Montag, 24. November 2014

3. Tag - weitere Fang-Erfolge


Schon in der Nacht wurden wir ein paar Mal wach, da unsere drei Fellnasen erfolglos auszubrechen versuchten. Um 06:30 Uhr klingelte dann auch der Wecker.
Ein Blick auf die Terrasse zeigte, dass unser nächtlicher Futtergast wieder da war - und dieses Mal hatten wir auch die Wildkamera aufgestellt. Also schnell noch ein Blick auf die Speicherkarte:


 Aha, vielleicht können wir sogar einen Fang direkt am Haus machen…

Dann luden wir die am Abend gefangenen Miezen ins Auto und ab ging es zur Tierarztpraxis unseres Vertrauens.
Während wir (gespannt) warteten, ein Frühstück beim Bäcker im Ort.

Und bei der Abholung erfuhren wir, dass wir zwei Mädchen und einen Kater gefangen hatten. Alle Tiere sind wohlgenährt und überstanden die Kastration gut.

eines der beiden Mädchen

Noch schlafend nahmen wir sie mit ins Ferienhaus zurück und stellten sie wieder dunkel und warm.

Wir selbst machten eine Pause auf der Couch, danach wurden die bei Karstine aufgenommenen Fotos der Wildkamera sortiert, überflüssige gelöscht - aus 800 mach 300….;-)

Und dann: Ängstlich, aber doch zielstrebig kam ein Kätzchen auf unsere Terrasse. Ich glaubte es nicht. Es war doch tatsächlich die Katze, die wir genau hier an diesem Haus am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes im März 2013 erstmals sahen - und damals natürlich nicht mehr einfangen konnten. Na die müssten wir doch nun wirklich bekommen können!


Am späten Nachmittag dann machten wir uns auf nach Sönderstrand. Dort hatten wir ja auch noch eine Kamera an einem der Ferienhäuser in der Straße Dvaergternen stehen, an dem sehr oft von Feriengästen gefüttert wird.
Die Katzen Kirsten und Moritz sind dort eigentlich Stammgäste.
Und die Auswertung der Kamera ergab Erfreuliches - wenn auch keine Überraschung  :-)

Kirsten
 
Dann ging es zum Hotel Kommandörgarden. Wie versprochen, wollten wir dort weiter fangen
Kaum angekommen, gingen wir mit der ersten Falle und dem Futter-Rucksack zu unserem angestammten Platz. Da kam uns schon die erste Mieze entgegen: Ein dreifarbiges ganz hübsches Tier. Die Kleine maunzte uns laut an, ließ sich streicheln und schnurrte dabei.


Also holte Thomas einen Korb, ich nahm sie hoch und setzte sie hinein.
So einfangen kann Katzenfang auch (manchmal) sein! ;-)

Dann aber doch die Falle vorbereitet.
Keine 20 Minuten später den zweiten Fang, ein schmales Tigerchen mit weiß.

Weitere 15 Minuten später das dritte Tier, schwarz mit weißem Unterfell. Eine sehr auffällige Fellfärbung. Auch sie ließ sich anfassen und durch leichtes Schieben in die Falle befördern, die ich dann mit der Hand auslöste.

Und schließlich war nach weiteren 45 Minuten die vierte Katze gefangen, ein schwarzes Tier mit weißem Lätzchen, die gestern Abend bereits mehrfach den Kopf in die Falle gestreckt hatte, aber wieder hinaus gegangen war.

Alle wurden am Ferienhaus warm untergestellt. Und die letzte Falle auf der eigenen Terrasse scharf gestellt. Keine fünf Minuten und es machte „Klapp“.
Jedoch bleib keine Zeit sich das Tier genauer anzuschauen, denn es war total wild und drehte in der Falle völlig durch. Den Überwurf darüber und ab ins Auto damit - sonst machen wir diese Nacht kein Auge zu.
Ob es also nun tatsächlich das graue hübsche Tier vom letzten März ist, das wir da in der Falle haben, werden wir erst morgen sehen…

Und gleich geht es ins Bett, denn morgen heisst es wieder früh aufstehen.

Ach ja, eines noch:
Die Hotel-Besitzerin von Kommandörgarden hat sich nun mit uns für Mittwochnachmittag verabredet - und wir sind uns schon fast einig, dass wir für die Katzen ein Futterhaus aufstellen dürfen.
Besser als die Fütterung am Müll, wo auch Scherben und gefährliche Metallteile herumliegen.

Anke