suse im Arvidvej gesehen, gefüttert und gestreichelt. Und sie erhielt dabei eine ganze Reihe Komplimente:

"Sie sieht sehr gut aus, gepflegt, nicht mager, sehr schönes Fell. Sie ist sehr zutraulich, aber sehr vorsichtig - zum Glück.
Sie lässt sich ohne Ende streicheln, schmust endlos um die Beine herum und schnurrt sehr laut!"
 


 
Vielen lieben Dank für die Nachricht und die tollen Bilder an 
Thorsten und Regina!

 Anke & Thomas

Sonntag, 4. November 2012

Noch eine Katzensichtung auf Römö

Nun wollen wir hier auch erklären, welche Meldung uns nun genau zu einem Umzug in ein neues Gebiet brachte.

Marianne aus Köln schrieb uns dies:

„Liebe Katzenschützer,
wir lernten am 1.10. auf einem Rastplatz der Insel Römö eine sehr hungrige, zutrauliche Katze kennen. Wir fütterten sie einige Tage. Am 4. Tag bei scheußlichem Wetter konnte sie unseren Hund so weit überzeugen, dass sie ins Wohnmobil einsteigen durfte.
Wir dachten, ist in Ordnung, wir bringen sie zum Tierschutz.... 
….denn nach Aussagen von Spaziergängern war sie schon einige Zeit dort….
Nach vielen Erkundigungen haben wir dann erfahren, wie man in unserem geliebten Urlaubsland mit Fundtieren umgeht(!)
Schließlich haben wir die Kleine mitgenommen, in Niebüll haben wir nachschauen lassen ob sie einen Chip hat (leider nicht).
Inzwischen haben wir sie gut gepäppelt, Ohrmilben und Durchfall wurden von unserem Tierarzt kuriert, sie wurde geimpft.
Unser Hund hat sich bereit erklärt, sein Zuhause mit ihr zu teilen....
Ich habe Tierheime in Schleswig angeschrieben, im Internet nachgesucht...
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass so ein liebes Tier nicht irgendwo vermisst wird!
Nach der Rasur des Bauches zeigten sich eine Narbe und ein Bruch, wir werden also jetzt warten, ob sie rollig wird.
Falls Sie eine Vermisstenmeldung haben sollten:
unser "Mariechen" ist eine zierliche Grautigerin, mindestens ein Jahr alt, sie hat wohl auch schon mal Junge gehabt. Sie kennt Hunde, Kinder, Autofahren und geht aufs Katzenklo..
Danke fürs Lesen und weiterhin viel Erfolg für Ihr Projekt !
Herzliche Grüße aus Köln,
Marianne“

Insbesondere die Beschreibung dessen, was den Tierschutz in Dänemark in Sachen „verwilderte Katzen“ betrifft, wurden wir leider wieder bestätigt in dem, was wir selbst bisher erfahren haben.
Ich freute mich für die Katze, hatte sie doch nun ein Zuhause gefunden noch rechtzeitig vor dem nahenden Winter.

Dann aber folgte im P.S. der Mail ein Satz, der mir das Herz in die Hose rutschen und mich beinahe vom Fleck weg die Koffer packen ließ:

„PS:
Auf dem Campingplatz "lebten" mindestens 12 Jungtiere im Müllcontainer. Sie waren sehr scheu.

Sofort dachte ich an die Meldung, die wir im Dezember 2010 erhalten hatten.
Damals war uns eine Katze mit drei Jungen auf Römö, genauer in Sonderstrand, gemeldet worden.

Wir sind nun bereits am Organisieren, besorgen uns eine Karte von der Insel und überlegen, wie wir unser Projekt an einem neuen Ort am besten beginnen, um bereits im ersten Jahr so viel wie möglich zu bewegen.

Dankbar wären wir für Meldungen über Katzen-Erkenntnisse von dieser Insel.
Vielleicht habt Ihr, liebe Leser, selbst oder Eure Bekannten Erfahrungen gemacht.
Da Römö für uns völlig neu ist, freuen wir uns über alle Mitteilungen.

Übrigens hat Marianne uns eine Woche später ein Foto von Mariechen geschickt - hier zusammen mit dem bereits in der Familie lebenden Hund, der den Zuwachs zum Glück akzeptiert.


