Freitag, 28. November 2014

7. Tag - Abschied von den Miezen



Relativ entspannt schliefen wir heute bis 8 Uhr.
Hatten wir doch nur die beiden kastrierten Tiere von gestern wieder freizulassen, aber keine neuen mehr zum Tierarzt zu fahren.

So nahmen Thomas und ich uns sogar noch die Zeit zum Frühstücken.
Auch Rieke und Olaf hatten wir - da sie nicht wirklich scheu sind - je eine Futterschüssel in ihre großen Boxen gestellt.
Bis zum Losfahren hatte Olaf sie auch geleert, Rieke hingegen boykottierte die Fütterung in Gefangenschaft.
Dennoch war sie bei der Freilassung die Entspanntere. Sie blieb sogar noch ein wenig in unserer Nähe.

Rieke
Ganz im Gegensatz zu Olaf:

Olaf in Schräglage...;-)

Im Anschluss sammelten wir noch die Wildkamera am südlichen Ende von Sönderstrand ein.

Danach aufräumen im Ferienhaus, die Abstellkammer auskehren und wieder die Gartenmöbel hineinräumen, die zu Gunsten der Katzen ausgelagert worden waren.

Dann endlich wartete die spannende Auswertung der Fotos der Wildkamera am neuen Futterhaus beim Hotel Kommandörgarden und an der Kompost-Box in Sönderstrand.

Wirklich hatten bereits etliche Katzen des Hotels den Weg in das Haus gefunden. Auch wenn manche zuerst ein bisschen skeptisch schauten und das Haus von allen Seiten beäugten.

ein vorsichtiger Blick hinein...

Die Örtlichkeit wird sich in der Katzenpopulation herumsprechen.
Hoffen wir, dass es mit der regelmäßigen Fütterung ebenso klappt und das Haus auch ein bisschen gepflegt wird.

Die Auswertung der Speicherkarte der zweiten Kamera brachte dann doch noch eine Überraschung:
Eine zweite Katze war (sogar zusammen mit Meike!) auf einem Foto zu sehen.
Ganz sicher sind wir uns nicht bezüglich der Identifikation des Tieres.


Aber es hat sehr große Ähnlichkeit mit einer Katze, die uns im Dezember 2012 aus Sönderstrand gemeldet wurde. Und zwar Meikes Mutter!
Sollte sie tatsächlich noch in Sönderstrand unterwegs sein? Wow.
Nun, dann wissen wir ja, wen wir im nächsten März einzufangen und kastrieren zu lassen versuchen.

Am Abend besuchten wir ein letztes Mal das Hotel.
Wir gaben einen Merkzettel ab für die Mitarbeiter und natürlich auch etwas Futter - falls mal keine Reste vom Buffet übrig sind, was jetzt in der Urlauber-armen Zeit durchaus des Öfteren vorkommen könnte.

Schade, es hätte noch viel zu tun gegeben.
Insbesondere liegt uns noch immer das Gebiet „Lakolk“ hier auf der Insel am Herzen. Wieder hat unsere Zeit dafür nicht gereicht…:-)

Für uns geht es morgen nach Hause.
Doch die kalte und nasse Jahreszeit kommt.
Dann fällt es mir immer besonders schwer, die Fellnasen hier wieder sich zu überlassen und nicht mehr für sie sorgen zu können.
In Gedanken werde ich des Öfteren bei ihnen sein - bei „unseren“ Sommerhauskatzen.

Anke