Vielen Dank an Marianne und Ihre Familie.
(Übrigens habe ich auch auf den dänischen Internetseiten keine Vermisstenmeldung von Mariechen gefunden.)


Mittwoch, 31. Oktober 2012

Ortswechsel von Bjerregard nach Römö

Jetzt ist es amtlich:

Unser nächster Trip im März 2013 führt nicht nach Bjerregard, sondern auf die Insel Römö!

Einige, teils dramatische Meldungen von verwilderten Katzen haben wir von dort erhalten. In Bjerregard gibt es dagegen seit einiger Zeit keine Meldungen mehr über Nachwuchs oder uns unbekannte Katzen. Deswegen verlagern wir einmal nach Römö und schauen, ob wir da etwas Positives bewirken können.

Umso mehr brauchen wir in Zukunft Eure tolle Unterstützung um in Bjerregard und Hegnet wirklich auf dem Laufenden zu bleiben!

Gruß, Thomas

Samstag, 27. Oktober 2012

Katzensichtung im Bjerregardsvej - Jannik, Lilli und Kimi

In der zweiten Oktoberwoche haben wir wieder einmal Nachrichten aus Bjerregard erhalten.
Ein deutsches Pärchen, mit dem wir zuvor noch keinen Kontakt hatten, hat uns dies mitgeteilt:

"Liebe Anke, lieber Thomas!
Wir waren in der letzten Woche im Ferienhaus Bjerregardsvej ... und schon kurz nach unserem Eintreffen ließ sich die erste Katze (getigert mit weißem Latz und weißen Pfoten) auf der Terrasse blicken. Diese und eine weitere getigerte Katze kamen die ganze Woche regelmäßig zum Fressen und Trinken und ließen sich auch streicheln. 

Eine ganz scheue schwarz-weiß gezeichnete Katze ließ sich 2-3 mal sehen, lief aber immer wieder weg. 
Ob diese Nachts etwas gefressen hat, wissen wir nicht.
...............
Im November werden wir nochmal eine Woche Urlaub im gleichen Haus machen und sind schon gespannt, wen wir dann antreffen werden.

Wir hoffen, Euch mit unserer Rückmeldung eine Freude gemacht zu haben!
Viele Grüße von Petra + Lothar!"


Lilli
Natürlich hatten sie uns damit eine Freude gemacht, denn wir konnten anhand der danach übersandten Fotos  Lilli und Jannik identifizieren.
Und die scheue schwarz-weiße Katze ist sicherlich Kimi - auch wenn der "Beweis" hierfür fehlt.
Nachdem wir die Namen der "Futtergäste" bei Petra und Lothar mitgeteilt hatten, kamen noch ein paar Internas, die bestätigten, dass es sich um genau diese Beiden handelte.

"Wie schön, dass wir jetzt die Namen unserer Futtergäste kennen!
Lilli ließ sich nur ein, zwei Mal kurz anfassen. Ich hatte mit Käse aus der Hand gefüttert - da konnte sie wohl nicht widerstehen.
Aber ansonsten ist sie wirklich nicht sehr erpicht auf das Anfassen. Sie blieb jedoch auch nach dem Fressen noch lange auf der Terrasse sitzen.

Das war bei Jannik ganz anders: er ließ sich ausgiebig kraulen, auf den Schoß nehmen und erzählte viele Geschichten, wenn er nicht gerade laut und vernehmlich schnurrte - er ist wirklich ein ausgesprochen liebenswerter Charmeur! .........."


Jannik

Schön ist auch, dass Petra und Lothar im November nochmals nach Bjerregard fahren.
Wir sind nun alle sehr gespannt, wer sich dann an den "gedeckten Tisch" setzen wird.

Vielen lieben Dank Euch Beiden für die Nachricht, die Fotos und auch, dass Ihr im November Futter mitnehmen werdet und an einer der Futterplätze abgebt.




Sonntag, 9. September 2012

Letztes sommerliches Wochenende?

Unsere drei Bjerregardkatzen genießen das wohl letzte sommerliche Wochenende sehr!

Ronja ist noch ziemlich umtriebig

Michel bringt das kaum aus der Ruhe

Ida mags lieber so

Wetten, in 6 Wochen bringt den nichts und niemand mehr vor die Tür?

Samstag, 8. September 2012

Katzensichtung im Arvidvej; Endlich Suse!

Das Faszinierende und Überraschende an unserem Handeln für die Bjerregardkatzen sind die Kontakte, die dabei entstehen. Insbesondere diese Nachricht, die uns Ende August von Ina und Hans-Jürgen erreichte.

Beide hatten Urlaub im Arvidvej gemacht und dabei Besuch von einer Katze bekommen. Es wäre viel zu schade, die Worte darüber zusammen zu fassen. Die Zeilen hatten uns so viel Freude gemacht, dass wir sie gerne hier auszugsweise zitieren:


Liebe Anke, lieber Thomas!

Nachdem wir bei unserer Ankunft in Bjerregård am Samstag, dem 11.08.2012, Eueren Flyer entdeckten, stellten wir ab Montag, dem 13.08. Trockenfutter und Wasser auf unsere Terrasse am Arvidvej. Seit Dienstag kommt mehrmals tæglich eine Kætzin - wir sind ziemlich sicher, dass sie weiblich ist - zum Fressen. Sie ist zutraulich und frisst sehr hektisch. In beiden Ohren konnten wir kleine Tætowierungen entdecken. Bis jetzt schmust sie zwar, læsst sich aber kaum anfassen. Das Fell und die Augen sehen gut aus und sie ist duenn, aber nicht abgemagert. Sie ist getigert mit schwarzen Streifen und gruenen Augen. Sie sieht der Katze æhnlich, die Ihr am 15. /16.03.2011 fotografiert habt.
Euere Arbeit werden wir gerne weiter verfolgen und unterstuetzen, da wir uns zuhause auch im Tierschutzverein engagieren!

Viel Kraft und viel Erfolg und DANKE
Euere Ina und Hans-Juergen

Wieder zuhause waren dann die Bilder schnell per Mail zugesandt. Und dazu diese, so unglaublich detailierte und treffliche Beschreibung einer typischen Bjerregardkatze! Hier zum Genießen:

Die Geschlechtsbestimmung ist nicht ganz einfach. Wir haben ein Foto gemacht, das aber wegen des Fells undeutlich ist. Der Vergleich mit einem Foto im Katzenbuch und mit anderen Kätzinnen ist auch nicht so eindeutig. Dennoch gehen wir davon aus, dass sie weiblich ist. Sie sieht der Katze ähnlich, die Ende März 2011 am Arvidvej 56 gesichtet wurde, wobei deren Pfoten dunkel sind - wir beide sind uns in diesem Punkt nicht einig. Wir beschreiben hier einige Merkmale, die uns aufgefallen sind und aus den Fotos nur schwer hervorgehen: Sie ist eine kleine, zierliche Katze. Die Lippen sind schwarz, die Pfoten wirken vorne bei den Krallen relativ breit. Der Schwanzrücken wird von einem schwarzen Streifen durchzogen, der erst seitlich nach unten / innen zu Ringen übergeht. Ihre grünen Augen werden von schwarzer, dann von beiger Farbe umkreist. Aus der Ferne sieht sie grau aus.

Sie verhält sich wie eine Hauskatze, die Vorsicht gelernt hat. Während sie bei der ersten Begegnung zielsicher den Fressnapf ansteuerte und begierig ausfraß - auch bei mehrmaligem Nachfüllen -, wobei sie sich auch am Wassernapf ausgiebig bediente, und laut maunzte (zur Begrüßung? aus Vorsicht und zur Abschreckung?), ging sie schnell dazu über, um unsere Beine zu streichen und dort "Köpfchen zu geben". Von der Hand schreckte sie bis zum Schluss zurück und sie näherte sich uns lieber, wenn wir aufrecht dastanden oder auf den Stühlen saßen - erst nach ein paar Tagen umstrich sie uns auch, wenn wir in die Hocke gingen. Nach etwa einer Woche ließ sie sich gelegentlich streicheln, manchmal vielleicht aus Versehen. Sie kam nicht nur zum Fressen, sondern saß auch oft auf der Terrasse und nach einiger Zeit schlief sie auch auf den Gartenstühlen. Sie entspannte sich zusehends, denn ab der zweiten Woche fraß sie nicht mehr so viel (satt? sicher? neue Futterstelle?) und räkelte sich, manchmal zeigte sie uns sogar ihren Bauch. Den Vogel, den sie auf der Terrasse fing, präsentierte sie uns wie zu einer Einladung zum Fressen, verspeiste ihn dann und legte sich zufrieden auf Hans-Jürgens Schuhe. Das Innere des Ferienhauses mied sie, nur in den letzten beiden Tagen wagte sie ein paar Schritte dort hinein. Ihr habt sicher schon bemerkt, dass sie jeden Tag bei uns war - mit einer Ausnahme an einem besonders stürmischen. Immer wieder streunte sie in ihrem Revier und blieb vor allem nachts aus. Am Abend war sie häufig ganz aufgedreht, spielte mit dem Heidekraut oder flitzte wie ein Blitz über das Feld. Wir glauben, dass wir nicht nur zu unserer eigenen Beruhigung denken, dass sie dort zuhause ist. 

Wir schicken Euch im Anhang Fotos, von denen wir hoffen, dass sie Euch zur Identifizierung weiterhelfen.

Und die übersandten Bilder waren ebenfalls mehr nur als "sachdienlich":






Unsere Gegenüberstellung hier führte dann zum Ergebnis, dass es sich bei dem Mädchen um Suse handelt, die im Frühjahr 2010 kastriert wurde. Von ihr hatten wir bis dato keine Meldung bekommen.

Vielen lieben Dank für die tolle Unterstützung in Form der Bilder und Beschreibung, vor allem aber für die mehr als großzügige Spende!

Anke & Thomas



Jette und Jannik im Bjerregardsvej

Jette links, Jannik rechts

Jette und Jannik, die sich beide ein festes, ständig bewohntes Haus im Bjerregardsvej ausgesucht haben, sind ebenfalls wohlauf.

Jannik, der uns im letzten Frühjahr etwas Sorgen wegen einer entzündeten Verletzung am Kopf gemacht hatte (und beim Tierarzt behandelt werden musste), hat einen tollen, "standesgemäßen" Stammplatz gefunden. Beide werden regelmäßig bestens versorgt und sind auch im Winter gut geschützt in den Styroporboxen untergebracht.

An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an die Hausbesitzerin, auch wenn sie diese Zeilen hier im Internet nicht lesen kann.

Sonntag, 19. August 2012

Katzensichtung. Durstiger Besuch im Rauhesvej

Unsere Freundin Birgit hatte in der Woche vom Freitag,10.08., diesen durstigen Tiger zu Gast. Gleich beruhigend für uns zu lesen, dass die Tätowierung im Ohr gut sichtbar war!

Sehr wahrscheinlich handelt es sich um Nora, die eine feste Anlaufadresse im südlichen Teil der Siedlung hat.


 Vielen lieben Dank Birgit! Grüße an Deine Lieben!

Anke & Thomas

Sonntag, 12. August 2012

Katzensichtung im Bjerregardsvej 61

Am vergangenen Dienstag wurde diese Katze am späten Abend im Bjerregardsvej 61 gesehen. 
Anhand dieses Bildes sind wir leider nicht 100%ig sicher, um welchen Gesellen es sich dabei handelt.


Es könnte sich um Nora oder Jule handeln.

Vielen lieben Dank an Steffi, Achim und Isabelle,
und viele Grüße an Bjerregardausreißer Pepe!


Samstag, 14. Juli 2012

Kein Einzelfall - verwilderte Hauskatze auch in Vejlby / Vrist

Die Situation in Bjerregard (so, wie sie früher war) ist sicherlich kein Einzelfall in Dänemark. Das erfahren wir regelmäßig, seit wir unser Handeln öffentlich gemacht haben. Diese Mail (auszugsweise) erreichte uns vor wenigen Tagen:

Vor zwei Wochen machten meine Familie und ich Urlaub in Vrist an der Nordseeküste von Dänemark. Ich wählte dieses Urlaubsland in der Hoffnung diesmal keine hungrigen Katzen zu sehen wie in den südlichen Ländern. Aber weit gefehlt. Dass ein modernes Land wie DK in Sachen Tierschutz so unterentwickelt ist enttäuscht mich maßlos. Da ich beim Anblick von leidenden Tieren nicht wegschauen kann, versuche ich auch grenzübergreifend zu helfen, soweit ich kann. 
... 
In dem oben genannten kleinen Freizeitpark entdeckte ich sofort mehrere Katzen, die sehr dünn waren. Ein Kater, natürlich nicht kastriert, war sehr anhänglich und ich wollte ihn mit nach Deutschland nehmen.
 ... 
Ich kam jedoch noch mit der Betreiberin des Parks ins Gespräch. Sie gab den Katzen Futter und wollte sich auch um den Kater kümmern. Ich sagte ihr, wie wichtig es sei die Katzen zu kastrieren. Damit schien sie allerdings überfordert zu sein. Dann zeigte sie auf einen benachbarten Bauernhof und sagte, dass die Katzen sicher alle von dort kommen.

 
Größere Kartenansicht

Ja, es stimmt, dass wir wahrscheinlich in Bjerregard, mit den speziellen Rahmenbedingungen, erfolgreich waren und es scheint an der Zeit, weiter zu ziehen. Gegen Uneinsichtigkeit bei den Menschen in Dänemark, wie auch hier in Deutschland, können wir natürlich wenig ausrichten.
Die Wahl unseres nächsten Zieles in DK wird natürlich mit solchen Nachrichten immer schwieriger. Man hat das Gefühl, gar nicht zu wissen, wo man anfangen soll.

Thomas

Sonntag, 8. Juli 2012

Da war doch noch: Nora :-) im Humlegardsvej

Fast untergegangen war noch eine Katzensichtung aus dem April.

Die kleine Nora, die an unserem Haus im März regelmäßig gefressen hatte (und die ganz in der Nähe ein festes Haus gefunden hat) fraß kaum 50m entfernt regelmäßig im Humlegardsvej.

Nora, Humlegardsvej, April 2012
Danke an Fam. K.

Uta im Arvidvej gesichtet - es geht ihr gut!

Arvidvej
Kurz und knapp war die Meldung, die wir Ende Juni aus Bjerregard erhielten:

Hallo, 
folgende Katze hält sich regelmäßig über mehrere Stunden in der abgelaufener Kalenderwoche im Hinterhof des o.g. Ferienhauses auf. Ich denke, daß die Katze frei laufend ist.

Schon bei den ersten Bildern war klar, wer da im Arvidvej regelmäßig zum Fressen kam. 
Und es war für uns eine riesengroße Erleichterung!
 
Schließlich hatten wir die kleine Uta nach ihrer Kastration und dem Aussetzen am Haus im März diesen Jahres nicht mehr gesehen. 

Das, was uns jetzt aber berichtet wurde, lässt keinen Zweifel, dass sie nichts anderes gemacht hat, als die Zeit davor - mit Ausnahme Nachwuchs zu bekommen! :-)

Vielen lieben Dank an Nadine,
alles Gute kleine Uta!

Thomas
Uta, Juni 2012

Samstag, 24. März 2012

23.03.2012 - Tag der Heimfahrt

Morgens um 6:00 Uhr hatten wir uns den Wecker gestellt. Schlecht geschlafen hatten wir beide, so dass es nicht so schwer fiel noch ein bisschen früher aufzustehen als sonst.
Meine Gedanken waren sehr oft bei Paul in dieser Nacht...

Kimi
Nun mussten wir uns aber um Kimi kümmern, unsere "letzte-Drücker-Kastration".
Ab ins Auto mit ihm und zu unserer Futterstelle.
Ein bisschen ließ er sich bitten, bevor er mit großen Sprüngen in die Dünen verschwand.

Kurz wollte ich noch schauen, wer an der Futterstelle vielleicht "auf Wiedersehen" sagen würde.
Und tatsächlich hatte Carrie wohl in einem der gebauten Höhlen die Nacht verbracht und Gismo thronte auf einem Stuhl auf der Terrasse. Er bekam zum Abschied von mir noch ein Medikament gegen seine Ohrmilben ins Genick - wenig erfreut zog er dann ab...

Danach hieß es für uns räumen und packen.
Um 09:30 Uhr verabschiedeten wir uns für dieses Jahr von Bjerregard - noch ein bisschen trauriger als sonst.

Die Heimfahrt war völlig problemlos, und so konnten wir schon gegen 19:00 Uhr unsere Miezen Zuhause streicheln.

Vielen Dank schon einmal an dieser Stelle für all die Mails und Kommentare, die wir während unseres Aufenthaltes bekamen und vor allem auch für die tröstenden Worte nach Pauls Tod.

Wir werden zeitnah nochmal etwas von uns lesen lassen.

Anke